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Rheumaschub nach BioNTech Impfung
Reihenfolge 

Verfasst am: 09.06.2021, 10:18
Dabei seit: 09.06.2021
Beiträge: 1

Sehr geehrte Damen und Herren, auch ich habe völlig unerwartet eine Woche nach der ersten Impfung mit Biontec einen Rheumaschub bekommen, den ich bestimmt 2 Jahrzehnte nicht mehr hatte. Kurz vor der zweiten Impfung wurde es langsam besser. Der Impfarzt kannte keine solche Nebenwirkung und auch andere schauten mich eher irritiert an, als ob ich mich jetzt gegen Impfungen aussprechen würde (keinesfalls!). Die zweite Impfung habe ich dann gut vertragen. Es war also nur eine vorübergehende Episode, Gott sei Dank!


Verfasst am: 19.05.2021, 16:40
Dabei seit: 11.04.2013
Beiträge: 127

Hallo, lieber Kollege,

sehr schwierig - das kann man nur individuell und ohne Studienlage beantworten. Wir haben bislang über die begrenzten Daten unserer chronischen "Rheuma-Patienten" keinen Anhalt für eine Schubauslösung durch einen der Impfstoffe.

Da wir davon ausgehen dass uns die "Corona-Lage" noch länger beschäftigt und mittelfristig alle Nicht-Geimpften ein hohes Risiko einer Erkrankung haben und ohnehin Auffrischimpfungen empfohlen werden stellt sich die Frage wie Sie damit umgehen? "Rheuma ist behandelbar" heisst eine unserer Kampagnen...
aber ich verstehe absolut wenn Sie der zweiten Impfung kritisch gegenüberstehen!

Alles Gute, Rebecca Fischer-Betz


Verfasst am: 19.05.2021, 11:21
Dabei seit: 14.05.2021
Beiträge: 11

Ich bin selbst Arzt und hatte 2019 einen Rheumaschub (seronegative Polyarthritis) und war danach dann aber über 1 Jahr ohne Medikamente erscheinungsfrei. Anfang April habe ich meine 1. BioNTech Impfung erhalten. War 2 Tage müde und abgeschlagen, habe mich danach aber rasch wieder gut gefühlt. Ca. 1 Woche später, begannen dann allerdins schleichend und zunehmend Steifigkeit und Schmerzen im Bereich von Fingern-, Handgelenken, Mittelfuß und Knie, welche nun über 6 Wochen bestehen, ev. mit leichter Besserungstendenz in den letzten Tagen. Ich habe nun natürlich Angst durch eine zweite Impfung nicht nur die Corona-Antikörper Entwicklung zu boostern, sondern mein Immunsystem so zu triggern, dass ich ein richtiges und dauerhaftes Rheuma entwickele. Da über die Corona- und insbesondere m-RNA Impfung doch noch wenig bekannt ist, habe ich mich entschieden meinen 2. Impftermin heute abzusagen. Ich hoffe durch die 1. Impfung wenigstens vor einem ganz schwerwiegenden Verlauf geschützt zu sein. Das Risiko ein möglicherweise irreversibles Rheuma auszulösen erschien mir zu hoch. Wie hätten Sie sich an meiner Stelle entschieden, bzw. was raten Sie mir?




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