• Rheuma-Liga Bundesverband
  • Kontakt
  • A A STRG + STRG -

    Sie können die Seite mithilfe Ihres Browsers größer oder kleiner anzeigen lassen. Verwenden Sie dafür bitte STRG + und STRG - .
    Mit STRG 0 gelangen Sie wieder zur Ausgangsgröße.

menu
Bei der Nutzung der Vorlesefunktion werden Ihre IP-Adresse und die angezeigte Seite an readspeaker.com übertragen. Wenn Sie zustimmen, speichern wir Ihre Zustimmung in einem Cookie. Wenn Sie Ok auswählen, wird der Cookie akzeptiert und Sie können den Dienst nutzen.

Wann MTX absetzen?
Reihenfolge 

Verfasst am: 20.04.2013, 01:43
Dabei seit: 31.05.2010
Beiträge: 2

ja das mit dem urlaub kann ich nur empfehlen, bei uns hat es so auch geklappt
lg natascha


Verfasst am: 16.04.2013, 11:00
Dabei seit: 27.02.2009
Beiträge: 179

Liebe Fips, Sie machen alles richtig. Eine Regel, wie man schnell schwanger wird, wenn es dann klappen darf, gibt es leider nicht. Aber wenn Sie sich Druck machen, wenn es dann klappen dürfte, klappt es oft nicht. Setzen Sie sich nicht unter Stress. Vergessen Sie, dass Sie unbedingt schwanger werden wollen. Schaffen Sie und Ihr Mann entspannende Bedingungen ohne Druck. Vielleicht eine kleine Reise oder einen Kurzurlaub.
Das ist mein Rat.
Viel Glück.
Alles Gute
Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle


Verfasst am: 16.04.2013, 08:00
Dabei seit: 15.04.2013
Beiträge: 10

Danke für Ihre Antwort. Ich habe für mich auch beschlossen, mindestens drei Monate zu warten. Denn wenn irgendetwas mit dem Kind ist, würde ich mich immer fragen ob es meine Schuld ist.
Das mit der Folsäure hat mir mein Gyn geraten und nach dem Absetzen von MTX habe ich mit der täglichen Einnahme begonnen.
Bei der Verhütung sind wir auf Kondom umgestiegen. Ich möchte meinem Körper etwas Zeit geben sich von den Hormonen zu erholen. Denn wenn die drei MTX-freien Monate geschafft sind, möchte man ja auch möglichst schnell schwanger werden… Dafür gibt es dann wohl leider keine Tipps...


Verfasst am: 15.04.2013, 19:22
Dabei seit: 11.04.2013
Beiträge: 127

Liebe Anne Helene,

prinzipiell weiss man nicht genau, wie lange es dauert, bis MTX ganz aus dem Körper "verschwindet" und jeder Mensch ist eben etwas unterschiedlich. Es gibt dazu keine Daten! Manche Wissenschaftler meinen 1 Zyklus genügt, drei Monate sind aber sicherer. Drei Monate werden daher empfohlen.
Zudem hat man dann eben nicht soviel Zeit, den Folsäurespiegel aufzufüllen. Deshalb ist mein Rat der, den ich unten dargestellt habe.


Verfasst am: 15.04.2013, 19:04
Dabei seit: 01.03.2012
Beiträge: 3

Ich habe mir auch vor kurzen diese Frage gestellt.
Mein Rhematologe sagt drei Monate, mein Gyn war mit der Aussage sehr vorsichtig- er rät zu sechs Monaten.
Weil mir das alles zu unsicher war, habe ich bei Embryotox (Arzneimittelsicherheit während Schwangerschaft und Stillzeit),http://www.embryotox.de/ nachgefragt. Hier arbeiten Ärzte, die sich den ganzen Tag mit nichts anderem beschäftigen. Ich musste einen Fragebogen ausfüllen und wenig später wurde ich von einer sehr netten Ärztin zurückgerufen. Dort heißt es MTX absetzen, einen Zyklus warten und ab dann ist der Wirkstoff aus dem Körper raus.


Verfasst am: 15.04.2013, 17:54
Dabei seit: 11.04.2013
Beiträge: 127

Methotrexat sollte mindestens drei Monate vor Empfängnis abgesetzt werden. Ich empfehle immer: MTX absetzen, drei Monate noch sicher verhüten, in dieser Zeit aber schon Einnahme einer etwas höheren Folsäure-Dosis (z.B. 1 mg pro Tag), weil MTX Folsäuremangel auslösen kann, der vor einer Schwangerschaft ausgeglichen werden sollte. Dann Verhütung absetzen, Folsäure weiter bis zum Ende des 1. Trimenon.


Verfasst am: 15.04.2013, 16:23
Dabei seit: 15.04.2013
Beiträge: 10

Moin moin!
Ja, bei dem Thema gehen die Meinungen doch etwas auseinander
Mein Gyn meinte, ich kann ruhig MTX und Pille zur gleichen Zeit absetzen. Mein Rheuma-Doc empfiehlt mir 3 Monate vor Empfängnis mit dem MTX aufzuhören. Ich habe auch schon von 6 Monaten Wartezeit gehört.
Wie ist Ihre Meinung dazu?
Sonnige Grüße
Fips




Portalinfo:
Das Forum hat 15.213 registrierte Benutzer und 5.180 Themen.

Als größte deutsche Selbsthilfe­organisation im Gesundheitsbereich informiert und berät die Deutsche Rheuma-Liga Betroffene unabhängig und frei von kommerziellen Interessen. Sie bietet praktische Hilfen und unterstützt Forschungsprojekte zu rheumatischen Erkrankungen. Der Verband mit rund 270.000 Mitgliedern tritt für die Interessen rheumakranker Menschen in der Gesundheits- und Sozialpolitik ein.

Kennen Sie schon die Facebook-Seite der Deutschen Rheuma-Liga? 

Videos rund um Rheuma - Besuchen Sie unseren YouTube-Kanal!