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Nach Impfung unter „Rinvoq“ möglicherweise ungenügend Antikörper und wie weiter
Reihenfolge 

Verfasst am: 11.03.2021, 12:35
Dabei seit: 05.06.2019
Beiträge: 86

Guten Morgen,

das ist bei den JAK-Inhibitoren, zu denen ja auch Rinvoq gehört, eine rein theoretische Überlegung! Daten gibt es gar keine dazu!
Messen könnte man die Antikörper-Bildung gegen das Spikeprotein im Blut, also spezielle Tests. Die herkömmlichen AK-Tests im Blut, die man einsetzen kann um zu testen ob jemand schon mal eine Infektion mit Covid durchgemacht hat ( ist generell nur bei typischen Symptomen sinnvoll)sind nicht prinzipiell dazu geeignet, weil sie z.T. andere Bestandteile des Coronavirus adressieren und nicht unbedingt das Spikeprotein. Hier muss man sich also genau erkundigen bevor man einen Test machen lässt. Die Kosten werden in diesem Fall nicht von der Krankenkasse übernommen.
Aus rein theoretischen Überlegungen, wenn sie genug Zeit zum Planen haben und vor allem, und das ist das wichtigste, wenn sie sehr stabil eingestellt sind und ihre Erkrankungen keinerlei Aktivität aufweist, dann könnten sie den JAK Inhibitor 2 Tage vor der Impfung und bis zu 3-4 Tage nach der Impfung pausieren.Im Falle von Symptomen würde ich aber sofort wieder anfangen, da ein Schub für die AK Produktion ganz schlecht ist allzumal sie dann auch wahrscheinlich Cortison einnehmen müssten, von dem wir 100prozentig wissen, dass es in höheren Dosen die AK-Produktion abschwächt.
Herzliche Grüße
Susanna Späthling


Verfasst am: 11.03.2021, 10:43
Dabei seit: 02.04.2020
Beiträge: 5

Unter bestimmten Immunsuppressiva zB „Rinvoq“(Jak1H) kommt es nach meiner Kenntnis möglicherweise zu ungenügender Antikörperbildung. Wer untersucht den Stand und wer entscheidet dann über mögliche dritte Impfung und wie wird das dann möglich gemacht?
Wäre es hilfreich, „Rinvoq“ einige Zeit ( wie lange) zu pausieren?
Danke für alle Hilfe und Unterstützung in dieser Zeit!




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