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Vorstellungsgespräch
Reihenfolge 

Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 16.03.2007
Beiträge: 10

ich hatte anfang des jahres ein Vortellungsgespräch bezüglich eines Ausbildungsplatzes. Ich habe die Stelle bekommen und fange zum 1.8. diesen Jahres an. Im Gespräch wurde ich nicht nach meiner Gesundheit gefragt, also habe ich auch nichts daüber gesagt (habe seit 7 Jahre n RA).
Wenn ich während der Ausbildung einmal rheumabedingt ausfalle, kann ich dann Probleme bekommen, weil ich das am Anfang nicht gesagt habe dass ich krank bin???

Wenn ich im Laufe der AUsbildung gefragt werde, muss ich es dann sagen, wenn ich keine Beschwerden hab die meine Arbeit beeinträchtigen??

An wen kann ich mich bei solch rechtlichen Fragen bezüglich meiner Krankheit am besten wenden?


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 12.01.2007
Beiträge: 30

Als ich 2003 ein Bewerbungsgespräch für meine Ausbildung hatte, haben wir uns natürlich auch erst über Qualifikation, etc. unterhalten. Ganz am Ende hat mich der Geschäftsführer dann auch gefragt, ob ich noch Fragen oder so hätte und dann hab ich denen das auch erzählt. Auch, wenn es eine reine Bürotätigkeit ist, sollte man das den Arbeitgeber wissen lassen. Die ganze Zeit sitzen ist ja ganz nett, aber ich hab z. B. mehr Probleme bei schlechtem Wetter. Es gab auch mal eine Zeit, in der ich eine Sehnenscheidenentzündung bekommen habe. Ich denke, es ist tatsächlich besser, den Arbeitgeber darüber zu informieren.


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 10.05.2007
Beiträge: 8

Ahoi, mein monentaner Praktikumsbetrieb war auch ziemlich begeistert, dass ich denen das gesagt habe. Seit dem wissen die wann sie mir was und auch wieviel zumuten können.

Auch sämtliche meiner Vorgesetzten sind tollerant und zeigen verständnis, wenns mal nicht mit 100% geschwindigkeit geht.

Gruß

Ben


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58

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Verfasst am: 26.04.2012, 17:58

Hallo Eva,

ich möchte dir etwas erzählen, das dir hoffentlich Mut macht:

Bei meinem Bewerbungsgespräch hat mein Chef mich auch gefragt, wie es gesundheitlich bei mir aussieht. Ich war da ganz ehrlich zu ihm. "Aber da äußern sich ja Beschwerden nur bei Belastung", hat er dann gesagt, was ich bejahte, und dann meinte er: "dann ist das okay".
Ich wurde eingestellt, meine Ausbildung macht mir großen Spass, und ich sehe überhaupt keine Nachteile darin wegen meiner Krankheit.
Ich wünsche dir, dass du auch mal einen so super Chef bekommst, wie ich, der nicht auf das mögliche Risiko achtet, sondern auf die menschliche Qualität!

Viele Grüße und gute Besserung,

pinklady.


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 23.05.2005
Beiträge: 1

Muss ich bei einem Vosrstellungsgespräch sagen, das ich Rheuma habe?


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 10.05.2005
Beiträge: 8

Hallo Frau Fredebeil,

ob Sie beim Vorstellungsgespräch über Ihre Erkrankung sprechen müssen, hängt ganz von der Tätigkeit ab, für die Sie sich bewerben. Hier stellt sich die Frage, ob die Erkrankung die Ausübung dieser beruflichen Tätigkeit beeinträchtigt. In diesem Fall müssen Sie die Erkrankung angeben. Auch wenn der Arbeitgeber nach einem Schwerbehindertenausweis oder einer Gleichstellung fragt, müssen Sie wahrheitsgemäß antworten.

Ansonsten sollte es im Vorstellungsgespräch in erster Linie um Ihre Qualifikation und Motivation gehen.

Viele Grüße

Annelie Schütte


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 10.05.2005
Beiträge: 2

Hallo, Frau Fredebeil

falls Sie sich auf ein Inserat, eine Vermittlung der Arbeitsagentur o.ä. im Öffentlichen Dienst bewerben, kann es sinnvoll sein, die Tatsache (nicht die genaue Art!) der Behinderung schon im Bewerbungsschreiben zu nennen. Denn:

Nach § 82 SBG IX m ü s s e n Menschen mit Behinderung zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden, es sei denn, die fachliche Eignung fehlt offensichtlich.

Rufen Sie vorher bei dem Unternehmen/der Dienststelle an, fragen Sie nach der Schwerbehindertenvertretung ("SBV" und lassen Sie sich von der Vertrauensperson bezüglich der Bewerbung beraten.

Ich lasse mir in solch einem Fall eine Kopie der Bewerbung schicken, damit ich den Gang und die ordnungsgemäße Einladung für einen behinderten Menschen "überprüfen" kann. So vermeiden Sie, dass Ihre Bewerbung vielleicht irgendwo "versehentlich" liegen bleibt.

Viel Glück

Christel Groneberg


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 07.07.2007
Beiträge: 9

Hi,

ich hatte neulich Vorstellungsgespräch und den möglichen Arbeitgeber darauf angesprochen, ob Ihm das was ausmacht, dass ich 50 % habe.
Er meinte nein - das findet er auch gut, dass ich offen mit der Schwerbehinderung umgehe.

Ich habe aber auch schon Vorstellungsgespräche - vor allem bei Zeitarbeitsfirmen (moderne Sklaventreiber) gehabt, wo man mich trotz des Hinweises eingeladen hat und dann GAAAAAAAAAAAANZ enttäuscht war, dass ich meine Rechte warnehmen würde. Damit ist man bei denen unten durch.

Du siehst - es ist ganz unterschiedlich.


Îch kann allem widerstehen, nur nicht der Versuchung


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 03.09.2005
Beiträge: 7

Also ich hatte vor kurzem auch ein Vorstellungsgespräch in einem Kindergarten und da wurde ich auch nach der Gesundheit gefragt. Ich habe dann auch ganz offen erklärt, dass ich seit ich 14 bin Rheuma habe. Die haben das dann auch verstanden und mir gleich gesagt, dass ich jetzt keine Angst haben muss, dass ich nicht genommen werde. Das war für die völlig Ok.




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