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S. Wochen nachts und beim Ruhen unerträgliche Schmerzen


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Verfasst am: 21. 11. 2018 [09:52]
Themenersteller
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Beiträge: 13
Wollte nur kurz vom Termin berichten. Cosentyx wird abgesetzt. Dafür Remicade. Hab schon etwas Angst vor der 1. Infusion.
Verfasst am: 19. 11. 2018 [10:30]
Themenersteller
Dabei seit: 23.11.2017
Beiträge: 13
Hallo Merlin,
danke für deine Antwort.
Ja, ich nehme zur Zeit mehr Schmerzmittel, um die Schmerzen irgendwie aushalten zu können. Morgen habe ich ja den Termin und dann werde ich anfragen, ob ich in solch einem Fall mit ihr telefonieren kann.
Viele Grüße und Danke für eure Unterstützung.
Sybille
Verfasst am: 19. 11. 2018 [10:01]
Dabei seit: 14.01.2016
Beiträge: 19
Hallo Sybille,
vermutlich nimmst Du jetzt vermehrt Schmerzmittel, um irgendwie durch den Tag zu kommen, oder? Da das für die Nieren oder Leber nicht so gut sein könnte, würde ich auf alle Fälle einen Arzt kontaktieren. Könntest Du den Rheumatologen evtl. telefonisch erreichen? Ansonsten könnte der Hausarzt Dein Ansprechpartner sein.

Ich selbst wollte einmal "tapfer/nicht wehleidig...." icon_redface.gif icon_rolleyes.gif sein und habe in einem Schub (SpA) vier Wochen lang neben der Basismedikation die Höchsdosisis eines NSAR genommen. Beim nächsten Rheumi-termin meinte der Arzt nur, es wäre besser gewesen, wenn ich ein Prednisolon-stosstherapie gemacht hätte..... Seither rufe ich bei anhaltenden Schmerzen wenigstens an, um Maßnahmen zu besprechen.

Ich wünsche Dir alles Gute!
merlin
Verfasst am: 18. 11. 2018 [13:13]
Dabei seit: 09.11.2011
Beiträge: 84
Hallo Sybille,
hast du eine Klinik in der Nähe, wo du zur Not mal für ein paar Tage stationär hin kannst? Das wäre noch eine Zwischenlösung. Oder Frag mal in der Rheumagruppe bei dir nach, ob evtl. eine Rheumaklinik in der Nähe amulante Notfallsprechstunden anbietet.

Ansonsten wünsche ich dir eine baldige umfangreiche Diiagnose und vor allem entsprechende Behandlung, damit du wieder mehr Lebensqualität zurück bekommst.
Gruß
Nelli 130

nelli 130
Verfasst am: 17. 11. 2018 [12:46]
Themenersteller
Dabei seit: 23.11.2017
Beiträge: 13
Hallo Nelli,
erstmal lieben Dank für deine Antwort.
als Basismedikamente bekomme ichs. 2 Jahren Cosentyx und Leflunomed.Vorher Symponi und MTX. Leider zeigen die Medikamente immer nur eine begrenzte Zeit Wirkung aber um so mehr Nebenwirkung. Lediglich mit hochdosiertem Cortison kann ich das ein wenig beeinflussen.
Das schlimme ist, dass ich nicht mehr aus dem Bett komme, mich anziehen kann oder mich waschen kann.Ich kann mich nicht mehr selbst versorgen. Ich könnte echt ... vor Schmerzen. Anders als die "normalen" Rheumaschmerzen, die ich ja schon kenne. Damit kam ich noch irgendwie klar.
Die ganze Haut und die Muskeln an den entsprechenden Gelenken ist wie ein Panzer, der bei der kleinsten Bewegung platzt. Ich kann es schlecht beschreiben.Die Hände sind dann so dick wie Kugeln und die Muskeln an den Beinen und Armen wie Stahl.
Ja, ich denke auch, dass ich bis zum Termin abwarten muss. Aber ich habe nicht wirklich einen Arzt in der Nähe, der in der Not hilft. Immer kommt der Spruch, da müssen sie zum Rheumatologen, da kann ich nichts machen.
V.G., Sybille
Verfasst am: 17. 11. 2018 [12:13]
Dabei seit: 09.11.2011
Beiträge: 84
Hallo Sybille,
leider kann ich von den Schmerzen ein Lied singen. Aber warte nun deinen Termin beim Rheumatologen noch ab. Bei rheumatoider Arthritis (vormals Polyarthritis) benötigst du ein Basismedikament. Oft wird dazu Kortison verabreicht. Gerade zu Beginn ist es wichtig, dass du es nach Ärzteempfehlung nimmst.

Allerdings darft du nicht erwarten, dass die Medis über Nacht gleich wirken. Es ist unterschiedlich wie lange es dauert, bis sie bei jemanden Anschlagen. Diese Aufklärung unterliegt aber dann deinen behandleten Arzt.

Die Jahreszeit ist für die meisten Rheumis mit mehr Schmerz und Emfpindlichkeit gezeichnet. Da die Feuchtigkeit Gift für uns ist. Egal wie warm man sich anzieht. Das wurde mir gerade am Anfang und in meiner damaligen Verzweiflung immer wieder von den Gruppenmitgliedern der Rheuma-Liga bestätigt. Dort wurde ich auch aufgefangen und habe gelernt mit der Erkrankung und den Schmerzen um zu gehen.

Bei mir ist unterdessen eine Remission eingetreten. Das Bedeutet, die Schmerzen und Schübe sind nur noch ganz selten. Wobei die Grundmedikamenttions weiterhin besteht um diese Remission aufrecht zu erhalten.

Grüße
Nelli130



nelli 130
Verfasst am: 17. 11. 2018 [09:43]
Themenersteller
Dabei seit: 23.11.2017
Beiträge: 13
Hallo Zusammen,
ich habe wieder s. Wochen nachts und beim Liegen höllische Schmerzen in der rechten Schulter, in beiden Händen und im rechten Knie. Einerseits ist es ein bohrender Schmerzen, andererseits dann beim Bewegen ein zerreissender Schmerz, als ob die Muskeln und die Haut platzen würde. Dadurch bekomme ich mich oft morgens nicht angezogen oder gewaschen. Die Schmerzen und Steifheit werden dann innerhalb 4-5 Stunden nach dem Aufstehen besser. Sind aber nicht ganz weg. Die Muskeln an den Beinen und Armen sind dann bretthart. Komisch ist, dass das s. 2 Jahren immer von ca. Oktober bis März so geht.
Mein Hausarzt ist da ratlos und meinen Rheumatologentermin habe ich erst in 2 Wochen.
Kurz zur Krankengeschichte. S. vielen Jahren SpA psoriatica, Fibro und reaktive Borreliose. S. 2 Jahren starke Muskelschwäche- und Schmerzen, S. 1 Jahr Polyarthritis und V.a. Lupus, da entsprechende Labowerte positiv und Hautveränderungen vorhanden sind.
Habe nun zu den Basismedikamenten das Corti wieder hochgefahren und nehme abends Schmerzmittel.
Kennt ihr solche Schmerzen? Was könnte das sein? Die brettharten Muskeln kenne ich so nicht. Wäre um jeden Rat dankbar.
V.G., Sybille



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