Thema ohne neue Antworten

Erfahrung mit reine Fleischernährung (Karnivorendiät) bei RA?


Autor NachrichtReihenfolge 
Verfasst am: 17. 08. 2019 [08:56]
Dabei seit: 12.08.2019
Beiträge: 8
"Adam" schrieb:

Für die fettlöslichen Vitamine haben wir Speicher, die monatelang ausreichende Versorgung garantieren. Die Speicher für B-Vitamine reichen nur Tage.
In der pflanzlichen Nahrung sind viele Antioxidantien enthalten, die bei Rheum-Betroffenen meist im Defizit sind.
Viele Grüße


Das klingt spannend. Woher hast Du die drei Informationen? Darüber möchte ich gerne mehr und intensiver lesen.
Viele Grüße!
Verfasst am: 15. 08. 2019 [22:31]
Dabei seit: 30.05.2018
Beiträge: 8
Hallo zusammen,
Low carb ist in Amerika die favorisierte Diät zum Abnehmen. Langzeitergebnisse zu dieser Kost gibt es nicht, da - wie Ludwig total richtig schreibt - man Low carb nicht lange einhalten kann. Zu langweilig, gesundheitlich schädlich und äußerst öde. Für Rheuma hat Low carb keinen Stellenwert. "No carb" geht überhaupt nicht. Das wusste sogar Atkins, der Erfinder von Low carb schon. Er hatte die Low carb-Diät in England kennengelernt, die Kindern mit erblichen Diabetes verschrieben wurde, um ihnen insulinunabhängig Kalorien zuzuführen. Da leider alle diese Kinder abgenommen haben, hat er - zurück in Amerika - die Atkins-Diät daraus gemacht. Von seiner Studienzeit in England wusste er, dass man bei einer "no carb Diät" (die erste Phase der Atkins-Diät) unbedingt die wasserlöslichen Vitamine als Supplemente zugeben muss. Denn nur mit den Kohlenhydraten nehmen wir alle wasserlöslichen Vitamine auf, für die wir keine Speicher haben. Für die fettlöslichen Vitamine haben wir Speicher, die monatelang ausreichende Versorgung garantieren. Die Speicher für B-Vitamine reichen nur Tage.
In der pflanzlichen Nahrung sind viele Antioxidantien enthalten, die bei Rheum-Betroffenen meist im Defizit sind. Zudem fördert der wahnsinnig hohe Phosphatanteil in dem Fleisch die Osteoporose von der Rheuma-Betroffene immer bedroht sind.
Viele Grüße
Verfasst am: 12. 08. 2019 [11:26]
Dabei seit: 12.08.2019
Beiträge: 8
Hallo Geta,

das ist zwar ein echt altes Thema, aber weil es so viele aufgerufen haben und mangels Antwort, will ich doch darauf eingehen:

Ich habe es versucht. Fast zwei Wochen lang und zwar nur mit Rindfleisch. Am Ende konnte ich das Zeug nicht mehr sehen. Mir ging es nicht gut damit. Andererseits hatte ich in der Zeit auch keinen Schub. Das muss aber auch nicht zusammenhängen.

Sollte sich jemand dazu entschließen, ein solches Selbst-Experiment zu wagen, wäre meine Laien-Empfehlung folgende:
1. Ausreichend Geld für ein solches Experiment bereit halten (gutes Fleisch kostet).
2. Tagebuch schreiben (Was und wann habe ich gegessen und wie geht es mir).
3. Wenn sich Dein gesundheitlicher Zustand verschlechtert (ein Schub, Grippe, Schnupfen, etc.) oder Du Dich sonst irgendwie schlecht dabei fühlst: Beende das Experiment lieber!
4. Versuche es vielleicht zuvor mit "low-carb" mit einer ähnlichen methodischen Vorgehensweise, um zu prüfen, ob es Dir damit schon besser geht.

Wichtig bei der ganzen Sache zu beachten ist, dass dies hier, wie auch alle anderen Fälle von "no-carb" nur Einzelfälle sind. Meines Wissens gibt es keine allgemeinen Regeln oder Studien dazu. Es ist also allgemein eher nicht empfehlenswert.

Viel Glück!
Verfasst am: 20. 11. 2018 [11:28]
Themenersteller
Dabei seit: 15.11.2018
Beiträge: 9
Hallo,

mich würde interessieren, ob jemand hier Erfahrung mit einer reinen Fleischernährung (die sogenannte zero-carb) und RA gemacht hat.
Also, hat es jemand tatsächlich langfristig ausprobiert?

Gruß
Geta


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.2018 um 11:29.]



Portalinfo:

Das Forum hat 9461 registrierte Benutzer, 3723 Themen und 8851 Antworten. Es werden durchschnittlich 2,17 Beiträge pro Tag erstellt.