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Rheumaschub nach BioNTech Impfung
Reihenfolge 

Verfasst am: 09.09.2022, 08:52
Dabei seit: 05.10.2021
Beiträge: 43

Ich hatte meine 2. Biontech Impfung auch Ende Juni 21 mit ähnlichen Symptomen. Vieles davon ist inzwischen abgeklungen, die Sehnen sind zwar noch etwas geschwollen aber machen keine Probleme mehr beim Laufen, die Schulterschmerzen waren von einen auf den anderen Tag weg, nachdem sich 9 Monate überhaupt nichts bewegt hatte. Die geplante OP (offizielle Diagnose war Arthrose) habe ich wieder abgesagt. Dauermüdigkeit Kopfschmerzen und Schwindelgefühl sind zur gleichen Zeit verschwunden. Geblieben sind derzeit noch Magen Darm Probleme die seit einem Jahr bestehen und leichter Tinnitus, der war auch schon stärker.
Die ganzen Therapien der Standard- und Alternativ Medizin haben bei mir überhaupt nichts gebracht (Kortison oder Sauerstoffbehandlung). Es scheint als hilft hier nur die Zeit. Bei den Ärzten habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht, erwähnt man die Impfung machen die sofort zu. Inzwischen hatte ich die echte Infektion, 3 Tage Fieber und das war's.


Verfasst am: 08.09.2022, 18:37
Dabei seit: 08.09.2022
Beiträge: 3

Zitiert von: Pati

Hallo, ich bin neu hier. Ich habe seit der 2. Impfung vor 8 Monaten heftigste Probleme. Früher war ich sehr aktiv, Wandern, Tanzen. Nun leide ich wie die Vorschreiber an heftigsten Muskel-/Sehnenschmerzen, Arme, Beine, Schultern, chronischer Müdigkeit (ich schaffe es kaum eine längere Autofahrt ohne Stopp und kurzer Schlafpause zu machen), das Gefühl, dass die Gliedmaßen einschlafen und als ob man auf Kaktusstacheln läuft, sowie Verschlechterung der Sehfähigkeit und Hörfähigkeit, Fieberschübe und Herzrasen. Eine Odysee von Neurologe, Psychologe, Rheumatologe, Internist hat keine greifbaren Ergebnisse gebracht und es wird auf die psychosomatische Schiene geschoben.
Meine Meldung der Nebenwirkungen beim PEI verhallten auch ungehört. Ich bin kein Impfgegner und habe auch in früheren Jahren, bei weiteren Reisen, Impfungen immer sehr gut vertragen.
Die Marburger Klinik ist leider heillos überlaufen und ertrinkt in Anfragen.
Leider gibt es keine Lobby für Menschen die Probleme nach der Impfung haben.
Beim Hausarzt stoße ich auf taube Ohren. Falls jemand eine Idee hat wo man sich hinwenden kann, wäre ich über eine Info dankbar.

Hallo Pati, da dein Beitrag jetzt fast 4 Monate zurückliegt, würde ich gerne wissen ob du mittlerweile Hilfe gefunden hast was deine Schmerzen und Symptome anbelangt oder welchen Weg du jetzt gegangen bist. Meine Geschichte ist so ähnlich wie deine. Nach meiner Johnson Impfung im Juni 2021 habe ich massive Gesichtslähmungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Seh-und Gehörstörungen die bis heute andauern und sogar noch schlimmer geworden sind. Hinzu kamen kürzlich noch stechende Schmerzen im Brustkorb und Rückenbereich. Ich bin leider sehr glücklos was die Fachärzte angeht, die meisten wollen den Zusammenhang zur Impfung nicht zulassen und stellen keine weiteren Untersuchungen an und sagen mir immer wieder psychosomatisch. Würde mich freuen über eine baldige Rückmeldung.


Verfasst am: 08.09.2022, 18:27
Dabei seit: 08.09.2022
Beiträge: 3

Zitiert von: Pati

Hallo, ich bin neu hier. Ich habe seit der 2. Impfung vor 8 Monaten heftigste Probleme. Früher war ich sehr aktiv, Wandern, Tanzen. Nun leide ich wie die Vorschreiber an heftigsten Muskel-/Sehnenschmerzen, Arme, Beine, Schultern, chronischer Müdigkeit (ich schaffe es kaum eine längere Autofahrt ohne Stopp und kurzer Schlafpause zu machen), das Gefühl, dass die Gliedmaßen einschlafen und als ob man auf Kaktusstacheln läuft, sowie Verschlechterung der Sehfähigkeit und Hörfähigkeit, Fieberschübe und Herzrasen. Eine Odysee von Neurologe, Psychologe, Rheumatologe, Internist hat keine greifbaren Ergebnisse gebracht und es wird auf die psychosomatische Schiene geschoben.
Meine Meldung der Nebenwirkungen beim PEI verhallten auch ungehört. Ich bin kein Impfgegner und habe auch in früheren Jahren, bei weiteren Reisen, Impfungen immer sehr gut vertragen.
Die Marburger Klinik ist leider heillos überlaufen und ertrinkt in Anfragen.
Leider gibt es keine Lobby für Menschen die Probleme nach der Impfung haben.
Beim Hausarzt stoße ich auf taube Ohren. Falls jemand eine Idee hat wo man sich hinwenden kann, wäre ich über eine Info dankbar.


Verfasst am: 08.09.2022, 18:24
Dabei seit: 08.09.2022
Beiträge: 3

Zitiert von: Pati

Hallo, ich bin neu hier. Ich habe seit der 2. Impfung vor 8 Monaten heftigste Probleme. Früher war ich sehr aktiv, Wandern, Tanzen. Nun leide ich wie die Vorschreiber an heftigsten Muskel-/Sehnenschmerzen, Arme, Beine, Schultern, chronischer Müdigkeit (ich schaffe es kaum eine längere Autofahrt ohne Stopp und kurzer Schlafpause zu machen), das Gefühl, dass die Gliedmaßen einschlafen und als ob man auf Kaktusstacheln läuft, sowie Verschlechterung der Sehfähigkeit und Hörfähigkeit, Fieberschübe und Herzrasen. Eine Odysee von Neurologe, Psychologe, Rheumatologe, Internist hat keine greifbaren Ergebnisse gebracht und es wird auf die psychosomatische Schiene geschoben.
Meine Meldung der Nebenwirkungen beim PEI verhallten auch ungehört. Ich bin kein Impfgegner und habe auch in früheren Jahren, bei weiteren Reisen, Impfungen immer sehr gut vertragen.
Die Marburger Klinik ist leider heillos überlaufen und ertrinkt in Anfragen.
Leider gibt es keine Lobby für Menschen die Probleme nach der Impfung haben.
Beim Hausarzt stoße ich auf taube Ohren. Falls jemand eine Idee hat wo man sich hinwenden kann, wäre ich über eine Info dankbar.


Verfasst am: 05.08.2022, 15:49
Dabei seit: 13.08.2021
Beiträge: 9

Hallo,

Auch ich möchte mich nochmals melden, bin aber auch eher im zuvor angesprochenen Forum für Personen mit Impfnebenwirkungen unterwegs.
Allen, die jetzt Schlimmes durchmachen, möchte ich ein wenig Hoffnung geben. Das vergangene Jahr war für mich die absolute Hölle. Ich habe schon einiges hinter mir, aber so starke Schmerzen an so vielen Stellen des Körpers habe ich noch nie gleichzeitig gehabt. Hände, Ellenbogen, Knie, Füße und der Rücken waren betroffen. Ich konnte kaum noch gehen, nicht Autofahren, zeitweise auch nicht einmal liegen und daher kaum schlafen. Begonnen hat es im Juni 2021 nach der 2. BioNTech-Impfung. Leider ließ ich mich dann Ende November von den Rheumaärzten noch zur 3. Impfung überreden. Die 2 Monate, die darauf folgten, wünsche ich niemandem.
Nach einer langen Odyssee habe ich dann doch 2 Ärzte gefunden, die mir langsam aus den Schmerzen und Angstzuständen herausgeholfen haben und zuletzt kam ich noch an eine Neurologin, die den Zusammenhang mit der Impfung ernst nahm und dem auch weiter nachging. Nur Wunder wirken können alle Ärzte nicht, da keiner weiß was da genau im Körper abläuft. Ich bekam eine Therapie mit IVIG, die zumindest teilweise angesprochen hat.
Seit Februar werden meine Schmerzen ganz langsam weniger, die Gefühlsstörungen in den Beinen und Händen sind noch deutlich da, aber auch etwas schwächer geworden. Ich fahre wieder kurze Strecken mit dem Auto und versuche ganz langsam meine Gehstrecken zu verlängern. Ich habe wieder Freude am Leben und hoffe, daß der Aufwärtstrend weiter anhält.
Das wünsche ich vor allem auch denjenigen, die noch mitten im Dilemma stecken.

Alles Liebe euer Gast aus Österreich


Verfasst am: 23.06.2022, 22:04
Dabei seit: 27.08.2021
Beiträge: 20

Hallo,
ich melde mich auch nochmal zurück. Meine Beschwerden sind nun seit fast 3 Monaten zu fast 100% weg. Es hat also etwa 9 Monate ab Zweitimpfung gedauert. Vorm Booster bin ich bisher zurück geschreckt. Ich hab große Bedenken das ich dann wieder über Monate Beschwerden bekomme oder sie vielleicht dann garnicht mehr weggehen. Mein linkes Knie hat am längsten Probleme gemacht, etwa 6 Monate. Falls jemand Austausch sucht und es noch nicht kennt, es gibt ein Forum
wo sich Betroffene austauschen (den Link durfte ich leider nicht teilen glaub ich). Aber leider hilft das auch nicht bei den Beschwerden. Eingenommen habe ich ab März Colostrum und Kurkuma, keine Ahnung ob das dann was gebracht hat oder einfach die Zeit.

Viele Grüße!


Verfasst am: 31.05.2022, 18:41
Dabei seit: 05.10.2021
Beiträge: 43

Das Schweigen hier ist auch gleich die richtige Antwort, es gibt niemanden außer Marburg an den man sich wenden kann und die Forschen derzeit noch an den Ursachen. Die Probleme klingen aber irgendwann wieder von alleine ab. Bei mir sind noch gelegentliches Herzrasen und Tinnitus übrig geblieben, ist nun ein Jahr her seit der Impfung. Ärzte die diese Probleme kennen reden von 1-2 Jahren.


Verfasst am: 16.05.2022, 14:17
Dabei seit: 16.05.2022
Beiträge: 1

Hallo, ich bin neu hier. Ich habe seit der 2. Impfung vor 8 Monaten heftigste Probleme. Früher war ich sehr aktiv, Wandern, Tanzen. Nun leide ich wie die Vorschreiber an heftigsten Muskel-/Sehnenschmerzen, Arme, Beine, Schultern, chronischer Müdigkeit (ich schaffe es kaum eine längere Autofahrt ohne Stopp und kurzer Schlafpause zu machen), das Gefühl, dass die Gliedmaßen einschlafen und als ob man auf Kaktusstacheln läuft, sowie Verschlechterung der Sehfähigkeit und Hörfähigkeit, Fieberschübe und Herzrasen. Eine Odysee von Neurologe, Psychologe, Rheumatologe, Internist hat keine greifbaren Ergebnisse gebracht und es wird auf die psychosomatische Schiene geschoben.
Meine Meldung der Nebenwirkungen beim PEI verhallten auch ungehört. Ich bin kein Impfgegner und habe auch in früheren Jahren, bei weiteren Reisen, Impfungen immer sehr gut vertragen.
Die Marburger Klinik ist leider heillos überlaufen und ertrinkt in Anfragen.
Leider gibt es keine Lobby für Menschen die Probleme nach der Impfung haben.
Beim Hausarzt stoße ich auf taube Ohren. Falls jemand eine Idee hat wo man sich hinwenden kann, wäre ich über eine Info dankbar.


Verfasst am: 06.04.2022, 23:10
Dabei seit: 05.10.2021
Beiträge: 43

Also meine Hausärztin hat das alles als Beschwerden gesehen die im Alter eben irgendwann kommen. Cortison habe ich lediglich 2x in die Schulter per Spritze bekommen, dort war es allerdings vollkommen wirkungslos.
Bei mir persönlich passen die Symptome genau auf die Auto Immun Erkrankung ME-CFS aber auch Rheuma ist ja eine Autoimmunerkrankung.
Aus Marburg hört man erste Theorien das die Impfung das Immunsystem dann zum kippen bringen kann wenn bestimmte Vorerkrankungen, z.B. noch nicht verarbeitete OPs oder Stoffwechselstörungen vorlagen. Dann kann z.B. Gürtelrose oder das gefährliche Ebstein Barr Virus freigesetzt werden und diese Viren können dann auch Autoimmun Reaktionen auslösen.
Bei Novavax haben sich im Post Vakzin Forum bisher nur 2 User mit unseren Nebenwirkungen gemeldet.
Bei mir scheinen die Symptome nun nach 9 Monaten langsam abzuklingen, die brennenden Schmerzen der Haut sind weg und auch die ständige Müdigkeit, Sehstörungen und Kopfschmerzen sind zurückgegangen. Ja selbst die Schulter bei der sich 8 Monate überhaupt nichts bewegt hat tut plötzlich nicht mehr so weh. Ich habe wieder mit dem Schwimmen angefangen. Richtig gut fühle ich mich aber nach wie vor nicht.

Falls es bei euch noch nicht geschehen ist würde ich mal einen Bluttest auf Ebstein Barr und Gürtelrose machen lassen, der war bei mir nämlich als einziger Indikator positiv, während alle anderen Standard Tests ohne Befund blieben. Darauf musste ich meine Hausärztin allerdings gezielt ansprechen. Man kann auch seine AAKs bestimmen lassen, kostet aber wohl 300 Euro und bringt einen letztendlich auch nicht weiter, da es dagegen noch keine zugelassene Therapie gibt.


Verfasst am: 06.04.2022, 11:53
Dabei seit: 01.04.2022
Beiträge: 2

Zitiert von: Fiona

Siegfried du nimmst Cortison weil du es erwähnst oder?

Telina bei mir ist es auch so, dass es Sehnen betrifft. Sehr hartnäckig ist bei mir der ganze Bereich um die linke Kniescheibe herum. Es sind dann plötzlich Stellen da, die mir wehtun und es wandert am Knie hin und her. Am rechten Sprunggelenk waren es auch Sehnen. Mich würde interessieren was dein Arzt gesagt hat? Vermutet er trotzdem Rheuma?
Ich verstehe tatsächlich auch noch immer nicht wo der Unterschied liegen sollte, ob es Rheuma oder noch eine Impfnachwirkung ist. Bei Mumps und Masern Impfung können glaube auch Gelenkbeschwerden auftreten aber ich hatte zuvor nie Probleme nach Impfungen.
Cortison habe ich bisher nicht probiert. Teilweise sind meine Beschwerden auch ganz weg zwischendurch. Ich beobachte eine Verstärkung kurz vor der Periode. In einem Artikel der Marburger Ambulanz wurde ja erwähnt, dass evtl. die Leute mit Beschwerden bereits unerkannt etwas hatte. z.B. Zöliakie. Diese habe ich. Aber ich wüsste nicht was die nun mit den Problemen zutun haben sollte. Das das Immunsystem so überreagiert?

Hallo Fiona, ja dein Krankheitsbild erinnert mich wirklich sehr an meine Beschwerden! Ich werde erst nächste Woche zum Orthopäden gehen, was genau dann passiert weiß ich selber nicht. Ich habe es so verstanden, dass er es für eine Rheum-Art hält wenn das Cortison hilft. Was natürlich auch schwierig ist, weil Cortison ja gegen vieles hilft.
Die Schmerzen sind bisher nicht weg gegangen aber ich kann mich jetzt ganz gut bewegen. Das habe ich die letzten Tage genutzt um vermehrt Dehnübungen zu machen. Ich hab die Hoffnung, dass ich so diesen Zustand auch ohne Cortison erhalten kann.
Vorher konnte ich leider auch nicht feststellen, dass irgendetwas die Schmerzen bessert. Ich hatte tendenziell das Gefühl, dass es nur noch schlechter wird, egal wie ich mich ernähre oder bewege. Genauso hat aber auch eine "extremere" Belastung die Schmerzen nicht verstärkt. Wirklich seltsam.
Eine Zöliakie habe ich nicht. Habe mich auch schon gefragt, ob es einen Unterschied zwischen einer Impfreaktion und "echtem" (Weichteil)-Rheuma gibt.




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