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Langjährige Cortison-Einnahme und massive Reaktion bei Infekten


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Verfasst am: 28. 09. 2018 [14:56]
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Beiträge: 3
Danke für den Tipp!
Dir auch alles Gute!
Verfasst am: 28. 09. 2018 [13:21]
Dabei seit: 15.01.2010
Beiträge: 221
Mit PMR selber kenne ich mich leider überhaupt nicht aus.
Allerdings gibt es beim rheuma-online einige Erkrankte. Vielleicht kannst Du Dir da auch noch Tipps und Untersützung holen.

Zu wissen, man könnte, ist besser, als zu glauben, man muss.
Verfasst am: 28. 09. 2018 [13:13]
Themenersteller
Dabei seit: 28.09.2018
Beiträge: 3
Hallo Heike! Danke für deine schnelle Antwort.
Dass es meiner Mutter dann so schlecht geht, hat nichts mit einem Schub zu tun. Sie hat dann keinerlei rheumatische Schmerzen. Es ist wohl eher so, dass ihr Immunsystem dann komplett versagt.
Verfasst am: 28. 09. 2018 [12:54]
Dabei seit: 15.01.2010
Beiträge: 221
Hallo Evchen,

die Vorgehensweise einer kurzfristigen Cortisonerhöhung sollte Euch eigentlich der zuständige Rheumatologe erklären. Ohne Rücksprache würde ich keinesfalls eigenmächtig experimentieren!

Ich kann Dir sagen, wie ich es in Absprache mit meinem Rheumatologen handhabe, wenn ich im Schub bin. Normalerweise nehme ich allerdings kein Cortison, sondern ein Immunsuppressivum. Diesen Cortisonstoßtherapie mache ich max. 2 mal jährlich.

Prednisolon:
morgens - mittags - abends

15-0-5
10-0-5
10-0-0
5-0-0

Dies jeweils für 3 Tage.

Alles Gute für Deine Mutter!
Heike



Zu wissen, man könnte, ist besser, als zu glauben, man muss.
Verfasst am: 28. 09. 2018 [12:04]
Themenersteller
Dabei seit: 28.09.2018
Beiträge: 3
Hallo zusammen!

Meine Mutter (79 Jahre alt) ist in 2006 an polymyalgia rheumatica erkrankt und nimmt seitdem Coritson. Seit mehreren Jahren nimmst sie nun täglich 5 mg Cortison ein. In den letzten 2 Jahren hatten wir mehrfach die Situation, dass sie bei dem kleinsten Infekt extrem schnell abgebaut hat. Sie war dann oft gar nicht mehr bei Sinnen, wirkte apathisch, entwickelte hohes Fieber usw. Sie hat auch schon zum wiederholten Male eine Lungenentzündung entwickelt. Nach einer Antibiotika-Therapie ging es ihr dann mit der Zeit wieder besser. Wir haben uns immer gefragt, warum sie so massiv reagiert und derart rasant abbaut. Im Sommer äußerte dann eine Ärztin während eines stationären Aufenthaltes, dass es daran läge, dass sie schon so lange Cortison einnimmt. Das würde dazu führen, dass der Körper schon beim kleinsten Infekt nicht mehr ausreichend reagieren kann. Ihr wurde geraten, in diesen Fällen die Cortison-Dosis kurzfristig zu erhöhen. Gleiches gelte für (kleine) operative Eingriffe. Leider hat sich bisher kein Arzt dazu geäußert, wie genau diese Erhöhung ablaufen soll (ab wann, wie lange, wie viel Cortison).
Daher meine Frage hier im Forum:
Kann jemand über ähnliche Erfahrung berichten und Angaben dazu machen, wie eine solche vorübergehende Cortison-Erhöhung sinnvoll durchgeführt wird?
Über Rückmeldungen jeglicher Art würde ich mich sehr freuen. Gerne auch zeitnah, da bei meiner Mutter am 12.10. eine Augen-OP (Grauer Star) durchgeführt wird.

Liebe Grüße,
Eva



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