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Morbus Wegener
Reihenfolge 

Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 16.10.2009
Beiträge: 27

Ich wurde wg. akutem Nierenversagen, Lungenentzündung u. Wasser im Thorax (MW-Endstadium) im Februar stationär behandelt. Seitdem bin ich bei einer Nephrologin in Behandlung. Z. Zt. erhalte ich 2x50 mg Endoxan, 5mg Cortison (Prednisolon), 300mg Rasilez, 95mg + 47,5mg Metohexal 40mg Pantoprazol. Meine Blutwerte und Endzündungswerte sind jetzt wieder o.k. aber ich leide seit Juni unter Gelenkschmerzen am ganzen Körper. Habe auf Überweisung gestern einen Rheumatologen aufgesucht, der ziehmlich entsetzt über meine Medikamentendosierung war und eine Mitbehandlung erstmal abgelehnt hat. Ich solle erstmal die Kompetenzen zwischen meiner Nephrologin und ihm abklären. Jetzt bin ich ratlos, da er sagte die hohen Endoxan-Gaben über den Zeitraum bewirken ein erhöhtes Krebsrisiko. Ich habe heute erstmal meine behandelnde Krankenhausärztin (Inneres) kontaktiert, welche sich mit meiner Nephrologin in Verbindung gesetzt hat. Sie sagte, die Überstellung zu dieser wäre richtig gewesen. Der Rheumatologe behauptete, er wäre zuständig für mich.
Jetzt bin ich, wie gesagt, ratlos und hätte gern eine unabhängige Expertenmeinung zu meinem Problem.
Am 21.10. habe ich den nächsten Termin bei meiner Nephrologin.
Vielen Dank im Voraus


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 13.02.2008
Beiträge: 51

Hallo Heike,

ein Morbus Wegener zählt eindeutig zu den rheumatischen Erkrankungen und gehört damit eigentlich in die Hand eines Rheumatologen.
Allertdings sollte bei einer so starken Nierenbeteiligung unbedingt auch ein Nephrologe an der Behandlung beteiligt sein, d.h. es ist in Deinem Fall unbedingt erforderlich, dass Rheumatolge und Nephrologe gut zusammen arbeiten.
Dies scheint mir bei Deinem Rheumatolgen nicht der Fall zu sein.
Folgendes könnte ich Dir raten: Frage Deinen Nephrologen, mit welchem Rheumatolgen er gut zusammen arbeitet oder umgekehrt, frage in Praxen mit Rheumatolgen zuerst an, ob sie bereit sind, sich mit Deinem Nephrologen kurzzuschließen.
Eine Alternative gibt es (vielleicht) noch: Es gibt auch Rhematologische Zentren, die in der Regel eigene Nephrologen haben und wo die Zusammenarbeit zwischen den Faxchärzten bereits geregelt ist. Allerdings weiß ich nicht, wo Du wohnst und ob Du ein solches Zentrum erreichen kannst.
Schau doch einfach mal auf die Versorgungslandkarte hier auf der Homepage, da findest Du diese Zentren.

Alles Gute
Ingrid




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