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Verlauf der Erkrankung während Schwangerschaft
Reihenfolge 

Verfasst am: 17.04.2013, 13:21
Dabei seit: 27.02.2009
Beiträge: 179

Liebe Steffi, man kann auch unter einer sehr aktiven Erkrankung schwanger werden. Also, man kann sich nicht darauf verlassen, dass die Aktivität der Rheumatoiden Arthritis die Schwangerschaft (immer) verhindert. Bei einer RA sind in der Schwangerschaft Sulfasalazin und Hydroxychlorochin und auch Injektionen mit Kortison in das Gelenk erlaubt. Falls das alles nicht reicht, sind nach Einigung zwischen Rheumatologen und seiner Patientin auch einmal TNF-Hemmer, also bestimmte Biologika, nicht zu umgehen.Aber das muss individuell entschieden werden.
Viele Grüße
Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle


Verfasst am: 17.04.2013, 11:52
Dabei seit: 13.01.2011
Beiträge: 85

Hallo liebe Frau Gromnica-Ihle,

und was ist, wenn man unter einer sehr aktiven RA schwanger wird? ..oder kann das gar nicht passieren, da der Körper es nicht zuläßt??

Viele Grüße
Steffi


Verfasst am: 16.04.2013, 10:52
Dabei seit: 27.02.2009
Beiträge: 179

Liebe Steffi, bei einer rheumatoiden Arthritis weiß man, dass die Aktivität in der Schwangerschaft meistens dann auch ruhig ist, wenn sie zum Empfängniszeitpunkt bereits relativ ruhig ist. Diese Situation ist für den Krankheitsverlauf der Mutter günstig, aber auch für das Kind. Am günstigsten ist es, wenn bei einer RA weder der Rheumafaktor noch die CCP-Antikörper positiv sind. Aber das trifft ja leider nur auf wenige RA-Frauen zu.
Alles Gute für Sie
Prof. Gromnica-Ihle


Verfasst am: 16.04.2013, 10:43
Dabei seit: 13.01.2011
Beiträge: 85

Hallo,

und vielen Dank für die Antworten.

Ich habe schon oft gehört, dass sich eine Rheumatoide Arthritis beispielsweise während einer Schwangerschaft meistens bessert....

Das man natürlich nie weiß, wie dann wirklich alles kommt ist mir klar....

Spielt es eine Rolle für den verlauf der Schwangerschaft und RA, ob man in einer aktiven Phase oder eine ruhigen Krankheitsphase schwanger wird?

Viele Grüße

Steffi


Verfasst am: 15.04.2013, 20:30
Dabei seit: 11.04.2013
Beiträge: 6

Hallo Steffi,

ich habe 3 Kinder (20, 14 und 4 Jahre alt), bei meiner grosen hatte ich keine Probleme auch nach der Geburt war sehr lange ruhe. Mit der zweiten Schwangerschaft kam auch das RH wieder. Habe mein Rh mit Cortison ganz gut die ganze Schwangerschaft im griff gehabt. Nach der Geburt ging es mir einige Zeit besser. Nach dem es aber nicht mehr ging half nur noch MTX und Cortison. Die letzte Schwangerschaft empfand ich als die schönste, keine Schmerzen, keine Tabletten mir ging es einfach nur gut. Es kann dir keiner sagen wie eine Schwangerschaft verläuft. Habe mir damals sehr viele gedanke gemacht, hatte Angst das es wieder so schlimm wird wie bei der zweiten Schwangerschaft, aber es ist alles super verlaufen. Vielleicht habe ich bei der letzten Schwangerschaft mehr auf mich geachtet, habe mir genügend ruhe erlaubt, mehr auf meinen Körper gehört....

LG Nicole


Verfasst am: 15.04.2013, 16:02
Dabei seit: 11.04.2013
Beiträge: 127

Sehr geehrte Frau Heim,
die Schwangerschaft wirkt sich auf verschiedene rheuamtische Erkrankungen anders aus, daher kann man Ihre Frage nicht so global beantworten. Die Rheumatoide Arthritis bessert sich bei 50-75 %, der Lupus neigt eher zu Schüben. Komplikationen in der Schwangerschaft treten vor allem bei aktivem Lupus auf. Wichtig ist, eine Schwangerschaft in einer ruhigen Phase der Erkrankung mit dem rheumatologen und Gynäkologen zu planen, da dann die Erfolgsaussichten am besten sind.


Verfasst am: 15.04.2013, 14:19
Dabei seit: 13.01.2011
Beiträge: 85

Hallo zusammen,

zuerst mal möchte ich loswerden, dass dieses Thema im Forum super gut ist!!! Endlich kann man mal alle Fragen stellen und bekommt sie von "Fachleuten" beantwortet...

Mich würde aktuell mal interessieren, wie die Rheumatische Erkrankung während der Schwangerschaft verlaufen kann, was für Erfahrungen es dazu gibt und worauf man dann entsprechend achten sollte..

Viele Grüße

Steffi




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