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Hilflos ohne Diagnose


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Verfasst am: 07. 02. 2019 [11:07]
Dabei seit: 15.01.2010
Beiträge: 266
Hallo Kirsi,

auf eigene Faust Cortison in dieser Höhe längerfristig einzunehmen ist schon eine gewagte Entscheidung.

Nur mal als unmaßgebliches Bespiel.
In Absprache mit meinem Rheumatologen nehme ich für max. 7 Tage bei einem Schub
15-0-5
und dosiere dann bereits wieder runter.

https://www.rheuma-online.de/medikamente/cortison/moegliche-nebenwirkungen-von-cortison/

Mal zum Nachlesen und Gedanken machen.

Bitte suche Dir dringend ärtzliche Unterstützung. Evtl. kann Dein HA einen Termin beim Rheumatologen vermitteln.

Alles Gute!

Zu wissen, man könnte, ist besser, als zu glauben, man muss.
Verfasst am: 07. 02. 2019 [07:41]
Dabei seit: 12.01.2019
Beiträge: 12
"Kirsi" schrieb:

Rheumatologe nimmt mich nicht als Patientin auf, da Blutwerte unauffällig sind. Vor 5 Jahren wurde ich in einer Diagnostikklinik auf den Kopf gestellt, ohne Erfolg.


Hallo Kirsi,
da würde ich auf jeden Fall einen anderen Rheumatologen oder solche Abteilung einer Klinik aufsuchen. Ich habe ebenfalls keine auffälligen Rheumawerte im Blut, aber dennoch wurde bei mir rheumatoide Arthritis diagnostiziert.

Prednisolon selbst dosieren? Du weißt, dass die Reduzierung in kleinen Schritten erfolgen muss (Ausschleichen), damit der Körper damit klar kommt(?)

Gute Besserung und viel Erfolg bei der Suche nach einem Spezialisten.

Gruß NeoArthritor
Verfasst am: 06. 02. 2019 [18:22]
Dabei seit: 15.02.2018
Beiträge: 25
Liebe Kirsi,
jeder der Schmerzen hatte kann nachvollziehen was dies bedeutet! Dass du keine rheumatologische Unterstützung bekommst ist für mich ein Rätsel oder meine Diagnose stimmt nicht. Denn auch ich habe keinerlei erhöhte Entzündungswerte oder Blutsenkung unnormal. Also Arztwechsel - warum solltest du denn geschwollene Gelenke haben und wenn Kortison hilft - das sind doch Anzeichen! Im Moment bin ich schmerzfrei, bzw. symptomfrei. Gib nicht auf, bis du eine nachvollziehbare Diagnose bekommst.
Gute Wünsche und Schmerzfreiheit
wünscht Liebstöckel
Verfasst am: 26. 01. 2019 [12:39]
Themenersteller
Dabei seit: 26.01.2019
Beiträge: 1
Bin neu hier im Forum. Mit 20 Jahren hatte ich meinen ersten Rheumaschub, es wurde allerdings auf Gicht getippt. Alle Untersuchungen erfolglos, keine Befunde. Einige Jahre kam 3-4 mal jährlich ein immer nächtlicher Schmerzanfall (heisses geschwollenes pochendes Gelenk, immer an anderer Stelle auftretend, nach Kühlung am Vormittag Schub beendet). Nun bin ich 50 Jahre, die Attacken sind heftig, NSAR halfen null, Novalgin null, Rheumatologe nimmt mich nicht als Patientin auf, da Blutwerte unauffällig sind. Vor 5 Jahren wurde ich in einer Diagnostikklinik auf den Kopf gestellt, ohne Erfolg. Man geht vom palindromen Rheumatismus aus. Ich habe keine Dauerschmerzen, sondern regelrechte Attacken. Momentan an der linken Schulter. Ich nehme seit 2 Wochen Prednisolon 40mg pro Tag vor lauter Verzweiflung, diese hat mir mein Hausarzt verschrieben. Menge habe ich dosiert. Sobald ich reduziere, schlägt der Schmerz wieder gnadenlos zu. Es fühlt sich an, als ob jemand mit Hammer und Meissel in meinen Knochen hackt. Hat jemand eine Idee? Eine gute Alternative? Ist es denn wirklich Rheuma? Es zermuerbt, wenn man keine Diagnose hat.



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