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Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 20.04.2011
Beiträge: 7

[color=#800080:206e9afb]Hallo Ihr alle,

Ich habe Rheuma schon mein ganzes leben lang, es entspricht 17 Jahre. Ich habe schon viele Medikamente durch gemacht.
Und ich kann euch nur sagen das das wohl immer wieder vorkommt, in so ein Tief rutscht man ohne grund. Auch ich befinde mich manchmal in solchen Tiefs und leider kann ich da nicht viel da gegen machen. Ich treffe mich in solchen fällen dann mit freunden oder schwelge in erinerungen von schönen Zeiten und rede über die Krankheit/Behinderung. So dass mir es ein Schmunsel im Gesicht bereitet, das ist wie ein Sonnenstrahl in der dunklen Nacht =).

Ich hoffe ich mach euch jetzt nicht angst da ich es schon öfter hatte. LG
Knuddelbacke[/color:206e9afb]


Freude und Freunde
so schaft man sein Leben egal wie es kommt!!

----> http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/nuernberg/der-alltag-mit-schmerzen-1.1503166?searched=true


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 01.12.2010
Beiträge: 2

Hallo,
bin neu hier, und wollte einfach mal hören, ob ihr euch auch so fühlt, oder mir Tipppps geben könntet aus meinem Schlammmmmassel heraus zu kommen......
Habe seit ca. 6 Jahren Gelenkrheuma...Bin aber sehr gut mit meinen Medis (Enbrel+MTX) eingestellt so dass ich seit langem keinen Schub mehr hatte...
Mein eigentliches Problem ist....ich glaube ich habe mich ganz schön verändert...bin von eh und je her ein schwieriger Mensch, aber im Moment habe ich das Gefühl mein ganzes Leben entgleist mir...Habt ihr auch das Gefühl das ihr euch durch die Krankheit (vom Kopf her) verändert habt?????


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 01.12.2010
Beiträge: 1

Hallo Angelina,
ich bin auch neu hier und mir geht es momentan ähnlich wie dir, laut deiner Beschreibung.
Ich habe letztes Jahr die Diagnose Morbus Bechterew erhalten und bin mit Enbrel ganz gut eingespielt. Trotz meiner doch recht guten körperlichen Verfassung habe ich seit ein paar Wochen ein Stimmungstief. Bin deswegen sogar krankgeschrieben.
Kommt diese Phase bei Dir öfter vor? Ich habe heute einen Schlachtplan aufgestellt, das heißt, dass ich jetzt versuche so oft wie möglich mich mit positiven Dingen zu beschäftigen. War heute schwimmen und ich muss sagen, dass ich mich etwas besser fühle. Bewegung tut mir immer gut und wenn man nur spazieren geht.
Vielleicht fallen dir auch ein paar Dinge ein, die dich motivieren und du positiver gestimmt wirst.
Wie alt bist du, wenn ich fragen kann. Ich bin 26 und würde mich gerne mit dir austauschen.
Vielleicht finden wir beide ja ein gutes Rezept, um aus dem Stimmungstief zu kommen...
Freue mich auf eine Antwort, liebe grüße Lisa


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 01.12.2010
Beiträge: 2

Hallo Lisa,
hast du meine Antwort bekommen....Mein PC spinnt total...
LG Angie


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 30.03.2011
Beiträge: 6

Hallo Renja,

Danke für die netten worte
ich versuche es mal so wie du es gesagt hast mal schauen ob das klappt aber ich denke schon <!-- s --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_biggrin.gif" alt="" title="Very Happy" /><!-- s -->

LG

Vanessa


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 27.08.2009
Beiträge: 88

Hallo ihr beiden.

ich bin 20 und hab seit zwei Jahren die Diagnose undiverenzierte Kollagenose.
Genau wie ihr, bin ich grad ein wenig im tief.
Ich bin seit einiger Zeit Dauerdepressiv und weiß nicht, wohin mit mir.
Mich selbst nervt das total, da ich weiß, dass es nicht so sein muss,
aber dennoch so ist.
Wenn ihr wollt, würde ich mich auch gern mit euch unterhalten.

Viele Grüße
Renja


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58

Hallo ihr!

Bin 26 und habe ab und an auch die selben Probleme wie ihr.
Woher kommt ihr alle, vl kann man sich ja mal treffen?
Komme aus Bayern (Oberpfalz).

LG
SINA


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 03.05.2007
Beiträge: 24

Ich glaube, wie schon von einigen hier gesagt, diese Stimmungstiefs sind normal (und vor allem aber sicher nicht nur) bei uns.
Ich hab Rheuma (Oligo extended mit Weichteilbeteiligung) "seit immer" (immer = 21 Jahre) und seit 2 Jahren irgendwie ne chronische Schmerzerkrankung...was auch immer... und es gab und gibt Momente, in denen ich einfach nicht mehr konnte und wollte und zu gemacht hab. Diese Momente, in denen nix mehr geht, die gibt es auch immer noch, klar, wenn mal wieder alles weh tut und man das Gefühl hat, der ganze Freundes- u Bekanntenkreis zieht mit fliegenden Fahnen von Party zu Party und macht das Studium und 2 Std. Sport täglich nebenbei. Ich habe lange Zeit versucht, immer "die Harte" zu spielen, niemanden an mich ran zu lassen und mitzuhalten. Das endete aber dann oft darin, dass ich nur noch frustriert war, weil eben nix mehr geklappt hat und ich ungerecht denen gegenüber wurde, die eben alles mit links machten, das haben mit meine Freunde natürlich übel genommen, ich war alleine (meinte ich zumindest), dadurch ging es mir noch schlechter und das Ganze ging wieder von vorne los. Irgendwann bin ich quasi zusammengebrochen. Allerdings habe ich einen wunderbaren Freundeskreis und irgendwie hab ich gelernt, früher zu sagen, was los ist, warum ich nicht mehr kann... und wenn mich jemand Fremdes darauf anspricht, sag ich heute nicht mehr "Ist doch alles nicht so schlimm" sondern bin viel ehrlicher, zu anderen, aber auch zu mir selbst. Bei falsch verstandenem Mitleid blocke ich immer noch ab, aber ich versuche zumindest, den Leuten zu erklären, dass es durchaus bemitleidenswertere Menschen auf diesem Planeten gibt und warum^^
Ich versuche, mein Leben so zu leben, dass es mir gut tut. Zu feiern, wenn mir nach feiern ist, den Job zu machen, den ich liebe, auch wenn er alles andere als "Rheuma-geeignet" ist und ansonsten auf mich zu hören und dementsprechend zu handeln und vllt nicht ganz so sehr auf der Überholspur zu leben, wie einige andere, vllt bin ich auch einfach früher "erwachsen" geworden... es klingt vllt. egoistisch, aber irgendwie bin ich so ziemlich zufrieden und "falle" nicht mehr so tief, auch weil ich im Hier und Jetzt lebe und gar nicht wissen will, wie es mit in 10/20/50 Jahren geht. Meine Freunde können besser damit umgehen, wenn ich sage, was Sache ist und ob ich wirklich Hilfe brauche (dann ist immer wer da!), sie mich vllt einfach ablenken können oder ich mich wirklich mal ausheulen muss, weil mal wieder "alles" schief läuft. Und danach ist vllt nicht alles anders, aber ich weiß zumindest, dass ich nicht alleine bin und alleine das ist schon ein Pluspunkt... Klingt vllt strange, aber das Rheuma gehört heute zu mir, ohne das wäre ich nicht ich, weil einfach ein großer Teil meines Lebens davon geprägt war und ist und ich damit leben "muss", dass kann man negativ sehen (was es z T sicher auch ist) aber auch einfach als eine Art Entwicklung. Viele meiner Freunde sind zB ins Ausland gegangen und kamen auch völlig verändert wieder, eben weil sie neue Erfahrungen gesammelt haben, die sicher nicht nur positiv waren.
Dieses "verändern" hab ich auch durchgemacht, bzw irgendwann gemerkt, dass ich einige Sachen ganz anders sehe, als gesunde Menschen... viel krasser zT, aber ich reagiere auch absolut allergisch darauf, wenn irgendwer immer nur alles negativ sieht. Allerdings sehe ich auch einige Dinge viel relaxter, kann mich eher an Kleinigkeiten erfreuen. Liegt vllt in der Natur der Sache? Keine Ahnung, die Krankheit prägt, klar, aber vllt kann man da auch irgendwo positive Aspekte draus ziehen? Wäre doch auch irgendwo langweilig, wenn wir uns nicht weiterentwickeln würden, oder? Und irgendwie "wächst" man auch an diesem ganzen Scheiß...so war es zumindest bei mir

Vllt. konnte ich euch ein bisschen Mut machen? Ich hoffe es doch!
LG, Nele


Das Leben ist zu kurz, um es dem Schicksal zu überlassen


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 16.10.2010
Beiträge: 1

Hey-
mir gehts ähnlich.
Ich bin 25 und lebe nun schon seit gut 6 Jahren mit der Diagnose Morbus Bechterew. Die letzten Jahre ging es mir gut- nachdem ich eingestellt war. Seit einigen Wochen muss ich nun wieder Medikamente nehmen und habe echt starke Schmerzen. Dazu kommt immer dieses Stimmungstief und man ist praktisch gezwungen sich mit so vielen Dingen auseinanderzusetzen-beruflich, privat- also in meinem Umfeld weiß es auch nicht jeder. Und die dunkle Jahreszeit trägt nicht gerade postiv dazu bei. Ich sehe selber zu mich zu motivieren, gehe raus, versuche viel zu unternehmen, aber manchmal ist es echt nicht einfach und ich fühle mich nur noch müde und abgeschlagen. Vielleicht können wir mal drüber sprechen, schreiben, wie auch immer---tut gut das mal los zu werden.
Lieben Gruß- lel


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 20.09.2004
Beiträge: 19

Hallo Angelina, hallo Lisa, hallo Renja, hallo lel und hallo Sina !

Ich habe gerade Eure Beiträge gelesen und ich kann Euch versichern, es geht Euch nicht alleine so (was ja auch gut zu sehen ist, denn ihr seid immerhin schon fünf, die sich hier getroffen haben). Ich denke allerdings, dasss immer noch viel zu wenige darüber reden. Von daher finde ich es sehr gut, dass Ihr das Thema hier mal aufnehmt und sich offentlich noch mehr dazu melden werden. Mir geht es zum Glück (!) im Moment stimmungsmäßig gut, aber ich weiss genau, was Ihr meint. Eure Ideen, Euch zum Beispiel einen "Schlachtplan" zu machen oder Euch schöne Dinge zu suchen, finde ich klasse. Vielleicht könnt Ihr auch wirklich nochmal klären, wo Ihr alle herkommt und könnt Euch mal direkt treffen. Ein Tip von mir wären sonst noch die "Stammtische" Junger Rheumatiker, die es in vielen Bundesländern gibt. Ich selbst komme ursprünglich aus Hamburg und ich weiss, dass es dort einen regelmäßigen Stammtisch gibt, bei dem man einfach mal die Möglichkeit hat, andere Betroffene unkompliziert kennen zu lernen und sich auszutauschen. In Schleswig-Holstein gibt es auch einen solchen Stammtisch. Ich kenne zur Zeit nicht die aktuellen Termine für diese Stammtischen, aber wenn Ihr Interesse habt, dann bringe ich die gerne in Erfahrung.
Viele Grüße.
Gudrun




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