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Rheuma o. Reaktive Arthritis? Oder etwas ganz anderes?
Reihenfolge 

Verfasst am: 02.01.2019, 12:07
Dabei seit: 20.09.2017
Beiträge: 18

Hallo Laura2402,
erstmal herzlich willkommen im Forum.
Eine kleine Info vorweg: Auch wenn der Rheumafaktor im Blut negativ ist, kann es sich trotzdem um eine Rheumatische Erkrankung handeln. Bei mir war es so. Zudem gibt es eine Vielzahl an rheumatischen Erkrankungen.

Eine reaktive Arthritis kann wohl durch eine Harnwegsentzündung entstehen. Trotzdem muss es ja behandelt werden. Vielleicht hilft sogar eine minimal Gabe von Cortison.

An deiner Stelle, würde ich mir noch eine zweite oder dritte Meinung einholen. Und auch die Vorerkrankungen aus deiner Familie erwähnen. Vielleicht gibt es bei dir in der Nähe eine Klinik, die auf rheumatische Erkrankungen spezialisiert ist. Manchmal hat man dort die Möglichkeit, ein Beratungsgespräch etwas schneller zu bekommen.

Leider ist es so, dass es manchmal lange dauert, bis die Ärzte eine genaue Diagnose feststellen können. Es werden verschiedene Test und Blutuntersuchungen durchgeführt.

Ich kann dich verstehen, dass diese lange Ärzte-Odyssee nervig ist, aber da kommt man meistens nicht drumherum.

LG Sarina91


Verfasst am: 01.01.2019, 23:11
Dabei seit: 01.01.2019
Beiträge: 1

Hallo zusammen,

ich hoffe hier kann mir irgendjemand weiterhelfen oder hat vielleicht eine ähnliche Krankheitsgeschichte wie ich. Ich bin weiblich und 18 Jahre alt.

Nach einem Blaseninfekt im März 2018 habe auf einmal Schmerzen in Finger + Handgelenken bekommen. Diese sind seitdem nicht mehr weggegangen. Dazu gekommen sind Schmerzen in Fuß -, Zeh-, Knie und Hüftgelenken, die seit neun Monaten etwa einmal im Monat schubartig auftreten. Begleitet werden sie außerdem durch sehr starke Muskelschmerzen und meine Finger kribbeln oft stark. Seitdem ich das habe, habe ich außerdem fast jeden Tag Kopfschmerzen und oft Bauchschmerzen.

Ich habe keine Schwellungen oder Rötungen, nur ein einziges Mal war bei einem Schub ein Zehgelenk extrem angeschwollen und rot.

Von meiner Hausärztin wurde mir reaktive Arthritis diagnostiziert, jedoch ohne Behandlungsbedarf. Ich bin mittlerweile bei einem Rheumatologen, der mir einen MRT angeordnet hat. Bei diesem sind lediglich minimale Ergüsse in der Hand herausgekommen, die, wohl laut dem Radiologen, nicht zu Rheuma passen. Einen nächsten Termin mit meinem Rheumatologen habe ich leider erst im Februar.

Alle meine Werte, die für Rheuma interessant sind, sind übrigens unauffällig. Nur mein Vitamin D Wert ist extrem niedrig.

In meiner Familie gibt es Rheumavorerkrankungen aber auch MS und Schilddrüsenüberfunktionen.

Ich bin verzweifelt. Seit zehn Monaten schlage ich mich damit rum und niemand kann mir so wirklich sagen, was ich habe. Ich habe eine unglaublich lange Ärzte-Odyssee hinter mir, weil jeder etwas anderes behauptet und gegen die Schmerzen darf ich momentan nur Naproxen 500 nehmen.

Hat hier irgendjemand eine Idee, was das sein könnte? Rheuma oder eher reaktive Arthritis? Oder doch was ganz anderes?

Vielen Dank schonmal für alle Antworten




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