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Guten Tag! Bin neu hier und habe Fibromyalgie


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Verfasst am: 18. 04. 2019 [18:32]
Themenersteller
Dabei seit: 11.04.2019
Beiträge: 3
"maxi333" schrieb:

Hallo Hexchen 32,
ich bin auch noch nicht so lange dabei und tue mich mit dem Forum noch etwas schwer. Nun, ich habe den Eindruck als wenn du ein wenig niedergeschlagen bist. Ich kann das gut verstehen, mir ging es ähnlich. 2004 wurde bei mir Fibromyalgie festgestellt und ehrlich gesagt die Diagnose war wie ein Befreiungsschlag. Endlich hatten meine Schmerzen einen Namen. Ich war also kein Hypochonder, wie mir die Ärzte immer weis machen wollten. Ich war wirklich krank. Endlich hatte ich einen Rheumatologen gefunden, der mich für "voll" nahm. Ich bekam Physiotherapie und langsam, wenn es auch noch Jahre dauerte, ging es mir besser. Auch heute bekomme ich immer noch Physiotherapie, obwohl es immer schwieriger wird ein Rezept zu bekommen. Aber es ist das einzige was hilft. 2006 war ich das erste Mal in meinem Leben in einer Reha und dort wurde mir auf den Kopf zugesagt ich hätte Depressionen. Das konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich bin eigentlich eine Frohnatur, lache gern und sehe die Welt nicht in grau. Die Psychologin meinte das hätte gar nichts damit zu tun. Gerade fröhliche Menschen sind oft sehr depressiv. Seit einigen Jahren gehe ich jetzt zur Gesprächstherapie. Ich habe gelernt über mich und mein Leben nachzudenken. Seit dem geht es mir mit der Fibromyalgie besser. Da ich viele Allergien habe, greife ich sehr oft zur Homöopathie. Durch eine Virusinfektion habe ich seit 3 Jahren Polymyalgie und Polyathritis. Zur Zeit komme ich mit Cortison ganz gut zu recht. Mal sehen was passiert wenn ich damit durch bin.
Ich wünsche dir ein fröhliches Osterfest, ohne Stress und ohne Schmerzen.
LG


Hallo Maxi333

Vielen lieben Dank für deine Antwort.
Was mir in diesem Forum auffällt ist die leider nicht so rege Beteiligung.
Freu mich sehr über deine Antwort und möchte dir auch ein bisschen Auskunft geben.
Genauso ging es mir damals auch, die Erleichterung als ich endlich die Diagnose bekam, der jahrelange Leidensweg hatte endlich eine Bezeichnung, es gab einen Namen für die Erkrankung. Auch ich kenne dieses Gefühl wenn hilflose Ärzte einen als Hypochonder abtun. Wie man jedes mal deprimiert und frustriert aus der Praxis geht und genau weiß das etwas nicht in Ordnung ist.
Ich hab dann selbst recherchiert und kam dadurch auf ein Schmerzzentrum, wo Ärzte arbeiten die mit Fibromyalgie zu tun haben. Dort wurde ich dann endlich ernst genommen und ich bekam eine Schmerztherapie in der Schmerzklinik.
Ich habe viel über die Krankheit erfahren und auch was sie mental mit einem macht.
Depressionen äußern sich so vielschichtig, das muss man erstmal erkennen und lernen damit umzugehen.
Ich hatte auch noch einen zweiten Aufenthalt in der Schmerzklinik, der mir zwar auch geholfen hat, aber nicht mehr die durchgreifende Wirkung hatte wie die erste.
Habe auch Physiotherapien gemacht, bekam dann aber kein Rezept mehr dafür. Also habe ich mir selbst geholfen durch Übungen zuhause und durch Entspannungskurse die ich selbst bezahlt habe. Meine Krankenkasse unterstützt leider keinerlei Therapien, außer die Gesprächstherapie, die ich auch gemacht hab.
Diese hat mir auch sehr geholfen. Und dann kam tatsächlich eine Zeit in meinem Leben wo ich mit relativ wenig Schmerzen gesegnet war. Ich arbeitete viel und genoss die Zeit in der es mir gutging.
Seit Anfang des Jahres schlägt dies leider wieder um und wird zunehmend wieder schlechter. Schmerzfreie Tage hatte ich eh nie, aber es wird nun wieder zunehmend starker Schmerz.
Nun versuche ich mich wieder an alles zu erinnern was mir geholfen hat und kämpfe wieder jeden Tag mit dieser Krankheit. Das kostet viel Kraft. Derzeit bin ich krankgeschrieben.
Deshalb bin ich zur Zeit auch angeschlagen und etwas niedergeschlagen, da hast du recht.
Ich bin aber keine die dann rumjammert und aufgibt, sondern ich versuche alles zu tun, damit ich wieder ins "richtige Fahrwasser" komm.

Ich wünsche dir auch schöne Feiertage und hoffentlich wenig Schmerzen. Wir können uns ja mal berichten wie es nach Ostern so geht. icon_smile.gif
Verfasst am: 18. 04. 2019 [15:02]
Dabei seit: 17.07.2018
Beiträge: 6
Hallo Hexchen 32,
ich bin auch noch nicht so lange dabei und tue mich mit dem Forum noch etwas schwer. Nun, ich habe den Eindruck als wenn du ein wenig niedergeschlagen bist. Ich kann das gut verstehen, mir ging es ähnlich. 2004 wurde bei mir Fibromyalgie festgestellt und ehrlich gesagt die Diagnose war wie ein Befreiungsschlag. Endlich hatten meine Schmerzen einen Namen. Ich war also kein Hypochonder, wie mir die Ärzte immer weis machen wollten. Ich war wirklich krank. Endlich hatte ich einen Rheumatologen gefunden, der mich für "voll" nahm. Ich bekam Physiotherapie und langsam, wenn es auch noch Jahre dauerte, ging es mir besser. Auch heute bekomme ich immer noch Physiotherapie, obwohl es immer schwieriger wird ein Rezept zu bekommen. Aber es ist das einzige was hilft. 2006 war ich das erste Mal in meinem Leben in einer Reha und dort wurde mir auf den Kopf zugesagt ich hätte Depressionen. Das konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich bin eigentlich eine Frohnatur, lache gern und sehe die Welt nicht in grau. Die Psychologin meinte das hätte gar nichts damit zu tun. Gerade fröhliche Menschen sind oft sehr depressiv. Seit einigen Jahren gehe ich jetzt zur Gesprächstherapie. Ich habe gelernt über mich und mein Leben nachzudenken. Seit dem geht es mir mit der Fibromyalgie besser. Da ich viele Allergien habe, greife ich sehr oft zur Homöopathie. Durch eine Virusinfektion habe ich seit 3 Jahren Polymyalgie und Polyathritis. Zur Zeit komme ich mit Cortison ganz gut zu recht. Mal sehen was passiert wenn ich damit durch bin.
Ich wünsche dir ein fröhliches Osterfest, ohne Stress und ohne Schmerzen.
LG
Verfasst am: 11. 04. 2019 [13:49]
Themenersteller
Dabei seit: 11.04.2019
Beiträge: 3
Hallo zusammen,

bin Fibromyalgiepatientin und suche auf diesem Wege den Austausch mit Betroffenen.
Bin nagelneu in diesem Forum hier und muss mich erstmal umschauen. Würde mich freuen wenn sich Leidensgenossen melden und wir uns hier über diese Erkrankung unterhalten, austauschen könnten.
Die Diagnose hab ich vor ca. 5 Jahren, nach einem langen Leidensweg erhalten.
Seither lebe ich damit.

Soweit erstmal von mir. icon_confused.gif



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