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Rheumaschub nach BioNTech Impfung
Reihenfolge 

Verfasst am: 16.05.2022, 14:17
Dabei seit: 16.05.2022
Beiträge: 1

Hallo, ich bin neu hier. Ich habe seit der 2. Impfung vor 8 Monaten heftigste Probleme. Früher war ich sehr aktiv, Wandern, Tanzen. Nun leide ich wie die Vorschreiber an heftigsten Muskel-/Sehnenschmerzen, Arme, Beine, Schultern, chronischer Müdigkeit (ich schaffe es kaum eine längere Autofahrt ohne Stopp und kurzer Schlafpause zu machen), das Gefühl, dass die Gliedmaßen einschlafen und als ob man auf Kaktusstacheln läuft, sowie Verschlechterung der Sehfähigkeit und Hörfähigkeit, Fieberschübe und Herzrasen. Eine Odysee von Neurologe, Psychologe, Rheumatologe, Internist hat keine greifbaren Ergebnisse gebracht und es wird auf die psychosomatische Schiene geschoben.
Meine Meldung der Nebenwirkungen beim PEI verhallten auch ungehört. Ich bin kein Impfgegner und habe auch in früheren Jahren, bei weiteren Reisen, Impfungen immer sehr gut vertragen.
Die Marburger Klinik ist leider heillos überlaufen und ertrinkt in Anfragen.
Leider gibt es keine Lobby für Menschen die Probleme nach der Impfung haben.
Beim Hausarzt stoße ich auf taube Ohren. Falls jemand eine Idee hat wo man sich hinwenden kann, wäre ich über eine Info dankbar.


Verfasst am: 06.04.2022, 23:10
Dabei seit: 05.10.2021
Beiträge: 41

Also meine Hausärztin hat das alles als Beschwerden gesehen die im Alter eben irgendwann kommen. Cortison habe ich lediglich 2x in die Schulter per Spritze bekommen, dort war es allerdings vollkommen wirkungslos.
Bei mir persönlich passen die Symptome genau auf die Auto Immun Erkrankung ME-CFS aber auch Rheuma ist ja eine Autoimmunerkrankung.
Aus Marburg hört man erste Theorien das die Impfung das Immunsystem dann zum kippen bringen kann wenn bestimmte Vorerkrankungen, z.B. noch nicht verarbeitete OPs oder Stoffwechselstörungen vorlagen. Dann kann z.B. Gürtelrose oder das gefährliche Ebstein Barr Virus freigesetzt werden und diese Viren können dann auch Autoimmun Reaktionen auslösen.
Bei Novavax haben sich im Post Vakzin Forum bisher nur 2 User mit unseren Nebenwirkungen gemeldet.
Bei mir scheinen die Symptome nun nach 9 Monaten langsam abzuklingen, die brennenden Schmerzen der Haut sind weg und auch die ständige Müdigkeit, Sehstörungen und Kopfschmerzen sind zurückgegangen. Ja selbst die Schulter bei der sich 8 Monate überhaupt nichts bewegt hat tut plötzlich nicht mehr so weh. Ich habe wieder mit dem Schwimmen angefangen. Richtig gut fühle ich mich aber nach wie vor nicht.

Falls es bei euch noch nicht geschehen ist würde ich mal einen Bluttest auf Ebstein Barr und Gürtelrose machen lassen, der war bei mir nämlich als einziger Indikator positiv, während alle anderen Standard Tests ohne Befund blieben. Darauf musste ich meine Hausärztin allerdings gezielt ansprechen. Man kann auch seine AAKs bestimmen lassen, kostet aber wohl 300 Euro und bringt einen letztendlich auch nicht weiter, da es dagegen noch keine zugelassene Therapie gibt.


Verfasst am: 06.04.2022, 11:53
Dabei seit: 01.04.2022
Beiträge: 2

Zitiert von: Fiona

Siegfried du nimmst Cortison weil du es erwähnst oder?

Telina bei mir ist es auch so, dass es Sehnen betrifft. Sehr hartnäckig ist bei mir der ganze Bereich um die linke Kniescheibe herum. Es sind dann plötzlich Stellen da, die mir wehtun und es wandert am Knie hin und her. Am rechten Sprunggelenk waren es auch Sehnen. Mich würde interessieren was dein Arzt gesagt hat? Vermutet er trotzdem Rheuma?
Ich verstehe tatsächlich auch noch immer nicht wo der Unterschied liegen sollte, ob es Rheuma oder noch eine Impfnachwirkung ist. Bei Mumps und Masern Impfung können glaube auch Gelenkbeschwerden auftreten aber ich hatte zuvor nie Probleme nach Impfungen.
Cortison habe ich bisher nicht probiert. Teilweise sind meine Beschwerden auch ganz weg zwischendurch. Ich beobachte eine Verstärkung kurz vor der Periode. In einem Artikel der Marburger Ambulanz wurde ja erwähnt, dass evtl. die Leute mit Beschwerden bereits unerkannt etwas hatte. z.B. Zöliakie. Diese habe ich. Aber ich wüsste nicht was die nun mit den Problemen zutun haben sollte. Das das Immunsystem so überreagiert?

Hallo Fiona, ja dein Krankheitsbild erinnert mich wirklich sehr an meine Beschwerden! Ich werde erst nächste Woche zum Orthopäden gehen, was genau dann passiert weiß ich selber nicht. Ich habe es so verstanden, dass er es für eine Rheum-Art hält wenn das Cortison hilft. Was natürlich auch schwierig ist, weil Cortison ja gegen vieles hilft.
Die Schmerzen sind bisher nicht weg gegangen aber ich kann mich jetzt ganz gut bewegen. Das habe ich die letzten Tage genutzt um vermehrt Dehnübungen zu machen. Ich hab die Hoffnung, dass ich so diesen Zustand auch ohne Cortison erhalten kann.
Vorher konnte ich leider auch nicht feststellen, dass irgendetwas die Schmerzen bessert. Ich hatte tendenziell das Gefühl, dass es nur noch schlechter wird, egal wie ich mich ernähre oder bewege. Genauso hat aber auch eine "extremere" Belastung die Schmerzen nicht verstärkt. Wirklich seltsam.
Eine Zöliakie habe ich nicht. Habe mich auch schon gefragt, ob es einen Unterschied zwischen einer Impfreaktion und "echtem" (Weichteil)-Rheuma gibt.


Verfasst am: 05.04.2022, 21:37
Dabei seit: 27.08.2021
Beiträge: 19

Zitiert von: telina

Hallo ich bin neu hier. Ich bin 29 Jahre alt und habe seit Monaten Muskel bzw. Sehnenschmerzen und geschwollene Gelenke und eine ausgeprägte Morgensteifigkeit. Meistens werden die Symptome über den Tag hin besser, Bewegung tut gut wenn auch sehr schmerzhaft und die Symptome kommen über Nacht wieder. Ich bin Reiterin, sportlich mit Optimalgewicht, hatte bisher nie Probleme mit Rheumatischen Erkrankungen und diese liegen bei uns auch nicht in der Familie. Zuerst habe ich es nicht auf die Impfung zurückgeführt, da ich nicht unmittelbar nach dieser Symptome entwickelt habe. Nun sehe ich das ganz aber anders.

Zum Anfang: Nach der ersten Impfung mit Comirnaty hab ich keinerlei direkten Symptome gehabt, bis auf Schmerzen der Einstichstelle und Nackenschmerzen, welche aber nicht ungewöhnlich für mich sind (Juni 2021).
Im Juli folgte dann die zweite Impfung, mit Reaktionen wie Schüttelfrost und wieder Nackenschmerzen, aber mit Ruhe war alles nach 2 Tagen wieder in Ordnung. Anfang November hatte ich eine Achillessehnenentzündung. Im Dezember bekam ich dann Rückenschmerzen (Verspannungen) und es kamen wechselnde Beschwerden hinzu. Zunächst war mein linker Vorfuß schmerzhaft geschwollen. Dann betraf es den rechten und es folgte eine weitere Achillessehenentzündung am linken Fuß. Ich dachte es wäre eine Folge der Schonhaltung, dennoch hatte ich das Gefühl, dass etwas nicht in Ordnung sei durch die wechselnden Schmerzen ohne großartige bzw. veränderte Belastung. Hier dachte ich noch, dass die Vorfußschmerzen auch vom stehen im Steigbügel und absteigen auf harten Stein kommen könnten.
Mit dieser Problematik war ich vor Weihnachten beim Orthopäden, welcher mich einrenkte und zur Abklärung einer Verknöcherung Achillessehnen schallte und röngte - ohne Befund.
Die Rückenschmerzen besserten sich leicht, aber der rechte Vorfuß ist bis heute mal mehr mal weniger geschwollen und ebenso wechselhaft schmerzhaft. Im Januar kamen dann noch weitere Schmerzen wie plötzlich Schmerzen beim Schlucken hinzu, welcher Wochenlang anhielt und später auf eine Verspannung zurückgeführt wurde.
Am 19.01 erhielt ich die Booster-Impfung wieder mit Comirnaty.
Danach war ich vorstellig bei der Hausärztin und es wurde ein kleines Blutbild mit extra werten die B12 gemacht, da ich hier auch noch von einem Mangel evtl. durch meine vegetarische Ernhährung ausging. Alles ohne Auffälligkeiten, keine Entzündungswerte etc.
Am 31.01. folgte eine Tetanus Impfung mit Repevax. Zuvor hatte ich leichte Schmerzen in Sehnen um das Knie und das Sprunggelenk die aber nach 1 Tag wieder abklungen. Am 01.02 waren dann linkes Sprunggelenk und Knie leicht angeschwollen, aber nicht schmerzhaft! In den nachfolgenden Wochen gab es wechselhaft Schmerzen in dem Bereich dieser Gelenke aber nie im Gelenk selber sondern nur an den Sehnenansätzen. Zu dem wurden allgemeine Muskelschmerzen und Morgensteifigkeit extrem schlimm und betrifft mehr oder weniger den ganzen Körper.
3 Wochen später war plötzlich mein linkes Knie extrem dick und das rechte Knie schwill auch an. Ein Test auf Borreliose, Rheumaindikator, sowie Clamydien war negativ. Erneut zeigte das Blutbild keine besonderen Entzündungswerte.
Zwischenzeitlich schwoll das linke Knie ab und das rechte extrem an. Bis heute ist das rechte dicker als das linke.
Bis heute kamen Schmerzen in beiden Ellenbogen (erst links dann rechts) sowie leichte Schwellungen dieser hinzu.
Weiterhin ist nun auch mein rechtes Sprunggelenk betroffen.
Konkret schmerze mir also Füße (unabhängig vom Vorfuß), Sprunggelenke, Knie bzw Kniekehle, linke Hüfte, Rücken-Nackenbereich, Ellenbogen.
Ein MRT des linken Knies zeigte lediglich die Schwellung, Meniskus und Schleimbeutel seien in Ordnung. Aufgrunddessen schlug der Orthopäde nun eine Cortison Therapie vor, welche ich erst nicht begann, da ich noch Hoffnung in Traditionell Chinesische Medizin und Akupunktur gelegt hatte. Gestern morgen habe ich die Schmerzen nicht mehr ausgehalten und die Cortison (Stoßtherapie) gestartet. Gegen abend gab es eine deutliche Besserung welche auch über Nacht anhielt. Ich hoffe inständig, dass das Kortison mir helfen kann.

Ich habe in den letzen Tagen über die Impfungen recherchiert, da ich es für logisch erachte, dass eine Autoimmunerkrankung wie Rheuma durch eine Impfung getriggert werden kann. Dabei habe ich außerdem herausgefunden dass bei dem Tetanusimpfstoff Repevax Arthralgie/Gelenkschwellung und Myalgie eine sehr häufige Nebenwirkung bei Erwachsenen ist.
Ich möchte betonen, dass ich kein Impfgegener bin und auch dennoch eine Covid Impfung befürworte. Trotzdem finde ich muss mehr Aufklärungsarbeit betrieben werden und ggf. für Menschen mit unseren Reaktionen auch ein anderer Impfstoff empfohlen werden.

Und bezüglich des anderen Impfstoffes. Es betrifft wohl alle Covid Impfstoffe da es, so wie ich das verstanden habe, mit dem Spike Protein zutun hat. Google mal nach long Covid durch Impfung. Da findet man inzwischen Artikel wo Leute darüber berichten. Bei den meisten liegen die Hauptbeschwerden wohl im neurologischen Bereich (Sehstörungen, Parästhesien, ständige Kopfschmerzen, Schwindel usw.) aber auch Fatique. Ich hatte direkt nach der Impfung auch öfters Probleme mit den Augen und ständig Kopfschmerzen. Viele beschreiben auch Brain Fog.


Verfasst am: 05.04.2022, 21:20
Dabei seit: 27.08.2021
Beiträge: 19

Siegfried du nimmst Cortison weil du es erwähnst oder?

Telina bei mir ist es auch so, dass es Sehnen betrifft. Sehr hartnäckig ist bei mir der ganze Bereich um die linke Kniescheibe herum. Es sind dann plötzlich Stellen da, die mir wehtun und es wandert am Knie hin und her. Am rechten Sprunggelenk waren es auch Sehnen. Mich würde interessieren was dein Arzt gesagt hat? Vermutet er trotzdem Rheuma?
Ich verstehe tatsächlich auch noch immer nicht wo der Unterschied liegen sollte, ob es Rheuma oder noch eine Impfnachwirkung ist. Bei Mumps und Masern Impfung können glaube auch Gelenkbeschwerden auftreten aber ich hatte zuvor nie Probleme nach Impfungen.
Cortison habe ich bisher nicht probiert. Teilweise sind meine Beschwerden auch ganz weg zwischendurch. Ich beobachte eine Verstärkung kurz vor der Periode. In einem Artikel der Marburger Ambulanz wurde ja erwähnt, dass evtl. die Leute mit Beschwerden bereits unerkannt etwas hatte. z.B. Zöliakie. Diese habe ich. Aber ich wüsste nicht was die nun mit den Problemen zutun haben sollte. Das das Immunsystem so überreagiert?


Verfasst am: 03.04.2022, 09:27
Dabei seit: 05.10.2021
Beiträge: 41

Es ist bemerkenswert das es meist sportlich aktive Menschen trifft. Frauen scheinen zudem ein erhöhtes Risiko zu haben. Bei mir ist es die Schulter und auch die Achillessehne. Dazu kommen bei mir Beschwerden die zum Krankheitsbild ME CFS passen. Der einzige Biomarker, mit dem sich unsere Krankheit derzeit nachweisen lässt, sind nachgewiesene Auto Antikörper. Das sind Antikörper die sich gegen den eigenen Körper richten. Diesen Test muss man allerdings selbst bezahlen.
Geforscht wird dazu in Erlangen und Marburg. Bei mir klingen die Schmerzen in der Schulter mit dem zurückgehen der chronischen Müdigkeit nun nach 9 Monaten langsam ab. Die Achillessehne ist bei mir seit 4 Monaten geschwollen, ich kann aber mit Bandagen wieder laufen.

Die Cortison Therapie scheint in der Tat zu helfen. Momentan gibt es nur experimentelle Therapieansätze, es lohnt also nicht von einem Facharzt zum nächsten zu wandern.


Verfasst am: 01.04.2022, 10:55
Dabei seit: 01.04.2022
Beiträge: 2

Hallo ich bin neu hier. Ich bin 29 Jahre alt und habe seit Monaten Muskel bzw. Sehnenschmerzen und geschwollene Gelenke und eine ausgeprägte Morgensteifigkeit. Meistens werden die Symptome über den Tag hin besser, Bewegung tut gut wenn auch sehr schmerzhaft und die Symptome kommen über Nacht wieder. Ich bin Reiterin, sportlich mit Optimalgewicht, hatte bisher nie Probleme mit Rheumatischen Erkrankungen und diese liegen bei uns auch nicht in der Familie. Zuerst habe ich es nicht auf die Impfung zurückgeführt, da ich nicht unmittelbar nach dieser Symptome entwickelt habe. Nun sehe ich das ganz aber anders.

Zum Anfang: Nach der ersten Impfung mit Comirnaty hab ich keinerlei direkten Symptome gehabt, bis auf Schmerzen der Einstichstelle und Nackenschmerzen, welche aber nicht ungewöhnlich für mich sind (Juni 2021).
Im Juli folgte dann die zweite Impfung, mit Reaktionen wie Schüttelfrost und wieder Nackenschmerzen, aber mit Ruhe war alles nach 2 Tagen wieder in Ordnung. Anfang November hatte ich eine Achillessehnenentzündung. Im Dezember bekam ich dann Rückenschmerzen (Verspannungen) und es kamen wechselnde Beschwerden hinzu. Zunächst war mein linker Vorfuß schmerzhaft geschwollen. Dann betraf es den rechten und es folgte eine weitere Achillessehenentzündung am linken Fuß. Ich dachte es wäre eine Folge der Schonhaltung, dennoch hatte ich das Gefühl, dass etwas nicht in Ordnung sei durch die wechselnden Schmerzen ohne großartige bzw. veränderte Belastung. Hier dachte ich noch, dass die Vorfußschmerzen auch vom stehen im Steigbügel und absteigen auf harten Stein kommen könnten.
Mit dieser Problematik war ich vor Weihnachten beim Orthopäden, welcher mich einrenkte und zur Abklärung einer Verknöcherung Achillessehnen schallte und röngte - ohne Befund.
Die Rückenschmerzen besserten sich leicht, aber der rechte Vorfuß ist bis heute mal mehr mal weniger geschwollen und ebenso wechselhaft schmerzhaft. Im Januar kamen dann noch weitere Schmerzen wie plötzlich Schmerzen beim Schlucken hinzu, welcher Wochenlang anhielt und später auf eine Verspannung zurückgeführt wurde.
Am 19.01 erhielt ich die Booster-Impfung wieder mit Comirnaty.
Danach war ich vorstellig bei der Hausärztin und es wurde ein kleines Blutbild mit extra werten die B12 gemacht, da ich hier auch noch von einem Mangel evtl. durch meine vegetarische Ernhährung ausging. Alles ohne Auffälligkeiten, keine Entzündungswerte etc.
Am 31.01. folgte eine Tetanus Impfung mit Repevax. Zuvor hatte ich leichte Schmerzen in Sehnen um das Knie und das Sprunggelenk die aber nach 1 Tag wieder abklungen. Am 01.02 waren dann linkes Sprunggelenk und Knie leicht angeschwollen, aber nicht schmerzhaft! In den nachfolgenden Wochen gab es wechselhaft Schmerzen in dem Bereich dieser Gelenke aber nie im Gelenk selber sondern nur an den Sehnenansätzen. Zu dem wurden allgemeine Muskelschmerzen und Morgensteifigkeit extrem schlimm und betrifft mehr oder weniger den ganzen Körper.
3 Wochen später war plötzlich mein linkes Knie extrem dick und das rechte Knie schwill auch an. Ein Test auf Borreliose, Rheumaindikator, sowie Clamydien war negativ. Erneut zeigte das Blutbild keine besonderen Entzündungswerte.
Zwischenzeitlich schwoll das linke Knie ab und das rechte extrem an. Bis heute ist das rechte dicker als das linke.
Bis heute kamen Schmerzen in beiden Ellenbogen (erst links dann rechts) sowie leichte Schwellungen dieser hinzu.
Weiterhin ist nun auch mein rechtes Sprunggelenk betroffen.
Konkret schmerze mir also Füße (unabhängig vom Vorfuß), Sprunggelenke, Knie bzw Kniekehle, linke Hüfte, Rücken-Nackenbereich, Ellenbogen.
Ein MRT des linken Knies zeigte lediglich die Schwellung, Meniskus und Schleimbeutel seien in Ordnung. Aufgrunddessen schlug der Orthopäde nun eine Cortison Therapie vor, welche ich erst nicht begann, da ich noch Hoffnung in Traditionell Chinesische Medizin und Akupunktur gelegt hatte. Gestern morgen habe ich die Schmerzen nicht mehr ausgehalten und die Cortison (Stoßtherapie) gestartet. Gegen abend gab es eine deutliche Besserung welche auch über Nacht anhielt. Ich hoffe inständig, dass das Kortison mir helfen kann.

Ich habe in den letzen Tagen über die Impfungen recherchiert, da ich es für logisch erachte, dass eine Autoimmunerkrankung wie Rheuma durch eine Impfung getriggert werden kann. Dabei habe ich außerdem herausgefunden dass bei dem Tetanusimpfstoff Repevax Arthralgie/Gelenkschwellung und Myalgie eine sehr häufige Nebenwirkung bei Erwachsenen ist.
Ich möchte betonen, dass ich kein Impfgegener bin und auch dennoch eine Covid Impfung befürworte. Trotzdem finde ich muss mehr Aufklärungsarbeit betrieben werden und ggf. für Menschen mit unseren Reaktionen auch ein anderer Impfstoff empfohlen werden.


Verfasst am: 21.03.2022, 08:58
Dabei seit: 05.10.2021
Beiträge: 41

Diejenigen die dort in Behandlung sind berichten das es sich dabei um eine reine Studie (also noch keine Aussicht auf Hilfe) handelt, die nur für Long Covid Patienten offen steht. Ohne Nachweis das man die Infektion hatte kommt man da nicht rein.
Am 4. April soll darüber entschieden werden ob es Landes Mittel für Erlangen gibt, um die Studie auch auf Post Vakzin Patienten ausdehnen zu können. Das Medikament BC 007 soll gegen die chronische Erschöpfung helfen.

In meinem Bundesland ist die Long Covid Sprechstunde mittlerweile so überlaufen das man dort 9 Stunden Wartezeit einplanen muss bis man überhaupt einen Arzt sieht. Hier fährt momentan ein Bus mit 4 Ärzten von Statt zu Statt und bietet regionale Sprechstunden an. Auch hier bei uns braucht man einen Nachweis das man die Infektion hatte.


Verfasst am: 21.03.2022, 07:59
Dabei seit: 13.10.2021
Beiträge: 47

Hallo Fiona, hallo Siegfried,
auch ich leide noch immer an den Sympthomen meiner Autoimmunerkrankung, welche durch die 2.Impfung ausgelöst wurde.
@Siegfried: Weißt du ob es möglich ist, in Erlangen in Studien reinzukommen? Wird dort direkt daran geforscht ob ein Zusammenhang zwischen Impfung und Autoimmunerkrankungen besteht?
Gruß Bergzwerg


Verfasst am: 20.03.2022, 22:47
Dabei seit: 05.10.2021
Beiträge: 41

Die Symptome bei mir deuten auf das ME/CFS Syndrom hin. Die Krankheit ist bisher wenig erforscht und gilt derzeit als unheilbar. Neben Viren Infektionen wie z.B. EBV kann diese Autoimmun Erkrankung offenbar auch durch das Corona Virus oder durch die Impfung ausgelöst werden. Geforscht wird derzeit in Erlangen an einem vielversprechenden Medikament namens BC 007 das bisher bei Augenkrankheiten zum Einsatz kam und offenbar auch bei Long Covid mit chronischer Erschöpfung gewirkt hat. Um Post Vakzin Fälle in die Studie mit einbeziehen zu können fehlt es den Forschern an für einen Staatshaushalt läppischen 800 000 Euro um die Studie auch auf Post Vakzin Geschädigte ausdehnen zu können. Soweit meine Recherchen dazu.

Hat hier jemand Tipps welche Medikamente man einnehmen könnte um wenigsten die Symptome von ME/CFS zu lindern?




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