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Hilfe zur Diagnose


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Verfasst am: 12. 01. 2019 [14:07]
Dabei seit: 15.01.2010
Beiträge: 251
Hallo Kim!

Eine Arthritis, also Gelenkentzündung, kann auch ohne Auffälligkeiten im Blutbild vorliegen.
Auch der Rheumafaktor muss nicht zwingend erhöht sein.
Das MRT ist da schon eindeutig, zeigt selbst abgelaufene Entzündungsherde.

Ernährung ist ein kleiner Teil, ergänzend zu einer passenden Therapie.
Was schlägt denn Dein Hausarzt aktuell vor? NSAR?
Achtung, Kortison könnte zwar schnell Linderung bringen, aber die Diagnosefindung erschweren.
Lass Dir, wenn möglich, KG und MT verschreiben.

Hoffe, Du bekommst über Deine KK und die zentrale Terminvergabe zügig einen Termin bei einem internistischen Rheumatologen.
Einige Fachkliniken bieten auch ambulante Termine für Neupatienten an. Habe es bei "meiner" gerade getestet. Der frühest mögliche Termin wäre da allerdings auch erst der 30.04. (wenn gesetzl.versichert)

Alles Gute!

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 12.01.2019 um 14:13.]

Zu wissen, man könnte, ist besser, als zu glauben, man muss.
Verfasst am: 11. 01. 2019 [16:04]
Themenersteller
Dabei seit: 10.01.2019
Beiträge: 2
Vielen Dank.
Habe mich nun an die Kasse hier gewendet und schaue mal was bei rauskommt.
Das Einweisen wurde mir bereits vorgeschlagen, würde ich aber am liebsten umgehen da ich gerade frisch Papa geworden bin.
Laut dem MRT Befund Arthritis, bzw passend dazu. Aber im Blut konnte nichts gefunden werden.
Mal schauen was noch so kommt.
Verfasst am: 10. 01. 2019 [16:10]
Dabei seit: 09.11.2011
Beiträge: 83
Hallo Kim,
wenn du Arthritis hast, sollte es im Blut nachweisbar sein. Dann müsste nämlich der Rheumafaktor erhöht sein. Oder meinst du Arthrose?

Das mit den Rheumatologenmangel ist schlimm und soll noch schlimmer werden. Du kannst dich alternativ stationär in eine Rheuma-Klinik einweisen lassen, damit man dir weiterhilft. Die Arbeitsgemeinschaft der Rheuma-Liga vor Ort sollte dich hier gut informieren können, wo du dich hinwenden kannst. Notfalls kann dir auch die Krankenkasse weiter helfen.

Bei der Ernährung sieht es so aus, dass jeder für sich austesten muss, was ihm gut tut. Da es keine Rheumadiät gibt. Generell gilt ausgewogen und abwechslungsreich Ernähren.

Ich drücke dir die Daumen, dass du schnell Hilfe findest und mit einer Diagnose die erforderliche Therapie begonnen werden. Ansonsten gilt durchhalten und den Mut nicht verlieren. Du gehst den langen Weg nicht als Erste/r und Einzige/r. Also habe Geduld.
Gruß
nelli130

nelli 130
Verfasst am: 10. 01. 2019 [12:16]
Themenersteller
Dabei seit: 10.01.2019
Beiträge: 2
Hallo meine lieben,

ich habe mir hier neu angemeldet weil ich etwas verzweifle.
Ich habe Rheumatische Beschwerden und war schon bei mehreren Ärzten.
Ich habe Arthritis (wurde durch MRT festgestellt) im linken Fussgelenk und Sehnen.
Habe weitere Beschwerden in den Fingergelenken und im anderen Fuß.
Ich habe nun eine Überweisung zum Rheumatologen erhalten, komme aber null weiter weil keine neuen Patienten hier im Umkreis aufgenommen werden.
Es steht grundsätzlich noch gar nicht fest dass es Rheuma ist, aber die Schmerzen und Einschränkungen sind schon mehr als nur nervig und innerhalb des letzten Jahrs mehr geworden.

Meine Ernährung habe ich bereits entsprechend umgestellt was aber noch keine Besserung gerbacht hat.
Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich was ich machen kann.

Edit: großes Blutbild wurde auch 2 mal gemacht - da soll nichts zu erkennen sein

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.2019 um 12:26.]



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