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Sind Dauerschmerzen ein Hinweis auf eine Entzündung?
Reihenfolge 

Verfasst am: 26.09.2021, 12:50
Dabei seit: 22.09.2021
Beiträge: 15

Sehr geehrte Lilliane,

bitte lassen Sie die beschriebenen radiologischen Veränderungen nicht auf sich beruhen! Natürlich ist die konsequente medikamentöse Dämpfung der Aktivität der entzündlichen Grunderkrankung nach dem Prinzip des "treat- to-target" von höchster Bedeutung (auch für alle anderen Strukturen im Körper). Die Situationen am Handgelenk und am Ellenbogen bedürfen aber einer lokalen ORTHOPÄDISCH RHEUMATOLOGISCHEN Würdigung!! Sie erhalten Ansprechpartner dazu über die Rheumaliga oder über die DGORh.
Die geeignete intensive lokale Behandlung kann Beschwerden lindern und die Progredienz verlangsamen. Insofern ist das eine interdisziplinäre Aufgabe zwischen den internistischen und den orthopädischen Rheumatologen.

Ihnen alles Gute!!

Prof. Dr. Dr. St. Rehart


Verfasst am: 26.09.2021, 09:40
Dabei seit: 22.06.2020
Beiträge: 12

Liebes Experten-Team,

Ich bin 55 Jahre, weibl. und habe im Juli 2020 die Diagnose PSA (ohne Hautbeteiligung) erhalten mit Erosionen am Mondbein und Ellenbogen. Diese Erosionen haben sich vor Medikationsstart innerhalb weniger Wochen (Mondbein) bzw. Monate (Ellenbogen) während einer Ruhigstellung entwickelt. Seit Juli 2020 suchen wir nach einer geeigneten Therapie, aber weder unter MTX, noch Leflunomid oder Xeljanz und aktuell Stelara war/ bin ich schmerzfrei.
Nun meine Frage: Sind diese brennenden, machmal dumpfen Schmerzen (mit den medis bis Grad 3) besorgniserregend, zudem die morgendliche Steife aktuell zunimmt oder können weitere Gelenkschäden mit einer (wenn auch unzureichenden) Medikation erst einmal ausgeschlossen werden bis eine ausreichende Therapie gefunden wird?

Mit besten Grüßen
Lilliane




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