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Schmerzen und Muskelschwäche


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Verfasst am: 12. 03. 2019 [21:59]
Dabei seit: 10.02.2016
Beiträge: 80
Ohne Entzündungswerte und ohne Muskelenzyme ist eine entzündliche Rheumaerkrankung zumindest sehr unwahrscheinlich. Wenn auch die Pulse an Armen und Beinen alle gut zu tasten sind, halte ich eine rheumatische Erkrankung für unplausibel. Sicherheitshalber ausgeschlossen werden sollten bei der Kombination von Osteoporose und Muskelschwäche aber hormonelle Störungen wie Cushing-Syndrom und Schilddrüsenfunktionsstörungen, wenn das noch nicht passiert ist.

Alles Gute und herzliche Grüße

Martin Aringer
Verfasst am: 12. 03. 2019 [14:25]
Themenersteller
Dabei seit: 12.03.2019
Beiträge: 1
Hallo,
Ich weiß nicht ob ich eine Rheumaerkrankung oder eine Art Fibromyalgie habe.
Angeblich hätte ich keinen Entzündungswert im Blut, aber trotzdem täglich Schmerzen. Kennt sich da jemand aus? Mein Problem ist folgendes:

Ich bin 36 Jahre alt und bei mir wurde mit 28 Osteoporose diagnostiziert.
Als Kind hatte ich Epilepsie und musste 14 Jahre lang das Medikament Sirtal Retard 400 - Carbamazepin einnehmen. Angeblich hätte das die Osteoporose ausgelöst!
Seit 2010 nehme ich nun dieses Medikament nicht mehr. Für die Osteoporose nehme ich Vitamin D und seit 5 Wochen jetzt Risedronat Aurobindo 35mg wöchentlich.
Allerdings ist mein größtes Problem gar nicht die Osteoporose sondern die extreme Muskelschwäche und Muskelschmerzen die unmittelbar schon nach sehr geringen
Belastungen und Bewegungen in meinen Beinen und Unterarmen entstehen. Nicht in Gelenken.
Das hat 2017 plötzlich angefangen. Seitdem kann ich nur noch extrem
kurze Strecken (circa 30 m) zu Fuß gehen, kann kaum treppensteigen und die Hände so gut wie gar nicht mehr belasten.
Bereits Waschen und Anziehen überlastet mich. Meine Kräfte in den Muskeln scheinen innerhalb von Sekunden verbraucht und die Muskeln
zittern und zucken danach als hätte ich im Fitnessstudio 50 Kilo gehoben. Wenn ich mich nicht mehr bewege oder die Handgelenke schiene erholt es sich wieder und die Schmerzen lassen vollkommen nach, bis zu nächsten Bewegung.

Ich war schon bei so vielen Ärzten und keiner konnte mir helfen oder mir sagen was diese Muskelbeschwerden auslöst. Manche vermuten, dass es mit der Osteoporose zusammenhängen könnte, andere wiederum sagen das sei nicht möglich. Ich wurde auf MS getestet und Borreliose. Beides negativ. Meine Blutwerte sind alle hervorragend, das Muskelenzym würde passen, die neurologische Klinik in Würzburg ist nach einem EMG der Meinung ich hätte keine Muskelerkrankung. Ich solle eine Schmerztherapie machen. Schmerztherapien habe ich allerdings auch schon drei Stück hinter mir. Keine davon hat mir auch nur ansatzweise geholfen. Ich kann durch Krankengymnastik meine Belastbarkeit nicht verbessern! Bewegung macht es immer nur schlechter! Faszienmassagen helfen ein wenig, einen Tag lang. Verschiedene Psychologen haben mich untersucht und haben keine Depression und sonstigen psychischen Belastungen gefunden die diese Schmerzen auslösen könnten.

Ich bin ratlos und weiß nicht an wen ich mich noch wenden soll. Eigentlich wollte ich nicht mit 36 schon ein Pflegefall sein. Hat jemand ähnliche Erfahrung zum Beispiel mit längeren Nebenwirkungen des Medikaments Carbamazepin?



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