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Morbus Behcet,Fibro,Lymne Borreliose,Morbus Meniere
Reihenfolge 

Verfasst am: 07.03.2013, 09:24
Dabei seit: 21.02.2011
Beiträge: 3

Hallo, mit einer rheumatischen Erkrankung haben Sie einen Anspruch auf Versorgung mit Heilmitteln (Krankengymnastik etc.) ohne das ein behandlungsfreies Intervall berücksichtigt werden muss. Es ist eine Versorgung außerhalb des Regelfalls, die vom behandelnden Arzt begründet und von der Krankenkasse in der Regel zur Genehmigung vorgelegt werden muss. Ein Anspruch auf Dauerbehandlung rechtfertigt Ihre Diagnose nicht. Sie ist Krankheitsbildern mit schweren Funktionsstörungen vorbehalten.
alles Gute
Marion Trog-Siebert, Rheuma-Lotsin für seltene Erkrankungen


Verfasst am: 06.03.2013, 10:37
Dabei seit: 20.02.2013
Beiträge: 5

Hallo Fr.Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle ,
Gestern hab ich nun erfahren das es sich wohl um die Rheumatoide Arthritis in den Gelenken handelt, nun Spritze ich Medac-Medex FS 20mg seit einiger Zeit.Die Fibromylagie habe ich seit einigen Jahren schon, die auch in der Rheumaklinik mir bestätigt wurde,neben einiger anderen Ärzten.
Diese Schmerzen sind oft kaum aus zu halten. Gibt es noch andere bessere Schmerzmittel als (Ibu 800 oder Tramadol-Tropfen) die ich zusätzlich einnehme,wenn es garnicht mehr geht!
Hat man denn die Chance einen Arzt zu finden, der einen auch unterstützt und Therapien (Physiotherapien,KG,usw.)als Dauerverordnung aus stellt?
Oder was muss ich für weitere Schritte einleiten?
Vielen Dank für Ihre Antwort/en !
MfG


Verfasst am: 05.03.2013, 20:26
Dabei seit: 27.02.2009
Beiträge: 179

Hallo, es ist immer schwierig, so viele Diagnosen richtig einzuordnen. Sie schreiben, dass Sie entzündete Gelenke haben, dann ist schon einmal die Diagnose Fibromyalgie-Syndrom zu hinterfragen, denn das Fibromyalgie-Syndrom ist dadurch ausgewiesen, dass es eben nur Schmerzen und keine entzündeten Gelenke macht. Es müsste also eine entzündliche rheumatische Erkrankung vorliegen, die aber auch von einem Fibromyalgie-Syndrom begleitet sein kann. Bei einer Lyme-Arthritis kommt es sehr auf den klinischen Befund (Gelenkschwellung) an und auf die Art der Blutuntersuchung . Ein Morbus Behcet wird nicht allein durch die vorliegende HLA-Konstellation bedingt, es bedarf dabei weiterer klinische Krankheitszeichen wie Aphthen im Mund usw. Zur Klärung brauchen Sie einen Rheumatologen. In der Rheuma-Liga Berlin kann Ihnen eine Adressenliste ausgehändigt werden.
Eine Physiotherapie-Dauerverordnung hängt von der Diagnose ab, so dass diese zuerst geklärt werden sollte.
Mit vielen Grüßen
Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle


Verfasst am: 04.03.2013, 10:24
Dabei seit: 20.02.2013
Beiträge: 5

Schönen guten Tag ,liebes Expertenteam!
Ich habe schon seit vielen Jahren ,Fibromyalgie,Lymph /+ Lipödem ,Lymne Borreliose(seit Jahren immer wieder im Blut nachweisbar)Morbus Miniere und nun habe ich auch noch Morbus Behcet( HLA-B 44(B12) ) positiv.Das wurde jetzt erst nach vielen vielen Jahren gefunden.Meine Blutsenkung ist immer um mehr als das 10 Fache zu hoch.An allen Gelenken habe ich Entzündungen und Veränderungen.
1) Könnten die Erkrankungen miteinander was zu tun haben?
2) Kennen Sie Ärzte in Berlin die sich damit auskennen, wo man auch ernst genommen wird?
3) Warum bekomme ich keine Dauerverordnung für KG(Manuelle Therapien , Fango und Lymphdrainage) Denn nach 12 Anwendungen muss ich wieder 3 Monate pausieren und dann fange ich wieder vom neuen an, und habe in der Zeit noch stärkere Schmerzen.
4) Gibt es endlich Ärzte in Berlin, die Dauerverordnungen aus stellen???
Denn ich weiss nicht mehr weiter, immer das hin und her, macht mich noch mehr Krank......
ich würde mich freuen wenn Sie mir Tipps geben könnten.
Vielen Dank!
MfG




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