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Kann man durch Ernährung Schmerzen lindern?
Reihenfolge 

Verfasst am: 15.08.2018, 22:42
Dabei seit: 14.01.2016
Beiträge: 20

Hallo Christi,
es gibt zwar nicht DIE Rheumadiät. Trotzdem lässt sich mit Ernährung vieles positiv beeinflussen!!! Kohlenhydrate z.B. befeuern die Entzündungen. Deshalb solltest Du Nudeln, Brot & Zucker sehr zurückhaltend genießen. Süssigkeiten sind deshalb halt auch schlecht. Man sollte das Leben jedoch trotzdem noch genießen und nicht total auf alles verzichten.
"Die Dosis macht das Gift" --> d.h. für mich, dass ich mir das Eine oder Andere in Maßen gönne. Lebensfreude ist wichtig! Deshalb esse ich zwar keinen Eisbecher mehr. Aber wenn es sich ergibt, schon noch 1 bis max. 2 Kugeln Eis. Bei den Nahrungsmittel muss jeder für sich herausfinden, was einem gut tut oder was weniger gut ist. Ich kann z. B. sagen, dass ich getrocknete Tomaten überhaupt nicht vertrage. Einzelne frische Tomaten schon. Andere finden andere Nahrungsmittel für sich heraus. Es lohnt sich, da einmal genau hinzuschauen.

LG merlin


Verfasst am: 08.12.2016, 03:49
Dabei seit: 16.10.2016
Beiträge: 18

Vielen Dank für die Antworten. Mittlerweile bin ich beim MTX in der 10 Woche. Zusätzlich nehme ich nur noch 2,5 mg Cortison und meine Schmerzen sind erträglich. Jetzt hoffe ich mal, dass ich ab der 12 MTX-Woche auch das Cortison weglassen kann. Mir reicht ehrlich gesagt schon das MTX, da ich kein Fan von Medikamenten bin.

Ja das mit der Diziplin ist so eine Sache. Ich versuche mich so weit es geht an die Ernährungsumstellung zu halten und bekomme auch große Unterstützung durch meine Familie. Hin und wieder ist es aber schon problematisch, schon alleine weil ich im Schichtdienst arbeite. Vor kurzem war ich auch im Urlaub in den USA. Da ist es sehr sehr schwierig sich bewusst zu ernähren. Aber nun zurück in Deutschland starte ich in Sachen Ernährung wieder durch

Euch allen alles Gute und wenig Schmerzen

Gruß
Christ


Verfasst am: 20.11.2016, 16:18
Dabei seit: 13.06.2016
Beiträge: 5

Hallo Christi,

ich habe selbst seit 14 Jahren rheumatoide Arthritis und musste in der Zeit feststellen, dass es mir nach dem Genuss bestimmter Lebensmittel schlechter geht. Auf die Lebensmittel verzichte ich dann so gut es geht. Das ist aber alles sehr subjektiv und du musst selbst rausfinden, was dir gut tut und was nicht.
Die Ernährung dauerhaft umstellen erfordert viel Disziplin und Durchhaltevermögen, ich wünsche dir, dass du die Erfolge hast, die du dir wünschst.

Tanja
Transition Peer der Deutschen Rheuma-Liga.


Tanja
Transition Peer der Deutschen Rheuma-Liga
http://www.mein-rheuma-wird-erwachsen.de


Verfasst am: 19.11.2016, 14:16
Dabei seit: 05.09.2012
Beiträge: 17

Hallo Christi,
Die größte Power gegen Entzündung und damit auch Schmerzen bei der chronischen Polyarthritis haben die bewährten Medikamente MTX und meist am Anfang auch MTX, das inzwischen hoffentlich auch zu wirken begonnen hat.
Selbst kann man ein bißchen dazu helfen (leider sich aber nicht die Medikamente ersparen) und zum eigenen Besser-Fühlen beitragen. Das sind die Mittelmeerkost mit viel Gemüse, Salat, Obst und nicht tierischen Fetten wie Olivenöl, wenig Fleisch, 2x wöchentlich Fisch und nicht zu viel Süßem; aber auch regelmäßig Bewegung, Kühlung entzündeter Gelenke und eine offene optimistische Lebenseinstellung.

Alles Gute

Dr. Wolfgang Brückle


Verfasst am: 18.11.2016, 13:50
Dabei seit: 06.09.2012
Beiträge: 23

Sehr geehrte Christie,

es gibt keine ausreichenden Belege durch kontrollierte Studien, dass eine Ernährungsumstellung/Diät die Schmerzen bei der rheumatoiden Arthritis lindern kann. Die wirkungsvollste Schmerztherapie ist die antientzündliche Behandlung, die bei Ihnen eingeleitet wurde. Bis diese Medikation ausreichend wirkt, können einige Wochen vergehen. Bis dahin kann die vorübergehende Einnahme eines Schmerzmittels sinnvoll sein. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Rheumatologen.

Gruß

Prof. Dr. W. Häuser


Verfasst am: 18.11.2016, 00:31
Dabei seit: 16.10.2016
Beiträge: 18

Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten. Ansich macht mir die Ernährungsumstellung keine Probleme, ist meistenes das Umfeld. Man muss teiweise zwei verschiedene Sachen kochen..... usw. Aber ansonsten kommte ich ganz gut klar damit. Grünen Tee trinke ich auch sehr gerne.
Weizenmehlprodukte vermeide ich total. Also nur noch Vollkornbrot und kein Kuchen etc. Ist aber auch ok. Ich werde mal nach dem Buch schauen.
Süßgikeiten sind leider auch mein Problem. Hab es zwar schon eingeschränkt, aber ohne geht dann irgendwie doch nicht.

Ich versuche mich schon so weit es geht abzulenken. Aber manchmal kreisen die Gedanken halt doch um die Krankhkeit :cry:
Na dann hoffe ich mal, dass das MTX auch bei mir in den nächsten Wochen Wirkung zeigt, wobei ich sagen muss, dass die Schmerzen bei mir mittlerweile nicht mehr so stark wie vor ein paar Wochen.

Gruß Christi


Verfasst am: 17.11.2016, 20:43
Dabei seit: 17.11.2016
Beiträge: 1

Hallo Christi,
es gibt ein gutes Buch: Weizenwampe von Dr. Med: William Davis warum Weizen dick und krank macht. Ist allerdings nicht so ganz leicht, dass umzusetzen. Keine Weizenmehlprodukte und keine Glutenhaltigen Nahrungsmittel.bin noch in der Probierphase. Zuerst dachte ich das wirkt, habe allerdings seit ca.14 Tagen wieder heftige Schmerzen( Fibro) habe bischen mit Süßen gesündigt. Ein Versuch ist es vielleicht Wert.
Liebe Grüße
Kessy


Verfasst am: 17.11.2016, 20:37
Dabei seit: 21.10.2016
Beiträge: 7

Hallo Cristi,
du machst das schon richtig gut mit deiner Ernährung.
Mein Doc. sagt immer mediterrane Küche ist gut.
Gute Öle ( Leinöl ), viel Obst und Gemüse, frische Kräuter und Fisch.

Ich war kürzlich auf einem Ernährungsseminar.
Dort wurde obiges auch bestätigt.

Carotinoide und Flavonoide sind sekundäre Pflanzenstoffe mit
antioxidativer und antientzündliche Wirkung.
Diese sind enthalten:
grünes Gemüse....z.B. Spinat, Feldsalat , Grünkohl
gelbem und orangen Obst und Gemüse...z.B. Karotten, Aprikosen, Orangen und Zitronen.
roten und violetten Früchten ( Anthocyane )...z.B. Holunder, Blaubeeren, rote
Trauben, schwarze Johannisbeere, Rote Bete
Kräuter und Gewürze....z.B. Mediterrane Kräuter, Petersilie, Kerbel, Kurkuma, Ingwer
grüner Tee und mein Favorit " Cystus Tee "

MTX wirkt erst nach frühestens 12 Wochen. Du hast also noch etwas Zeit.
Ich drücke dir die Daumen.

Versuche in der Zwischenzeit schöne Dinge zu machen ...die dir Freude machen!
Die dich auch etwas ablenken. Mit Freunden treffen, ins Kino gehen, ein nettes Buch
lesen.
Gibt es einen Gesprächskreis bei dir in der Gegend....zwecks positiven Austausch??!!

Ich drücke dir die Daumen.
Alles Gute
Marianne


Verfasst am: 17.11.2016, 13:55
Dabei seit: 16.10.2016
Beiträge: 18

Hallo,
Ich bin Christi und habe seit zwei Monaten die Diagnose rheumatoide Arthritis. Ich bekomme nun 15mg MTX und nehmen zusätzlich 5 mg Cortison. Seit meiner Diagnose versuche ich meine Ernährung umzustellen. Ich esse kaum noch Fleisch, mehr Gemüse und Obst, Vollkornprodukte und fettreduzierte Milch- und Käseprodukte und natürlich zwei Mal die Woche Fisch. Kann eine Umstellung der Ernährung die Schmerzen lindern? Was kann ich noch tun.
Seit 7 Wochen nehme ich MTX ein. Ab wann tritt eine Wirkung ein?

Gruß und Danke für die Antworten?
Christi




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