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Unklare Diagnose
Reihenfolge 

Verfasst am: 07.03.2022, 09:00
Dabei seit: 28.02.2022
Beiträge: 2

Liebe Frau Dr. Späthling,

herzlichen Dank für Ihre Antwort. Ihre Einschätzung, das Gefühl ernst genommen zu werden tut schon einmal sehr gut.

Die Kapillarmikroskopie hat sehr viele Torquierungen gezeigt, aber auch hier wieder Diagnose: unspezifische Mikroangiopathien.

Zum Glück habe ich einen sehr guten HA, so dass ich im Mai im Rahmen von ASV die Möglichkeit habe rheumatoligisch mich vorzustellen.
Diese Woche soll ich, trotz dass die genaue Diagnose fehlt, mit Quensyl starten, da mein HA wahrnimmt mit welcher Windeseile ich so abgebaut habe und er nicht bis Mai warten möchte.

Ist eine weitere Diagnostik trotz Quensyleinnahme noch gut möglich oder „verschleiert“ das Mittel z.B Blutwere?

Toll, dass Sie diese Fragerunde hier unterstützen.

Liebe Grüße


Verfasst am: 07.03.2022, 03:44
Dabei seit: 05.06.2019
Beiträge: 99

Liebe Biancamaria,
das klingt alles schon sehr nach einer schubartig verlaufenden , entzündlichen Systemerkrankung (also "inneren" Erkrankung) und ich würde an ihrer Stelle unbedingt dran bleiben und mich auf alle Fälle, trotz Abklärung in der Rheumaklinik, nochmals bei einem Rheumatologen vorstellen. Rheumatologische Erkrankungen können sehr komplex sein und es kann durchaus schwierig sein den "roten Faden" zu finden, der einem dann erlaubt die richtige Diagnose zu stellen. Sie brauchen jemanden, der sich nochmals die Zeit nimmt alle bisherigen Befunde genau anzuschauen, der noch fehlende Untersuchungen ergänzt und der dann versucht die Puzzlesteine zu einem Bild zusammen zu fügen.
es tut mir leid wenn ich etwas im Wagen bleiben muss, da ich alle bei ihnen bisher durchgeführten Untersuchungen (Blut, Kapillarmikroskopie, Sonographie etc) nicht kenne.Aber weiter dran bleiben ist sicherlich ein guter Rat.
Herzliche Grüße
Susanna Späthling


Verfasst am: 05.03.2022, 10:44
Dabei seit: 28.02.2022
Beiträge: 2

Liebes Expertenteam,

seit Oktober Schmerzen in den Händen, erst verstärkt nur rechte Hand Mittelgelenke, mittlerweile v.a. erste Fingergelenk beidseits bzw. kompletter Finger, Gefühl wie Verrenken…und auch Schmerzen in den Zehen. Keine Schwellung des eigentlichen Gelenkes, sondern Schwellungen mit Flüssigkeit seitlich an den Gelenken, Sehnenansatzentzündungen Ellbogen beidseits, Schleimbeutelentzündungen Schulter und Hüften beidseits, Diagnosen im KH im Februar. Schwellung der Finger grundsätzlich.
Seit Oktober Mundtrockenheit, in Phasen mit großem KH-Gefühl verstärkt, zystische Veränderungen, Lumphknoten linke Paroti, Schmerzen Becken, Hüften am frühen Morgen
Raynaud-Syndrom seit November, Sicca Syndrom Diagnose KH Februar
Seit Januar sehr starkes Krankheitsgefühl in Schüben alle paar Tage, Gefühl wie starke Grippe, danach neue kleine Schwellungen, Splitternägel, Gewichtsabnahme > 5% KG.

Pleuradiaphragnale Adhäsionen beidseits wie bei postpleuritischen Residuen, Diagnose Februar KH

Aufenthalt Rheumaklinik im Februar, Bericht: kein ausreichender Anhalt für eine rheumatische Genese, diverse Gelenkreizungen, Sehnenentzündungen etc. aber keine arthritischen Veränderungen, Entlassung ohne Therapie und Diagnose

Blutwerte im Februar: ANA 1:320 (AC1) im Dezember noch negativ
Cardiolipin IgG 25, ß2 Glykoprotein IgG 24, C4 unterer Normalwert, dsDNA nicht erhöht, sondern erniedrigt< 3O, GFR 70, Eosinophile 0,01

Hausarzt hat trotz gegenteiliger Empfehlungen des KHs Cortison 20 mg 5 Tage und dann ausschleichen verordnet, Schmerzen darunter besser, KH Gefühl in Schüben und dadurch wieder verstärkt Gelenkschmerzen werden durch das Cortison jedoch nicht aufgehalten.

Diverse jahrelange Hautveränderungen, die auf Psoriasis hindeuten könnten, Schuppung Bauchnabel, Steißbein, Knie nie beim Arzt begutachten lassen, alle Veränderungen seit dem Herbst weg.

Seit 40 Jahren Migräne mit Auren, MRT:unspezifische Demyelinisierungen, kein Ausschluss von postentzündlichen Veränderungen im Rahmen einer chronisch-entzündlichen, demyelinisierenden Erkrankung.

Wie würden sie dieses Krankheitsgeschehen einschätzen. Die Schmerzen sind das eine, am schlimmsten sind aber die Schübe, die mich förmlich auswringen.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung




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