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Axiale Spondyloathritis


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Verfasst am: 11. 06. 2019 [21:12]
Dabei seit: 23.03.2006
Beiträge: 70
In den meisten Fällen läßt sich bei aktiver Erkrankung das Biologikum nicht komplett absetzen, Studien haben gezeigt, daß das höchstens in 20 % der Fälle vorübergehend gelingt. Was aber sehr oft erfolgreich ist: Wenn es Ihnen gut geht, können die Anstände zwischen den Injektionen vorsichtig schrittweise verlängert werden - hierfür ist die Erfolgsaussicht gut. Entscheidend dafür, ob man das versuchen sollte, ist in erster Linie Ihr Befinden, Sie sollten komplett beschwerdefrei sein, und das seit sechs Monaten. In zweiter Linie kann man auch noch bildgebende Kontrollen und Labor (Verschwinden der Entzündungszeichen im Blut, wenn sie denn vorher vorhanden waren) hinzuziehen.
Verfasst am: 11. 06. 2019 [17:34]
Dabei seit: 04.06.2019
Beiträge: 3
"Krüger" schrieb:

Es gibt auch eine HLA-B27-negative axiale Spondyloarthritis, insofern kann die Diagnose mit diesen bildgebenden Befunden durchaus richtig sein Dafür spricht auch das gute Ansprechen auf Etoricoxib. Da die Erkrankung meist wellenförmig verläuft kann es durchaus sein, daß Sie auch mal wieder ohne Medikament auskommen. Wenn Sie es ständig benötigen oder die Symptomatik dennoch weiter zunimmt, sollte ein Biolofgikum (TNF-Blocker oder Secukinumab) zum Einsatz kommen - sprechen Sie diesbezüglich mit Ihrem Rheumatologen. Einen Versuch mit Mtx kann man sich bei entzündlicher Wirbelsäulenerkrankung sparen, das wirkt dabei nicht besser als Placebo! Alles Gute.

Ich habe auch die Diagnose Axiale Spondyloarthritis und hätte noch fragen zu Ihrer Antwort.
Ich nehme ein Biologica (Cimzia) und frage mich ob man dies auch irgendwann mal abgesetzten werden kann, da die Erkrankung ja wellenförmig verläuft. Und das andere ist, wie stellt man fest das die Entzündung zurück gegangen ist und dadurch vielleicht die Medikamente mal abgesetzt werden können.
Vielen Dank
Sarah
Verfasst am: 10. 06. 2019 [21:02]
Dabei seit: 23.03.2006
Beiträge: 70
Es gibt auch eine HLA-B27-negative axiale Spondyloarthritis, insofern kann die Diagnose mit diesen bildgebenden Befunden durchaus richtig sein Dafür spricht auch das gute Ansprechen auf Etoricoxib. Da die Erkrankung meist wellenförmig verläuft kann es durchaus sein, daß Sie auch mal wieder ohne Medikament auskommen. Wenn Sie es ständig benötigen oder die Symptomatik dennoch weiter zunimmt, sollte ein Biolofgikum (TNF-Blocker oder Secukinumab) zum Einsatz kommen - sprechen Sie diesbezüglich mit Ihrem Rheumatologen. Einen Versuch mit Mtx kann man sich bei entzündlicher Wirbelsäulenerkrankung sparen, das wirkt dabei nicht besser als Placebo! Alles Gute.
Verfasst am: 10. 06. 2019 [20:54]
Themenersteller
Dabei seit: 10.06.2019
Beiträge: 1
Hallo,

seit ca. 3 Monaten habe ich die Diagnose Axiale Spondyloathritis. Im MRT sah man eine sehr massive Arthritis im ISG und punktuell in der Wirbelsäule. HlaB 27 negativ. Trotzdem die Diagnose. Genauer konnte der Rheumatologe es nicht differenzieren...
Nehme jetzt seit der Diagnose jeden Tag 90mg Etorican und bin seitdem schmerzfrei und kann endlich wieder ein Leben einer 27jährigen führen. Ich frage mich nur, soll ich jetzt mein ganzes Leben dieses Medikament nehmen? Woher weiß ich, dass die Entzündung zurück gegangen ist? Welche Nebenwirkungen hat das Medikament auf Dauer? Sollte ich nichts stärkes bekommen, wie z.B. MTX, von dem ich hier sehr viel lese?

Vielen Dank,
Anna



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