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Wie wichtig ist MTX bei Biologika?


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Verfasst am: 05. 12. 2018 [16:15]
Dabei seit: 05.12.2018
Beiträge: 2
Hallo ,das Mtx wird immer erst als Basistherapie eingesetzt um als Versuchskaninchen zu dienen der Krankenkassen.Die schlimmen Nebenwirkungen sind bekannt und muss jeder wohl erst durchlaufen bis es abgesetzt wird ,so ist es von den Krankenkassen vorgesehen, erklärte mir mein Rheumathologe.Bei mir hat MTX rein gar nichts gebracht ausser dass ich widerliche Nebenwirkungen hatte,wie Zum Beispiel Nachmittags stumpf eingeschlafen obwohl ich die Verantwortung für meinen kleinen 3 Jährigen Sohn hatte.Nachts erwacht bin ,kotzen musste. Ein Teil meiner Haare ausfielen .Konzentration nachließ. Ich frag mich warum MTX nicht vom Markt genommen wird ,wo es bessere Medikamente gibt die nicht solche schlimmen Nebenwirkungen haben ,na klar aus Kostengründen .Ich kenne die wenigsten die auf MTX klarkommen .Ich bin froh das mein Rheumathologe es sofort abgesetzt hat, als ich von den Nebenwirkungen Berichtete. MTX muss man nicht nehmen.
Alles gute für Deinen Vater .
Verfasst am: 28. 11. 2018 [21:42]
Dabei seit: 17.08.2018
Beiträge: 4
Hallo tobi,
mein rheuma doc setzte das MTX ab, da ich es nicht mehr vertrug und mir 2 bis 3 tage später noch übel war.
seit 3 jahren bekomme ich rituximab als monotherapie und es ist zumindest bei mir, kein unterschied zu der zeit, als ich das MTX noch dazu bekam.
deinen vater alles gute


Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!
Verfasst am: 26. 11. 2018 [08:37]
Dabei seit: 15.01.2010
Beiträge: 241
Rituximab ist auch für die Monotherapie zugelassen. Wenn MTX nicht gut vertragen wird, ist auch eine Kombination mit Leflunomid denkbar. Wie gesagt, die Effektivität ist in der Kombi-Therapie deutlich erhöht.

Zu wissen, man könnte, ist besser, als zu glauben, man muss.
Verfasst am: 25. 11. 2018 [19:46]
Themenersteller
Dabei seit: 24.11.2018
Beiträge: 2
Hallo Lillyyy,

danke für die Rückmmeldung.

mein Vater hat das MTX nicht so gut vertragen, ihm war schon schlecht, bevor er es eingenommen hat. Ich bin eigentlich ganz froh, dass er es nicht mehr einnehmen muss. Das Kortison-Prädisonol hatte er zusätzlich auch vorher schon eingenommen.

Nach Deiner Aussage klingt es schon so, dass es Sinn macht MTX in Kombination mit Mabthera zu nehmen.
Verstehe dann nicht ganz, wieso der Rheumatologe meint, dass es eigentlich egal sei.

Weiß nicht so recht was wir tun sollen.

[Dieser Beitrag wurde 3mal bearbeitet, zuletzt am 25.11.2018 um 19:47.]
Verfasst am: 25. 11. 2018 [19:00]
Dabei seit: 15.01.2010
Beiträge: 241
Hallo Tobi,

i.d.R. wird Mabthera als Kombitherapie mit MTX gegeben. Das hat 2 Gründe, zum einen erhöht es die Wirksamkeit und zum anderen soll es die Antikörperbildung verhindern.

Es macht m.M.n mehr Sinn, die Gabe von Cortison auszuschleichen.

Viele Grüße
Heike

Zu wissen, man könnte, ist besser, als zu glauben, man muss.
Verfasst am: 24. 11. 2018 [22:53]
Themenersteller
Dabei seit: 24.11.2018
Beiträge: 2
Hallo zusammen,

mein Vater hat rheumatische Arthrits und wird mit Biologika Mabthera, Rituximab behandelt (4x Mal im Jahr).

Nun hat unser Arzt uns mitgeteilt, dass mein Vater das MTX absetzen kann, weil es ohnehin nur von den Krankenkassen vorausgesetzt wird, er als Arzt sieht keinen zwingenden Bedarf.

Meine Frage ist, ob das in diesem Fall zutreffend ist, weil man doch sehr häufig liest, dass MTX als Kombitherapie fast schon zum Standard gehört.
Ist das Biologika und ergänzend Kortison-Prädisonol ausreichend und so ideal gewähilt?

Vielen Dank für Eure Unterstützung.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 24.11.2018 um 22:53.]



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