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Wie geht es für mich weiter?
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Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 13.07.2011
Beiträge: 3

Hallo Blume15.
Du darfst auf gar keinen Fall aufgeben. Nicht ohne Grund heißt es: Wer Rastet der Rostet. Ich selbst habe seit 30 Jahren Rheuma und bin jetzt 38 Jahre alt. Auch ich hatte solch schlimme Phasen, aber mit den entsprechenden, immer besser werdenden Medis kann ich wieder dem Alltag nachgehen und mache sogar wiede Parasport. Was ich jedem Rheumapat, empfehlen kann, ist die Rheumaklinik St. Josef in Sendenhorst bei Münster. Die sind dort auf viele versch. Rheumaformen spezialisiert. Nachfragen kostet ja nichts!

Alles Gute!! <!-- s --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_smile.gif" alt="" title="Smile" /><!-- s -->


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 14.08.2010
Beiträge: 4

Hey ihr alle! Danke für eure Antworten, eure aufmunternden Worte und eure Ratschläge. Ich selber weiß, dass man nicht aufgeben darf, manchmal muss man sich da zwar stark dran erinnern, aber bis jetzt hat es funktioniert. Ich habe auch schon vor gewisser Zeit einen weiteren Bericht über meinen Verlauf der Krankheit geschrieben siehe http://www.rheuma-liga.de/forum/viewtopic.php?f=1&amp;t=4358. Ich war auch in Sendenhorst und ich kann sie auch nur empfehlen!
Viele liebe Grüße an alle und alles Gute euch, Blume15


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 14.08.2010
Beiträge: 4

Hallo Leute, ich bin 15 Jahre alt und bei mir wurde Juvenile kronische Oligoarthritis (kindliches Rheuma) festgestellt. An beiden Handgelenken waren Schwellungen, die jetzt zurückgegangen sind, aber die Gelenkbeeinträchtigung ist da! Nun nehme ich verschiedene Medikamente, Krankengymnastik, Handbandagen.. Die Ärzte haben mir jetzt auch vorerst ein Attest für den Sportunterricht ausgestellt bis ausschließlich Ende September, was sich natürlich noch verlängern kann und wahrscheinlich leider auch wird. Ich spiele Handball und mache Judo und davon haben mir die Ärtze erstmal abgeraten bzw. Ich darf es nicht machen, da sie meinen, es könnte ja dann nur noch schlimmer werden etc. Das ist ziemlich schlimm für mich, da Sport auch sehr sehr wichtig für mich ist und ich weiß nicht, wie ich das ''überleben'' soll, da wir jetzt auch im Sportunterricht Handball, Basketball und dergleichen machen, was mich vor den Ferien so gefreut hatte und jetzt kann ich nur zugucken-am Montag, nächster Woche, fängt die Schule wieder an. Ich gehe übrigens auf ein Gymnasium. Die Ärzte schlugen mir Schwimmen, Inlinern, Fahrrad fahren vor, was ich überhaupt nicht mache und dazu habe ich gar keine Lust, da ich meine Hobbies habe und die auch gerne beibehalten möchte. Diese Diagnose macht mich ziemlich fertig und es ist schwer, nicht daran zu denken.
Ist vielleicht jemand in einer ähnlichen Situation? Ich würde mich sehr über Antworten freuen!
Liebe Grüße, Blume15.


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 15.08.2006
Beiträge: 478

Hallo Blume,

ich kann sehr gut nachempfinden, dass Du "fertig" bist, es ist ja auch nicht einfach, in Deinem Alter mit all den Beeiträchtigungen fertig zu werden!
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur den Rat geben, lasse Dir nicht etwas verbeiten, was Dir Spaß macht, und Deinem Leben auch Sinn gibt, probiere es aus, wenn Du siehst, es geht nicht, oder Dir geht es hinterher deutlich schlechter, dann kannst Du es viel besser akzeptieren. Oftmals ist es aber so, dass viele Dinge doch noch gehen, die eigentlich nicht gut sind für die Gelenke, schließlich ist nicht jeder Patient gleich, daher kann man es einfach nur selber ausprobieren.
Ich selber brauche auch manchmal den "Kick", dass ich Dinge tue, von denen ich genau weiß, dass sie mir nicht guttun, aber dann habe ich eben mal wieder für mich ein gutes Gefühl gehabt, auch wenn es für meine Erkrankung vielleicht nicht so gut war. Aber auch das gehört zur Krankheitsbewältigung dazu, immerhin ist die Lebensqualität ein ganz wichtiger Punkt!

Auf lange Sicht kannst Du Dich dann vielleicht mit einer gelenkfreundlicheren Sportart anfreunden, wenn Du merkst, dass es Deinen Gelenken besser zuträglich ist.

Alles Gute für Dich und viele Grüße,

gamü


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 27.08.2009
Beiträge: 88

Hey Blume15.

Ich kenn das, was du grad durchmachst gut. Vor zwei Jahren hat auch bei mir alles mit Rheuma angefangen. War echt eine ziemlich schwere Zeit...
Ich kam kaum zwei Wochen später, als das raus war, auf Kur/Reha. Da hat eine Betreuerin gemeint,
dass man seinen Sport nicht gleich aufgeben muss. Man sollte für sich einen gesunden Ablauf finden.
D. h. den Sport weiter machen, aber vielleicht ein wenig zurückschrauben.
Aber wissen musst du selbst, wie du damit umgehst. Mein Rheumatologe ist ziemlich verständlich dem ganzen gegenüber.
Hab ihm schon die unmöglichsten Dinge erzählt, die ich machen möchte.
Mein vorhaben derzeit ist es z. B. mich bei der Bundeswehr zu bewerben. Da ist auch viel Körpereinsatz gefordert, die schon "gesunde" zum Aufgeben gebracht hat...

Aber bedenke, dass du nicht über deine Schmerzgrenze hinausgehen sollst. Das schadet dir noch viel mehr, als sonst. Sobalds nicht mehr geht, ruhen lassen. Sonst wirds schlimm. <!-- s --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_wink.gif" alt="" title="Wink" /><!-- s -->

PS bin auch erst 19 ^^




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