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Fragen über Fragen
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Verfasst am: 08.06.2021, 05:38
Dabei seit: 02.12.2020
Beiträge: 6

Guten Morgen!
Ui - das ist krass! So lange schon krank geschrieben und dann auch noch den Job ganz verloren. OMG!!
Nach 12 Jahren zu Hause sein wegen der Kinder war ich vor zwei Jahren erst überhaupt wieder ins Berufsleben zurück gekehrt. Doch sehr schnell bin ich an meine Grenzen gekommen, musste mich öfter krank melden und habe sonst oft starke Schmerzmittel nehmen müssen, um überhaupt den Tag zu überstehen. Da wir finanziell auch mit dem alleinigen Gehalt meines Mannes über die Runden kommen, habe ich mir jetzt eine Auszeit genommen und meinen Job gekündigt. Schon alleine den Druck im Job liefern zu müssen vorübergehend los zu sein - davon verspreche ich mir auch schon Besserung. Mit drei Kindern, Hund, Haus und Garten habe ich auch so genug um die Ohren.
Zweimal arbeite ich jetzt noch - dann ist es erstmal geschafft.
Bis die Therapie mit dem Benepali anfängt bzw. wirkt, halte ich mich mit Tilidin über Wasser. Was anderes hilft nicht mehr gegen die Schmerzen.

Was macht ihr sonst noch neben der medikamentösen Therapie? Ich gehe einmal wöchentlich zur Physiotherapie, alle paar Wochen zur Osteopathie und nehme nun bald noch eine Ernährungstherapie in Angriff.

Guten Start euch in den Tag!


Verfasst am: 08.06.2021, 01:12
Dabei seit: 08.05.2021
Beiträge: 4

Hallo,
Das kann ich sehr gut verstehen. Es ist bei mir ähnlich in meinem Umfeld. Man hat ständig das Gefühl, man muß rechtfertigen, wenn man nicht kann, wie man gerne würde.
Als wäre es so schon nicht schwer genug. Ich bin seit zwei Jahren krank geschrieben. Habe im März einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt, soll nun nochmal eine Reha machen, obwohl ich erst im Oktober 2020 in Reha war, ohne großen Erfolg. Meine Arbeitgeber hat mich im Dezember 2020 gekündigt.
Man fühlt sich alleingelassen. Wenn ich meine Ärzte nicht hätte, die mich aufbauen, dass es nochmal besser werden wird, hätte ich wahrscheinlich schon längst aufgegeben.

Ich würde mich über einen weiteren Austausch ebenfalls freuen.

Liebe Grüße


Verfasst am: 07.06.2021, 22:52
Dabei seit: 02.12.2020
Beiträge: 6

Hallo!
Mir geht es ganz ähnlich: im März hat ein Rheumatologe nach einem jahrelangen Ärztemarathon die Diagnose Psoriasis-Arthritis gestellt. Am schlimmsten betroffen ist die Wirbelsäule. Nachdem NSAR (Ibuprofen und Co) null Wirkung zeigen, MTX bei Wirbelsäulen-Betroffenheit nicht wirkt (laut meinem Rheumatologen), fange ich nun in drei Wochen mit Benepali an. Vorher müssen noch ein paar Impfungen gemacht und die Lunge geröntgt werden.
Ich habe große Hoffnungen, dass jetzt alles gut wird.
Das Unverständnis vieler Leute in meinem Umfeld, ist das Schlimmste und tut sehr weh. Ich glaube manchmal wirklich, ich rede mir alles ein und bin eine wehleidige Mimose. Zum Glück habe ich einen klasse Rheumatologen, der mich wirklich ernst nimmt und mich motiviert, diese Erkrankung anzunehmen, mit der Therapie zu leben, und meinem Umfeld gegenüber stark zu sein. Findet man nicht oft, glaube ich..

„Menschen mit chronischen Erkrankungen werden häufig beschuldigt, nur so zu tun, als wären sie krank, während sie tatsächlich viel öfter so tun, als würde es ihnen gut gehen.“

In diesem Sinne - Ohren steif halten!
Ich würde mich sehr über einen weiteren Austausch mit euch freuen!

Beste Grüße,
Pustekuchen


Verfasst am: 07.06.2021, 18:33

Hallo Katinka7,
Vielen Dank für deine Antwort.
Ich habe mit Sulfasalazin begonnen, dann kam Mtx dazu, da immer noch keine Besserung da war, kamen nur Biologika dazu. Erst Amgevita, da das leider nicht geholfen hat bin ich nun bei Stelara und hoffe das es wirkt. Sulfasalazin, Mtx nehme ich auch immer noch und gegen die Schmerzen Tilidin.

Ich weiß nicht ob ich da altersmässig hingehören... Ich bin 43 Jahre alt.
Das Rheuma ist nicht die einzige Krankheit die ich habe, Morbus Crohn und Schuppenflechte sind auch mit an Bord...

Welche Medikamente bekommst Du?

Ich würde mich freuen wieder von Dir zu hören.

LG


Verfasst am: 07.06.2021, 16:33
Dabei seit: 08.05.2021
Beiträge: 4

Hallo Katinka7,
Vielen Dank für deine Antwort.
Ich habe mit Sulfasalazin begonnen, dann kam Mtx dazu, da immer noch keine Besserung da war, kamen nur Biologika dazu. Erst Amgevita, da das leider nicht geholfen hat bin ich nun bei Stelara und hoffe das es wirkt. Sulfasalazin, Mtx nehme ich auch immer noch und gegen die Schmerzen Tilidin.

Ich weiß nicht ob ich da altersmässig hingehören... Ich bin 43 Jahre alt.
Das Rheuma ist nicht die einzige Krankheit die ich habe, Morbus Crohn und Schuppenflechte sind auch mit an Bord...

Welche Medikamente bekommst Du?

Ich würde mich freuen wieder von Dir zu hören.

LG


Verfasst am: 06.06.2021, 18:56
Dabei seit: 13.03.2021
Beiträge: 16

Hallo rosa-pink! Erstmal: ich kann dich sehr gut verstehen Im Februar 21 bekam ich die Diagnose PSA und stehe genau wie du vor tausend Fragen und kämpfe mit Ängsten. Welche Medikamente bekommst du? Ich weiß nicht wie alt du bist, aber in der „jung und Rheuma“ Sparte der Rheuma Liga gibt es eine online Selbsthilfegruppe und die hat mir sehr geholfen!! Wäre das was für dich? LG


Verfasst am: 18.05.2021, 17:09
Dabei seit: 08.05.2021
Beiträge: 4

Hallo Zusammen,
Ich bin neu hier, habe seit Anfang des Jahres meine Rheuma Diagnose erhalten. Ich habe RA und SPA sowie Schuppenflechte.
Ich stehe noch am Anfang meiner Therapie. Zur Zeit geht es mir sehr schlecht. Ich stoße jeden Tage an meine Grenzen. Was mich auch sehr stark belastet ist, dass ich mich von meinem Umfeld oft missverstanden fühle... Wie ging es euch am Anfang? Ich würde mich sehr gerne darüber austauschen mit anderen Betroffenen. Zur Zeit machen mich die Unbeweglichkeit, die Schmerzen und meine Ängste extrem fertig.

LG




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