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Ernährung bei Rheumatischer Arthritis


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Verfasst am: 01. 11. 2018 [13:40]
Themenersteller
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Beiträge: 5
Hallo nelli 130
Ein neuer Arzttermin steht bei mir noch aus.
Werde es dann abklären.

Gruss Dirk
Verfasst am: 01. 11. 2018 [13:34]
Dabei seit: 09.11.2011
Beiträge: 71
Hallo Dibra,

bei rA benötigst du unbedingt eine Basismedikament. Selbst wenn du keine Schmerzen hast. Hat dich dein Rheumatologe/..-Arzt nicht aufgeklärt? Im Gegensatz zu Arthrose kann Arthritis die Kochen angreifen und nachhaltig schädigen.

Das erste Medikament ist MTX. Keine Angst davor, es kommt zwar aus der Chemoecke. Bei Brustkrebs wird es aber im Vierstelligen Bereich und häufiger verabreicht. Wir bekommen als Rheumatiker ja nur zwischen 10 und 20 mg. Teste es ohne schlechtes Gewissen. In nur sehr wenigen Fällen ist hier auf Grund der eigenen Chemie eine Unverträglichkeit angezeigt. Dann hat dein behandelnder Arzt weitere Medikament zur Auswahl.

Bei Kortison ist der Schrecken immer noch größer, als die Nebenwirkungen. Hier muss man allerdings im Beipackzettel lesen, dass das Medikament zwischen 6 und 8 Uhr zur körpereigenen
Ausschüttung genommen werden sollte. Dazu zwischen einem Hormonpräparat (Schilddrüse, Pille...) mindestens zwei Stunden Abstand sein müssen. Sonst könnte es zu schweigenden Kollisionen kommen.

Ich nehme das Basismedikament plus Kortison schon seit zwanzig Jahren und fahre in jeder Hinsicht damit gut. Meine Angst liegt mehr in zerstörten Knochen und der Pflege die daraus resultiert.

Viel Geduld und ein gutes Aufklärungsgespräch (auf das du ein Recht hast) beim Arzt oder in der Rheumagruppe vor Ort.

nelli 130
Verfasst am: 01. 11. 2018 [12:41]
Themenersteller
Dabei seit: 29.10.2018
Beiträge: 5
Hallo nelli 130

Danke für deinen Rat.
Es wird wohl noch viel Arbeit auf mich zu kommen.
Das Problem ist ja auch wenn man irgendetwas isst
dass es sich nicht sofort bemerkbar macht.
Ich versuche auch möglichst ohne Medikamente auszukommen.

Gruss dirk
Verfasst am: 01. 11. 2018 [10:32]
Dabei seit: 09.11.2011
Beiträge: 71
Hallo Dibra,
man kann das mit dem Vertragen bei gleicher Diagnose nicht allgemein sagen. Denn jeder hat seine eigene Biologie. Du kannst höchsten verschiedene Lebensmittel (inkl. Gewürzen und anderen Zutaten) austesten und dazu eine Tagebuch führen. Das ist zwar sehr mühsam, hat mich aber auf einen guten Weg gebracht. So esse ich wie du auch in kleineren Mengen Schweinefleisch. Bei Geräuchertem muss ich vorsichtig sein, da es bei mir die rA wieder "anschwellen" lässt.

Wichtig ist das du ausgewogen isst. Fisch zu genießen ist mir Grund einer Eiweißallergie leider nicht möglich. Manchmal spielen eben mehr Faktoren zusammen. Mein Essensplan ist aber dennoch abwechslungsreich und frisches Obst und Gemüse spielt eine große Rolle.
Viel Erfolg und mögest du ganz viele Lebensmittel vertragen.icon_confused.gif
Gruß Nelli130



nelli 130
Verfasst am: 31. 10. 2018 [08:14]
Themenersteller
Dabei seit: 29.10.2018
Beiträge: 5
Hallo Stephanie

Vielen Dank dank für deine Antwort.
Werde erst mal komplett auf Fleisch verzichten.
Da ich erst vor kurzem damit konfrontiert wurde
muss ich wohl erst noch Erfahrungen sammeln.
Habe auch gelesen dass Kaffee nicht so gut sein soll.
Das ist natürlich auch nicht so einfach für mich und muss noch daran arbeiten diesen einzuschränken oder
ganz wegzulassen.

Gruß Dirk
Verfasst am: 30. 10. 2018 [20:15]
Dabei seit: 06.10.2014
Beiträge: 62
Hallo Dibra,
ich habe seit vier Jahren RA und mir bekommt Fisch in jeder Form sehr gut.
Ich esse auch Schweinefleisch, aber nur in geringen Mengen.
Falls ich doch zu viel durch Fleisch oder auch Süßigkeiten(Inhalsstoffe) esse bin ich
der Meinung das ich mich anfange "leicht krank" zu fühlen.
Bei Obst und Gemüse esse ich alles.Ob ich jetzt wie im Sommer mehr Melone, Erdbeere
oder Kirschen esse habe ich nicht positiv oder negativ für mich festgestellt das es mir
anders dabei geht.
Da ich durch die Medikamente ich einnehme Magenschutztabletten nehme merke ich nur das mir Lebensmittel mit viel Säure (z.B.:Ananas) trotzdem noch leicht auf den Magen schlagen wie man das so schön sagt.
Probiere also für dich aus was dir persönlich gut tut und mach die nicht verrückt.
LG Stephanie
Verfasst am: 30. 10. 2018 [14:42]
Themenersteller
Dabei seit: 29.10.2018
Beiträge: 5
Hallo
Danke für deinen Tipp.
Leider sind diese Informationen zu allgemein.
Mir wäre wichtig zu wissen ob bei Rheumatischer Arthritis
bestimmte Obst und Gemüsesorten nicht zu empfehlen sind
oder generell vermieden werden sollten.
Vielleicht hat irgendjemand ja Erfahrung damit.

Gruss Dirk
Verfasst am: 29. 10. 2018 [18:31]
Dabei seit: 15.01.2010
Beiträge: 227
Schau mal, die Rheuma-Liga hat dazu schon einiges interessantes zusammengestellt und Du kannst auch Broschüren anfodern.

https://www.rheuma-liga.de/ernaehrung/

Viele Grüße und alles Gute!
Heike

Zu wissen, man könnte, ist besser, als zu glauben, man muss.
Verfasst am: 29. 10. 2018 [12:18]
Themenersteller
Dabei seit: 29.10.2018
Beiträge: 5
Hallo zusammen
Ich bin neu hier und habe die Diagnose Rheumatoide Arthritis erhalten.
Bin momentan viel im Internet am nachlesen wie man durch Ernährung
das ganze in den Griff bekommen könnte und bin momentan etwas überfordert
und frustriert. Welche Nahrungsmittel sind sinnvoll und welche sollte man generell
vermeiden? Das wenig oder kein Fleisch und viel Obst und Gemüse sinnvoll sind ist
mir klar aber gibt es eurerseits erfahrungen oder Tipps welche Gemüse und Obstsorten
vermieden werden sollten? Es gibt viele unterschiedliche aussagen zum Beispiel über
Kartoffeln ,Kaffee und Bier. Auch eine basische Ernährung wird teilweise empfohlen.
Vielleicht gibt es den einen oder anderen der mir hier hilfreiche Tipp oder Erfahrungswerte
geben kann. Bin über jeden Hinweis dankbar.

Gruss Dirk



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