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Starker Ausschlag 10 Tage nach der 1. Remicade


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Verfasst am: 07. 01. 2019 [08:34]
Dabei seit: 20.09.2017
Beiträge: 17
Hallo Sybille,
das Thema Zuständigkeit und Hausarzt kenne ich leider auch. Bei meinem ist es schon schwierig ein Rezept für MTX zu bekommen, da er der Meinung ist, dass die Therapie und somit das Verschreiben der Medikamente nur in die Zuständigkeit des Rheumatologen fällt icon_bang.gif.

Ich selber habe seit 13 Jahren juvenile idiopathische arthritis (chronische entzündliche Erkrankung der Gelenke). Als Medikamente bekomme ich von Anfang an MTX und seit ca. 10 Jahren die Remicade/Biologika "Infliximab". Es ist das einzige Medikament, was meine Erkrankung in Schach hält.
Bei der ersten Vergabe der Infusion musste ich halt 2-3 Tage im Krankenhaus bleiben.

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Remicade, die alle unterschiedlich helfen. Ansonsten würde ich nochmal mit dem Arzt drüber reden. Weil Corti natürlich auf lange Sicht, deine Gelenke kaputt machen wird. Ich habe es leider erlebt. Daher halte ich nicht viel von diesem Medi (auf lange Sicht).

Viele Grüße, Sarina
Verfasst am: 06. 01. 2019 [15:59]
Themenersteller
Dabei seit: 23.11.2017
Beiträge: 13
Hallo Sarina,
danke erstmal für deine Antwort. Ich habe die Infusion bei der Rheumatologin bekommen und sie hat ca. 3,5 Std. gedauert. Danach musste ich noch 1 Std. dort bleiben.
Nachdem ich am Mittwoch dann bei meiner Hausärztin war, und die sich hierfür überhaupt nicht zustäbdig sah (sie betonte für die Zukunft auch nicht) habe ich meiner Rheumatologin eine mail geschrieben.
Ich werde wohl keine Remicade mehr bekommen, da dies zu gefährlich ist und Corti erstmal hochfahren. Am Dienstag wird sie mit mir das weitere Vorgehen besprechen. Simponi, MTX, Cimzia und Cosentyx habe ich schon durch.Haben leider nur kurze Zeit geholfen, bzw. habe ich nicht vertragen. Arava und Corti hilft nur sehr mäßig und auch nur, wenn ich Corti hochdosiert nehme. Daher muss ich immerzu Schmerzmittel dazu nehmen.
Darf ich fragen, welches Medikament du bekommen hast und wofür?
Ich habe SpA und CP mit Verdacht auf eine Mischkollagenose.
Viele Grüße, Sybille

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 06.01.2019 um 16:00.]
Verfasst am: 02. 01. 2019 [11:54]
Dabei seit: 20.09.2017
Beiträge: 17
Hallo Sybille222,
das hört sich aber leider nicht so gut an. Ich selber bekomme schon seit 10 Jahren eine Remicade, jedoch ein anderes wie du es hast.
Bei meiner ersten Infusion musste ich für zwei Tage im Krankenhaus bleiben, da die Ärzte sehen wollten, wie mein Körper auf das neue Medikament reagiert (Ausschlag, Fieber etc). Wurde das bei dir nicht gemacht??

Man muss natürlich immer bedenken, dass ein neues Medikament für den Körper auch Stress bedeutet. Hast du vielleicht die Möglichkeit deinem Arzt, der dir die Infusion verordnet hat, per Email zu kontaktieren, um ihm die Nebenwirkungen zu schildern, vielleicht sogar mit einem Foto?

Ansonsten würde ich am 08.01 definitiv eine Arztgespräch verlangen, bevor die nächste Infusion gegeben wird.

LG Sarina91
Verfasst am: 30. 12. 2018 [11:49]
Themenersteller
Dabei seit: 23.11.2017
Beiträge: 13
Hallo Zusammen, hatte vor 10 Tagen meine erste Remicade mit Remsima und habe nun am ganzen Körper einen stark juckenden pustolösen Ausschlag. Ausserdem starke Schmerzen hinter dem Brustbein, besonders nach dem Essen und leichtes Fieber. Die Gelenkschmerzen sind besser und ich hatte mir schon Hoffnung gemacht, dass doch noch ein Medikament hilft.
Könnten die Symptome auf eine Allergie auf das Medikament hindeuten oder ist das evtl. am Anfang so? Nach der Infusion hatte ich bis auf starke Müdigkeit, Kopfschmerzen und Schlappheit nichts.
Am 8.1. hätte ich die nächste Infusion und leider haben ja die Ärzte zu.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 30.12.2018 um 11:49.]



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