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Wirklich Rheuma?


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Verfasst am: 12. 10. 2018 [20:14]
Themenersteller
Dabei seit: 03.10.2018
Beiträge: 2
So Diagnose steht... Rheumatoide arthritis....bekomme jetzt bis auf weiteres Cortison und MTX....hoffe es hilft....weiss gerade nicht wie es weitergehen soll da ich meine Arbeit zwecks den Schmerzen kaum noch schaffe...muss aber durchhalten da ich Alleinerziehend bin und auf mein Einkommen angewiesen bin.
bei mir ist das ungewöhnliche das meine Finger oder zehengelenke keine Schwellungen aufzeigen...aber grosse Schmerzen sowie Sprunggelenke und Knie und die Schultern...hat das jemand auch so?
Verfasst am: 12. 10. 2018 [09:02]
Dabei seit: 12.10.2018
Beiträge: 1
Hallo Romy,
welche Art "Rheuma" hat Dein behandelnder Arzt denn festgestellt?
Es gibt über 400 verschiedene Arten der rheumatischen Erkrankungen. Ob Rheumafaktoren vorhanden sind oder nicht sagt in den meisten Fällen noch nicht wirklich etwas aus. Es gibt Menschen mit positiven Rheumafaktoren, die in ihrem Leben nie rheumatische Beschwerden haben werden. Und umgekehrt auch seronegative Menschen, die schwere Einschränkungen haben.
Unter welcher Art es sich handeln könnte wird häufig auch von den Beschwerden abhängig gemacht. Beim Morbus Bechterew ist die Wirbelsäule betroffen, bei der Psoriasis Arthritis die Haut und die Gelenke. Das entscheidet aber Dein behandelnder Arzt anhand Deiner Befunde. Eine Episkleritis ist nicht unbedingt ein Anzeichen, an einer rheumatischen Erkrankung zu leiden, es werden viele Ursachen diskutiert, und in den meisten Fällen verschwindet sie auch wieder ohne Folgen. Das muss der Arzt eben alles mit in sein Gesamtbild einbinden.
Was hat Dein Arzt denn für eine Therapie geplant? Manchmal dauert es eine Weile, bis eine passende Therapie gefunden wird. Nicht jedes Medikament wirkt bei jedem gleich, das ist leider auch für die Ärzte nicht vorhersehbar.
Gute Besserung für Dich!
Verfasst am: 06. 10. 2018 [16:48]
Dabei seit: 09.11.2011
Beiträge: 57
Hallo Romy81,
wir als Laien können leider keinen Arzt ersetzen. Wenn du bei einem (Internistischen?) Rheumatologen bist ist das schon ein guter Anfang. Welche Art von Rheuma hat er den Diagnostiziert? Bei den Gelenken können es auch seronegative Erkrankungen wie z. B. Psoriasis Arthritis sein. Hier können Gelenkentzündungen mit einher gehen. Bei den Sehenentzündungen ist mehr das entzündliche Weichteilrheuma zu vermuten. Die rheumatischen Krankenformen sind leider sehr vielfältig und so muss du Geduld mitbringen und den Rheumatologen die Chance geben für dich die richtige Diagnose zu finden.
Deine persönliche Amnese und deine ureigenste Biologie, sowie deine andern Erkrankungen muss er bei der Ursachenfindung mit einbinden. Nur so kann für dich die best möglichste Behandlung erfolgen. Werde also nicht Müde und "nerve" deine Ärzte. Den nur Symptome behandeln ist nicht akzeptabel, wenn es auch kurzfristig Besserung bringen mag.
Warst du schon in einer Rheumatischen Reha? Wäre ebenfalls eine Möglichkeit um mit der Diagnose weiter zu kommen.
Viel Glück und hoffentlich eine baldige Therapiemöglichkeit für dich. Egal ob Medis, Physo usw...
Liebe Grüße Nelli130

nelli 130
Verfasst am: 03. 10. 2018 [19:39]
Themenersteller
Dabei seit: 03.10.2018
Beiträge: 2
Ich würde euch gerne meine Geschichte erzählen die seid ca (5Jahren ) andauert. Muss dazu sagen das ich vor 2 Wochen die Diagnose Rheuma bekommen habe.
Alles fing mit Gelenkschmerzen an. Komplette Rechte Körperhälfte aber ohne Rötung oder der gleichen. Meine lykos sind seid Jahren sehr hoch.
Also wie gesagt seid 5 Jahren Dauerschmerzen in den Schultern, Hüfte Knie und Sprunggelenken
Finger Und Zehengelenke auch.
2016 Diagnose Episkleritis auf beiden Augen. Eigentlich ein Zeichen einer rheumatischen Erkrankung aber nein man sagte mir ich habe kein Rheuma. Mittlerweile habe ich auch eine gesichtsfeldeinschränkung spannungskopfschnerzen, Bluthochdruck und eine COPD mit Asthma. Dazu muss ich sagen habe ich auch schon einen 30 %GDB.
Zu meinem jetzigen Befund von Rheumatologen....MRT Aufnahmen zeigen Entzündungen an Gelenken und Sehnen. Sogar an beiden Händen Sehnenscheidenentzündung. Beide Hand und Sprunggelenke betroffen. Habe 6 Tage Prednisolon bekommen. 3 Tage 2x10 mg dann langsam auf 5 runtergesetzt und dann weggelassen.
beaxhwerden leicht gebessert aber nicht vollständig verschwunden.
jetzt meine Frage.... Kann es wirklich ein seronegatives Rheuma sein? Oder doch was völlig anderes?



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