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MTX absetzen, Ausleitung und Fasten reicht?
Reihenfolge 

Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 18.05.2010
Beiträge: 1

Werbung in eigener Sache mag schon stimmen, dennoch hat Jeanine ein ganzes Stück recht. Ich hatte Fingermittel- und -endgelenksarthrose und offensichtlich die gleiche Ursache wie Jeanine, nämlich "Säurefraß" des Knorpels durch zu hohe Harnsäurewerte über Jahre. Ich hatte eben einen Blick auf Jeanines Website riskiert und auch Sie schreibt von "eine Art Nahrungsvergiftung durch Säuren". Es gibt meines Wissens nach noch zwei weitere Gründe für Arthrose, der eine ist die Eiweißspeicherkrankheit nach Prof. Lothar Wendt, die von der Schulmedizin allerdings noch nicht anerkannt wurde, da in der Kausalkette der Beweise die beiden letzten Glieder noch fehlen. Dennoch sprechen viele Indizien und geheilte Fälle dafür. Und der dritte Grund ist der Verschleiß. Der letzte Grund ist der einzige, von der Schulmedizin anerkannte, obwohl er sicherlich in den seltensten Fällen zutrifft.
Du solltest einen Blick auf deine Laborwerte werfen. Ist die Harnsäure hoch (>6, 7, 8 oder gar 9) besteht ein Säureproblem. Liegt der Hämatokritwert >48 oder gar 50 liegt ein Eiweißspeicherproblem vor. Der einzige Weg, die Arthrose zu heilen oder zumindest symptomfrei zu werden liegt in beiden Fällen in einer radilkalen Umstellung der Ernährung. Ich habe das z.B. nach dem Prinzip der Arthrose-Selbsthilfe nach Fisseler gemacht. Nach drei Wochen keine Probleme mehr. Selbst mit Anfang 40 fühle ich mich noch zu jung, um ein Leben lang Tabletten einzuwerfen.
Ich würde mich freuen, wenn ich helfen konnte!


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 29.12.2009
Beiträge: 6

Hallo,

also von Unsinn bei Jeanine würde ich nicht unbedingt sprechen wollen.
Ich bin Inzwischen auch beschwerdefrei und habe mich auch selbst geheilt.
Ich habe allerdings die Empfehlungen von rheumafrei.de beherzigt. Ich kann aus meiner Sicht nur jedem raten sich einmal damit auseinanderzusetzen. Mir hat es jedenfalls geholfen. Und wenn nur einer seine Rheumaerkrankung los wird hat es sich schon gelohnt. Im übrigen - was kostet eigentlich schon ein Buch gegenüber Tausenden von Euro die die Krankenkasse etc. ausgibt? Mir jedenfalls war meine Gesundheit einiges an Geld wert und es hat sich gelohnt.
Was kann es denn Schaden es mal auszuprobieren? Seid doch nicht so mißtrauisch. Den Ärzten, die behaupten Rheuma sei nicht heilbar - glaubt Ihr doch auch- oder?
Gruß
Rolf


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 07.02.2004
Beiträge: 45

Hallo Naddi!
Ich habe über Ihre Krankheit gelesen im Forum.
Ich hatte auch viele Jahren Arthritis und Arthrose im Rücken und in der linker Hüfte. Letztendlich habe ich mich selber heilen können von diesen Rheumaschmerzen mit einer säurearmen Diät. Ich war so glücklich mit meiner Heilung, ich wollte auch anderen Menschen helfen. So habe ich über meine Heilung ein Buch geschrieben mit dem Titel -Von Rheuma geheilt-. Es ist herausgegeben von Ennsthaler. Info: <!-- m --><a class="postlink" href="http://home.scarlet.be/~tsb87174/rheumatism-rhumatisme.htm">http://home.scarlet.be/~tsb87174/rheuma ... atisme.htm</a><!-- m -->

Wer wirklich geheilt werden will, muß dafür die Verantwortung in die eigenen Hände nehmen. Es gibt einfach noch kein Wundermittel gegen Rheuma.
Weder Kräuter noch Medikamente können die eigentliche Ursache von Rheuma beseitigen. Derjenigen, der das in den meisten Fällen aber kann, ist der Rheumaleidende selbst, wie unwahrscheinlich es auch klingen mag. Er bewirkt die eigene Krankheit ohne es zu wissen, und nur er selber ist imstande, deren Ursache zu beseitigen, und zwar durch völlige Änderung seiner Nahrung. Die meisten rheumatischen Erkrankungen sind ja auf eine Art Nahrungsvergiftigung durch Säuren zurückzuführen. Am schlimmsten sind die Säuren der Nahrungsmittel die wirklich sauer schmecken wie Wein, Buttermilch, Joghurt, Quark, Molkosan, Essig, Zitrone, Rhabarber, Tomaten, Orangen, Pampelmuse und andere saures Obst. Aber auch Rheumamittel enthalten Säuren wie Essigsauer, dadurch können Medikamente niemals Rheuma heilen. Wenn die Betäubung ausgewirkt ist bekommt man noch mehr Schmerzen als vordem.
Medikamente können die Entzündung zwar bekämpfen und den Schmerz betäuben, aber die wirkliche Ursache können sie selten wegnehmen. Sie unterdrücken also nur die Symptome.
Ein gutes Mittel um das Öl in den Gelenken wieder herzustellen ist reinen Lebertran (ohne Beimischung).
Ich hoffe, dass Sie den Mut aufbringen können, um mit der Diät anzufangen, und wünsche Ihnen Durchsetzungsvermögen und schnelle Besserung.
Grüß aus Belgien.
Jeanine Van Belle


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 26.04.2004
Beiträge: 23

Wie unerträglich diese Werbungsanzeigen hier im Forum


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 28.04.2008
Beiträge: 3

Hallo,
ich habe seit 2001 chronische Polyarthritis. Ich bin jetzt 25 Jahre alt. 2001 habe ich mit 15mg Mtx angefangen, zwischendurch erniedrigt, dann abgesetzt und nach einem halben Jahr Pause mit 10 mg wieder angefangen. Jetzt bin ich bei einer anderen Ärztin, mit der ich zusammen die Dosis auf 5 mg erniedrigt hab und jetzt soll ich das Medikament gar nicht mehr nehmen. Sie möchte, dass ich eine Fastenkur mache, Dauer 1 Woche, mit 5 Einläufen mit einer speziellen Technik (Massagen des Bauches/Darms). Danach eine Ernährungsumstellung und gleichzeitig pflanzliche Präparate. Dann noch ein Spritze, die zeigen soll, wie viel Metall in meinem Körper vorhanden ist (es geht ihr um die Reste mehrerer Amalganfüllungen). Das alles hört sich unheimlich gut an und ich denke, ich werde das ausprobieren. Nur ist das auch unheimlich teuer. Die Fastenkur inkl. Ernährungsberatung soll 350 Euro kosten. Die Spritze 150 und dann noch die pflanzlichen Präparate. Und ich bin zur Zeit noch in einer Ausbildung.

Soll ich das alles trotzdem probieren oder gibt es Gegenargumente? Reicht das dann, um mehrere Jahre "gesund" zu bleiben? Ich möchte im nächsten Jahr auch schwanger werden, dann kommt mir das sowieso gelegen. Oder soll ich das dann lieber kurz vorher machen? Was meinen Sie?
Liebe Grüße
Naddi


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 15.08.2006
Beiträge: 478

Hallo Naddi,

ich wäre da vorsichtig. Gegen eine solche unterstützende Behandlung ist neben einer adäquaten Rheumatherapie sicher nichts einzuwenden. Aber als alleinige Therapie ist das "gewagt", denn es ist erwiesen, dass sich rheumatische Erkrankungen leider nicht alleinig durch alternative Therapiemethoden behandeln lassen.
Viele Grüße,
gamü


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 26.04.2004
Beiträge: 23

Na, wenn das keine Werbung in eigener Sache ist... (und Verkündung von Unsinn).

@ Naddi,

ich sehe das ähnlich wie gamü. Ist das ne normale Ärztin? Oder eine Heilpraktikerin? Lehnt sie die Schulmedizin ab? Sieht mir ein bischen nach Kasse machen aus, zumal du noch in der Ausbildung bist. Es ist so ausschließlich und dokmatisch. Es kann natürlich auch helfen. Kann man erst sagen, wenn man es ausprobiert hat. CP ist aber eigentlich nicht heilbar und über die Ursachen streitet man sich noch.

Ein Problem sehe ich darin, das MTX ganz abzusetzen. Solltest du es mal wieder brauchen, weil du neue Schübe bekommst, kann es sein, daß das MTX nicht mehr hilft. Hat mir jedenfalls mein Arzt dazu gesagt. Du müßtest dann das nächst stärkere Mittel nehmen, damit ist die ja auch nicht geholfen.

Mir hat indisches Weihrauch geholfen und ich konnte mein Rheuma-Basis-Medikament von 6 Tabletten/Tag auf eine Tablette/Tag runterdosieren. Du siehst, ich bin kein Gegner von Alternativ-Methoden, wenn man vorsichtig bleibt und sich schlau macht. Und Sicherungsmaßnahmen betreibt.

Basis
die hier nur ihre persönliche Meinung sagt und keine Werbung macht.




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