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MTX ja oder nein
Reihenfolge 

Verfasst am: 26.08.2021, 14:37
Dabei seit: 16.06.2016
Beiträge: 93

Hallo Chris744,

Sie können doch hier keine Ferndiagnosen stellen und das Rheuma der Menschen hier diagnostizieren und beurteilen, was für diese gut ist. Sie schreiben überall fast die gleichen Ernährungstipps etc. Unter Umständen reden Sie den Menschen ein Medikament aus, das sehr wichtig ist, um bleibende Schäden an Gelenken, Sehnen und Bändern zu vermeiden. Auch das Rheuma macht viele Begleiterscheinungen, wenn die Krankheit aktiv ist. Meine Rheumatologin sagt immer, jeder hat das Rheuma auf eine andre Art und Weise!
Mfg
Leontina


Verfasst am: 23.08.2021, 01:17
Dabei seit: 19.08.2021
Beiträge: 17

Hallo liebe Leute

Als ich hier die Kommentare durchgelesen habe drehte sich mir der Magen um, nicht nur hier sondern auch in anderen Beiträgen. Die liebe Autorin schreibt das sie Bedenken hätte MTX zu nehmen und ich wollt sie dafür sensibilisieren indem ihr ihr sagt wenn sie es nicht nimmt gehen ihr Gelenke kaputt. MTX und alle anderen Langzeitmedikamente sind Gift für den Körper.
Das Immunsystem zu blockieren ist ja wohl das aller schlimmste was man machen kann, und die Nebenwirkungen zeigen das ja wohl deutlich..
Wer jetzt sagt aber der Arzt kennt sich ja wohl besser aus, nein leider oftmals nicht er will Geld verdienen. Zu den Ärzten die wissen wie man natürlich heilen kann und trotzdem fleißig chemischen Müll verschreiben gehe ich jetzt mal nicht ein.
Jetzt möchte ich hier mal etwas Hoffnung verbreiten auf das die Autorin mal ein paar nützliche Informationen erhält und nix woran sie schlucken muss!

Bei mir wurde vor 3 Monaten Psoriasis Arthritis diagnostiziert, mein Rheumatologe hat mir MTX verschrieben das ich nach der ersten tablette sofort abgesetzt habe. Danach habe ich wochenlang im internet recherchiert wie ich diese autoimmunerkrankung loswerden kann und bin auf viel interessantes gestoßen. 
Gleich mal vorweg ich bin komplett symtomfrei,  man kann jede autoimmunerkrankung vielleicht nicht heilen aber  so behandeln das man nichts mehr davon spürt. Wenn du das anzweifelst ist das übrigens völlig normal, machen die meisten andern auch. Da ich ein Mitleidensgenosse bin schreibe ich dennoch einigen, es reicht schon wenn ich einem Menschen helfen kann dann war es den Aufwand schon wert.
Kurz und knapp was ich dir empfehlen kann:
1) Gesunde Ernährung vor allem antientzündlich
2) Supplementieren: Vor allem Vitamin D3  und Omega 3 ( Omega 3 keine Kapseln sondern fischöl von norsan 1 Esslöffel pro Tag in Salat oder Getränk)!!! Zink, Selen und Q10 sind auch sehr wichtig! Am besten noch nen Multivitamin dazu das von allen etwas da ist womit der Körper arbeiten kann) Wieso? Rheumatische Erkrankungen sind chronische Entzündung der Gelenke, wenn du antientzündliche Stoffe in hohen dosen supplementierst und dich antientzündlich ernährst geht die Entzündung weg.
3) Stress reduzieren: wenn du zu viel Stress hast kannst du machen was du willst du wirst weiter krank bleiben, Körper und Geist gehören zusammen das eine wird immer das andere beeinflussen)
4) Entgiften: 2 L Wasser pro Tag deine Nieren werden es dir Danken, Brennesseltee auch sehr gut dafür, viel schwitzen: sauna etc
5) Sport betreiben: wichtig ist regelmäßig, soweit es möglich ist, 1stens wegen entgriftung des körpers und 2thens werden beim sport antienzündliche stoffe ausgeschüttet.
6) Sonnenlicht: Bitte geh nach draußen in die Sonne und liege oder setz dich hin, zum vitamin D auftanken auch unbedingt möglichst wenig kleidung anhaben am besten nur hose. Wenn du die Sonne nicht verträgst geht auch Schatten und bitte ich flehe dich an benütze keine Sonnencreame!

Es ist einfach unglaublich was für ein Martyrium so viele Menschen durchleben müssen einfach nur weil sie den falschen Leuten vertrauen. Bitte Bitte hört auf diesen ganzen chemischen Müll (Medikamente und Cortison) zu nehmen und bitte hört auf eurem Immunsystem den Rest zu geben. Dein Körper ist dein Freund nicht dein Feind, wenn du schmerzen hast redet er mit dir, ihn mit medikamenten weiter zu schwächen ist das letzte was er braucht, er will das du etwas an deiner Lebensweise änderst!!!
Denkanregungen
1stens Dr schmiedel channel hier ein video fürn anfang
https://www.youtube.com/watch?v=JK9RgX941Zg&t=7s&ab_channel=Dr.Schmiedel

2thens Dr spitz channel hier ein video fürn anfang
https://www.youtube.com/watch?v=yQ1QB_gGadM&t=837s&ab_channel=Akademief%C3%BCrmenschlicheMedizin

Ich habe noch ein paar Informationen, als Veganer oder Vegetarier sind die entzündungswerte oftmals sogar noch höher als bei fleischessern. In einigen Veganen Lebensmitteln ist z.b. das Sonnenblumenöl verarbeitet was unheimlich viel omega 6 beeinhaltet was entzündungsfördernd ist. Bitte schau genau hin, ich dachte auch immer einfach mehr vegan vegetarisch ernähren aber man muss wirklich genau hinschauen. blaue und rote beeren sind dafür stark antienzündlich wie heidelbeeren oder erdbeeren. Auch bitte unbedingt saisonal, kein Zeug was Wochenlang in Containerschiffen unterwegs war vollgepumpt mit konservierungsstoffen. Biomark ist wohl das beste, falls erreichbar.
2ther Tipp Es ist nun mal so wenn man Autoimmunerkrankungen in den Griff bekommen will kann es sein das man höhere Dosen von Antientzündlichen stoffen wie vitamin D, omega 3 etc braucht. das heißt wenn du zu deiner hauptmahlzeit vorher vitamin d3 einnimmst am besten 10000 einheiten statt 5000 also 2 kapseln, omega 3 das selbe lieber 2 esslöffel fischöl bzw 2 teelöffel algenöl über den salat beim essen 1ner reicht am Anfang oft nicht, bzw es wird dann schneller besser.
3ther Tipp Gesamtstatus machen lassen damit du weißt wie deine spiegel sind, am wichtigsten sind die vitamin d3, omega 3, zink, selen, q10 werte allesamt antientzündlich, wenn du die alle auf nem spiegel hast möglichst weit oberhalb der norm hast du es schwarz auf weiß, ist natürlich mit kosten verbunden glaube 80 euro, ich habs nicht gemacht weils mir einfach so toll geht aber wenn du sagst da ist noch luft nach oben und du willst Gewissheit wäre es eine überlegung wert.


Verfasst am: 13.08.2021, 21:55
Dabei seit: 13.03.2021
Beiträge: 18

Guten Abend!
Besser als Herbstblatt hätte man es wohl kaum schreiben können. Genau so ist es. MTX ist lang erprobt und oft erste Wahl, vielen geht es damit auch lange gut. Ich bekomme 20mg jede Woche und hatte am Anfang auch Angst und Abneigung. Aber dann fragte ich mich: was ist der Preis, den ich zahle, wenn ich es nicht nehme? Ich möchte mein Rheuma so lange wie möglich aufhalten, meine Gelenke erhalten und wenn MTX dazu hilft - ok. Der Anfang war nicht leicht, aber nach einer Zeit merkte ich eigentlich nichts mehr an Nebenwirkungen. Maximal bin ich etwas müde am Tag nach der Injektion.
Also: am besten nochmal mit dem Arzt sprechen. Wenn MTX eine gute erste Möglichkeit ist, spricht nichts dagegen! Hauptsache, die fortschreitende Erkrankung kann verlangsamt werden.


Verfasst am: 02.08.2021, 19:00
Dabei seit: 02.08.2021
Beiträge: 1

Hallo Rosamunde,
mein Anfangsmedikament war (und ist) Hydroxychloroquin (Quensyl).
Das ist eigentlich gut verträglich.
Lieber Gruβ.


Verfasst am: 24.07.2021, 17:39
Dabei seit: 01.06.2021
Beiträge: 7

Hallo Rosamunde,

erst mal: Willkommen.

die Frage MTX ja oder nein stellt sich fast jedem, der die Diagnose Rheuma bekommt.
MTX ist - O-Ton meiner Rheumatologin - Goldstandard in der Rheumabehandlung.

Es ist ein breit erforschtes Medikament, das schon lange eingesetzt wird und im Großen und Ganzen offensichtlich auch gute Wirksamkeit aufweist.

MTX ist das Anfangsmedikament bei Rheuma. Davor fangen Rheumatologen mit nichts anderem als Basismedikation an.
Es ist leider eben auch das günstigste für die GKV.
Und Ärzte sind an eine gewisse Vorgehensweise gebunden.
Zumindest wenn man gesetzlich versichert ist.

Ich verstehe deine Bedenken und deine Befangenheit jedoch sehr gut.

Mir hat sich beim Satz: “Wir fangen dann mit MTX an.“ auch alles zusammen gezogen und ich dachte: “Nö. Nicht wirklich gerne.“

Und die erste Spritze war eine große Überwindung.
Auch die wöchentlichen Injektionen danach waren immer ein mittlerer bis großer Kampf.
Ich verstehe Dich also wirklich.

Das Netz bietet viel an Infos zu MTX. Vieles natürlich auch negativ, manches positiv, im besten Fall neutral.

Am Ende ist jedes Medikament, ob punktuell -wie Cortison- oder als Basismedikation, eine Ansage.
Alles greift in wesentliche Vorgänge im Körper ein und kann unschöne Nebenwirkungen mit sich bringen, die ohne die Medikamente nicht eintreten könnten.

Die Kehrseite der Medaille ist aber:
Ohne Behandlung geht dein Körper Stück für Stück kaputt.
Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Deformationen (Stichwort Rheumahände..), Probleme mit Organen, weiter voranschreitender Leistungsabbau... die Liste ist lang und unangenehm.

Und jeder reagiert anders auf ein Medikament.

Ich habe MTX gespritzt, 15mg.
Ich hatte bis auf Hitzewallungen und am Tag der Injektion Neigung zu Kopfschmerzen keine Nebenwirkungen.

Weil die Wirkung leider ausblieb, wechsele ich jetzt auf ein Biologikum.

Liebe Rosamunde, Rheuma erfordert Mut.
Immer wieder.
Aber Stillstand ist keine gute Option.

Jedes Medikament kann Dir helfen.
Wenn es nichts für Dich ist, hast Du noch viele andere Optionen.

Liebe Grüße


Verfasst am: 16.07.2021, 14:43
Dabei seit: 16.07.2021
Beiträge: 1

Hallo, ich habe die Diagnose Sero-positive chronische Polyarthritis erhalten und soll MTX (7,5) nehmen. Laborwerte: RF negativ, ccP-AK gering positiv, Antinukleoläre Antikörper negativ, AK gegen dsDNS negativ. Hört sich doch gut an oder? Ich kann mich gar nicht zu MTX durchringen. Hat jemand einen Rat?
Liebe Grüße, Rosamunde




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