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Chronische Polyarthritis - Anfrage zu Lantarel
Reihenfolge 

Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 21.03.2006
Beiträge: 61

Hallo,
nimmst Du auch Folsäure zusätzlich?
Trinkst Du genug?

Ich nehme 15 mg MTX / Woche und je 1 x 5 mg Folsäure 48 Std später und 1 Tag später - also an drei Tagen hintereinander. Bisher hatte ich nur 5 mg FOlsäure genommen.
Mir wurde gesagt, dass Folsäure Leberschutz sein.

Aber meine Erfahrung ist, dass MTX einen Folsäure-Mangel /B-Vit.-Manel auslöst und dies wiederum auf's Gemüt schlägt. Meine Erfahrung ist, man muß ausreichend B-vitamine, zu denen auch Folsäure gehört, zu sich nehmen.

Ich experimentiere mit Folsäure 3 x 5 mg und B-Vitamin-Komplex und Hefetabletten.

Allerdings hatte ich nie einen erhöhten Leberwert - die Folsäure hatte ich von Anfang an zus. mit MTX verschrieben bekommen, bei 10 mg waren es aber nur 5 mg Folsäure.


Liebe Grüße und eine schmerzfreie Zeit
wünscht
Cassandra
[url=http://www.rheuma-info-forum.de:2fmxa685]Rheuma-Info[/url:2fmxa685]


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 28.10.2004
Beiträge: 2

Hallo,

ich habe Lantarel von Februar 2001 bis November 2001 genommen in Tablettenform und 10 mg Cortison.

Das Lantarel wurde dann von meinem Rheumatologen im November 2001 abgesetzt, weil ich sehr erhöhte Leberwerte hatte. Danach habe ich dann noch ein Jahr bis 2002 August ungefähr noch Cortison genommen. Habe dann ein Nahrungsergänzungsmittel genommen und meine Ernährung radikal umgestellt ganz wenig Fette keine Wurst und kein Schweinefleich und nur ab und zu Eier Süßigkeiten sehr wenig. Habe viel getrunken 2 bis 3 Liter Flüßigkeit am Tag vorzugweise grünen Tee und Brenneseltee.

Leider bekam ich dann Ende 2004 einen Rheumaschub und konnte meine Hände nur noch unter Schmerzen bewegen. Mußte wieder neu mit Medis eingestellt werden.
Das ging dann gut bis April 2005 dann wurde das Medikament wieder abgesetzt wieder wegen erhöhter Leberwerte. Zur Zeit bin ich wieder beschwerdefrei spiele viel Keyboard treibe Sport das Aqua Jogging tut mir sehr gut.

Ich schreibe das als Denkanstoss. Gut ohne Basismedikamente läuft nichts weil die helfen das das Krankheitsbild sich nicht so schlimm verschlechtert. Das man hinterher garnichts mehr kann. Ich probiere aus was mir gut tuen könnte. Wenn es wieder schlimmer wird muss ich wieder in die Klinik dann heißt es wieder Basismedikament zu nehmen. Solange wie es mir gut geht denke ich einfach nicht daran. Ich denke einfach positiv.

Spreche doch einfach mal Deinen Rheumatologen an vielleicht gibt es ja auch noch ein anderes Medikament. Man wollte mir im vergangenen Jahr erst eins aus der Hight Tech Medizin geben. Das durfte ich aber nicht nehmen, weil ich 1997 Brustkrebs hatte.

So ich hoffe konnte Dir etwas helfen

LG
Walli


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 21.03.2006
Beiträge: 61

@Walli

Leider teilst auch Du nicht mit ob Du Folsäure bekommen hast - ich gehe davon aus, dass dies NICHT der Fall war.

Also, daher gehe ich davon aus, dass in beiden Fällen die Leberwerte eine Folge von MTX und fehlender Gabe von Folsäure war.

Ich bin kein Verfechter von Schulmedizin. Aber mit der Kräuter-Heilkunde sowie Vitaminen und einer krassen Diät ohne Fleisch kann man auch schon was ausrichten.


Liebe Grüße und eine schmerzfreie Zeit
wünscht
Cassandra
[url=http://www.rheuma-info-forum.de:2fmxa685]Rheuma-Info[/url:2fmxa685]


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 21.03.2006
Beiträge: 61

[quote="Walli":1cbmrbkq]Hallo,
.....
Spreche doch einfach mal Deinen Rheumatologen an vielleicht gibt es ja auch noch ein anderes Medikament. Man wollte mir im vergangenen Jahr erst eins aus der Hight Tech Medizin geben. Das durfte ich aber nicht nehmen, weil ich 1997 Brustkrebs hatte.
.....

[/quote:1cbmrbkq]

Bevor man zu noch stärkeren Mtteln greift, sollte man sich eingehend über die Nebenwirkungen VORHER informieren.
Welches Mittel aus der High Tech Medizin ist Dir vorgeschlagen worden?


Liebe Grüße und eine schmerzfreie Zeit
wünscht
Cassandra
[url=http://www.rheuma-info-forum.de:2fmxa685]Rheuma-Info[/url:2fmxa685]


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 16.11.2005
Beiträge: 1

Hallöchen,
habe seit ca. 2 Jahren chron. Polyarthritis und nehme Lantarel 10 mg/wöchentlich ein. Da meine Leberwerte immens angestiegen sind, würde ich gerne auf ein anderes Medikament umsteigen. Gibt es Erfahrungen von anderen Basistherapeutika deren Nebenwirkungen geringer sind. Auf Kortison möchte ich im Augenblick nicht umsteigen.
Ein herzliches Dankeschön im Voraus!
Ursula


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 28.10.2004
Beiträge: 2

Hallo Cassandra,

nun erst einmal vielen Dank für Deine Antwort auf meinen Beitrag. Habe seid 1998 chronische Polyartritis. Als Diagnose wurde das 2001 festgestellt bei einem Aufenthalt in der Rheumaklinik Meerbusch festgestellt. Wurde dann auf MTX eingestellt. Wie ich ja schon geschrieben habe wurde dieses Mittel ab gesetzt.

Von Folsäure habe ich noch nie etwas gehört man hat mich in der Rheumaklinik auch nicht informiert. Ich habe aber auch einen Leberschaden dadurch sind die Ärzte mit Medikamenten bei mir vorsichtig. Bei dem letzten Rheumaklinik Aufenthalt im vergangenen Jahr, bekam ich die so genannte Goldtherapie leider auch nur ein halbes Jahr weil wieder die Leberwerte sehr stark anstiegen. Das Medikament aus der hight tech Medizin heißt Enbrel durfte ich nicht nehmen weil, ich mal Brustkrebs hatte. Es war nicht in Ordnung was ich der einen Userin geschrieben habe sorry.

Nun ja dann bin ich darauf gekommen mir Weihrauch über das Internet zu besorgen.
Durch meine Diät und das Weihrauch plus Calcium Vitamin D komme ich im Moment mit gut zu Recht und habe keine Schmerzen und kann meine Gelenke gut bewegen. Bin mir aber im klaren das das Rheuma wieder kommt. Dann werde ich wieder in die Rheumaklinik gehen. Erst einmal denke ich nicht daran es kann soviel passieren.

Dann lenke ich mich auch von meiner Krankheit ab. Ich spiele Keyboard, singe in einem Gospel Chor habe ehrenamtliche Aufgaben (nicht bei der Rheuma-liga. Halte mich mit Working, Fahrrad fahren schwimmen fit.

Durch diese Erkrankung habe ich gelernt positiv zu denken. Habe mir aber auch ein großes Wissen über diese Erkrankung erarbeitet. Habe eine Gelenkschulung in der Rheumaklinik mit gemacht.

Mit freundlichen Gruß
Walli


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 21.03.2006
Beiträge: 61

Hi Walli,

Folsäure ist kein "Medikament" sondern gehört zum Vitamin B-Komplex, man nennt es auch Folat. Es wurde mir damals gesagt, dass es zum "Leberschutz" gegeben wird. Es dürfte also kaum die Leber angreifen.

Aber ausserdem verhindert es glaube ich Alzheimer bei MTX-Gabe. Ich habe im Netz recherchiert, dass MTX Alzheimer verursachen kann, zumindest im Tierversuch ist das bestätigt! Ich nehme B-Komplex von Aldi, Hefetabletten und zusätzlich Folsäure von Radiopharm- auf Rezept um etwas für meine Nerven zu tun! Nach ca 3-4 Wochen der regelmäßigen Einnahme aller drei fühlte ich mich wie ausgewechselt. Depri weg, Nervosität weg, Konzentrationsstörungen weg.

Also, ich halte es für einen schweren ärztl. Kunstfehler, dass Du Folsäure nicht bekommst. Es wird empfohlen, steht sogar im Beipackzettel von Lantarel! Es ist ein MUSS.

Ich habe ausserdem gehört, dass Mariendistel die Leber wieder aufbaut. Das gibt's sowohl hochdosiert in der Apotheke als auch niedrig dosiert im Handel. Ich nehme Mariendistel von ascopharm, 3x tägl. eine. Seitdem bin ich nicht mehr müde und abgeschlagen unter MTX.

Nun geht es mir so gut, dass ich überlege Lantarel zu reduzieren.


Liebe Grüße und eine schmerzfreie Zeit
wünscht
Cassandra
[url=http://www.rheuma-info-forum.de:2fmxa685]Rheuma-Info[/url:2fmxa685]


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 30.04.2006
Beiträge: 6

Hallo Ursula,
wie Ihnen ja bereits geantwortet wurde, ist die Außerachtlassung von Folsäure bei Einnahme von Lantarel ein Kunstfehler. Ich darf Sie daher mit der Bewertung in "Kursbuch Medikamente und Wirkstoffe" von Dr. Maxen u.a. vertraut machen:
"Methotrexat gilt als Mittel der Wahl bei mittelschwerer bis schwerer Polyarthritis. Es wird einmal pro Woche eingenommen. Methotrexat sollte grundsätzlich mit einem Folsäurepräparat (5 mg) kombiniert werden, das 12 - 24 Stunden nach der Anwendung von "Mtx" eingenommen wird und Nebenwirkungen wie Übelkeit und Mundschleimhautentzündungen entgegenwirkt. Wichtig ist auch, daß die Behandlung durch regelmäßige Untersuchungen und Blutkontrollen überwacht wird."

Wenn ich mir die auf dem Beipackzettel von Mtx angeführten übrigen Nebenwirkungen vor Augen halte, erschrickt mich das damit verbundene hohe Risiko mit anderen Folgeerkrankungen rechnen zu müssen.
Wäre ich selbst in dieser Lage, würde ich sämtliche übrigen mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten daraufhin überprüfen, wie ich auf natürlicherem Wege zu einer erträglichen Lebenssituation kommen könnte, etwa die einer konsequenten Ernährung wie sie von Dr. med. Klaus Jürgen Mielke in "Droge Wohlstandskost: Chronisch krank durch Fehlernährung" empfohlen wird.

Freundlicher Gruß
Kurt Schmidt


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 21.03.2006
Beiträge: 61

Als Nachtrag zu meinem älteren Beitrag:
Meine Leberwerte waren im Januar eher schlecht SGPT bei 91
Jetzt - April - drei Monate später ist der Wert 11 und damit im gesunden Bereich.
Dies führe ich allein auf die Einnahme von Mariendistel 3x1 tägl. zurück.
Meine Leber dankt es mit.


Liebe Grüße und eine schmerzfreie Zeit
wünscht
Cassandra
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