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Hilfe! Rheumatologe hilft nicht wirklich bei den Beschwerden


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Verfasst am: 07. 02. 2018 [16:55]
Dabei seit: 07.02.2018
Beiträge: 3
Hi,
ich habe jahrelang MTX, Enbrel und Cortison genommen. Diese Medikamente helfen allerdings nur palliativ, d.h. sie verlangsamen den Fortschritt der Krankheit. Je nach schwere der Krankheit, helfen die Medikamente besser oder gar nicht. Mit der Zeit bekommt man immer häufiger Schübe, bis ein neues Medikament her muss. So entsteht eine immer tiefere Abwärtsspirale.

Ich habe geschafft, meine RA mit einer Ernährungsumstellung in den Griff zu bekommen, muss heute keine Medikamente nehmen, habe keine Morgensteifigkeit und keine Entzündungszeichen im Blut. Es ist keine Heilung, da ich sofort wieder Symptome verspüre, sobald ich bestimmte Lebensmittel esse.

Ich habe eine Seite erstellt und vor kurzem einen Artikel über mögliche Ursachen von RA geschrieben und werde unter anderem regelmäßig über das Thema Rheuma schreiben. Ich richte mich nur nach Studien und bin der Meinung, jeder kann sein Rheuma stark bessern, bis hin zur symptomfreiheit.

Falls du Christian oder sonst wer Interesse hat, werde ich meinen Artikel verlinken. Die Informationen in dem Artikel sind alle hochwertig und umsonst. Dennoch ist es "Werbung" für meine Seite und frage vorher nach.

Meine Ernährungstipps richten sich hauptsächlich an die die verzweifelt sind, bei denen Basismedikamente nicht (mehr) helfen, da viele mit leichtem Rheuma lieber Medikamente nehmen anstatt die Ernährung umzustellen.

Gruß
Verfasst am: 22. 01. 2018 [17:34]
Dabei seit: 03.06.2017
Beiträge: 1
Hallo Christian,
Ich habe auch oft das Problem, dass mir der Besuch beim Rheumathologen nicht wirklich hilft...
Ich bin seit ca. 3 Jahren bei einem Schmerztherapeuten und bekomme dort seit ca. 2 Jahren regelmäßig Infusionen mit Lidokain, durch die es mir deutlich besser geht. Mir hilft der Schmerztherapeut deutlich mehr als der Rheumathologe, da er sich konkret um meine Schmerzen kümmert und wirklich alles gibt, damit ich weniger schmerzen habe. Vielleicht kann dir ein Besuch beim Schmerztherapeuten auch helfen. Er verschreibt mir zu dem auch noch Physiotherapie und Ergotherapie, was ich vom Rheumathologen nicht bekommen habe.

Ich hoffe das hilft dir weiter und, dass es dir bald wieder besser geht.

Viele Grüße
Jessi
Verfasst am: 22. 01. 2018 [14:35]
Dabei seit: 16.06.2016
Beiträge: 85
Hallo Christian,

habe gerade auch deinen Beitrag hier gelesen.

Mir geht es ähnlich bzgl. den Terminen alle 3 Monate beim Rheumadoc. Ich habe immer wieder so starke Schmerzzustände und pumpe mich dann halt voll mit Ibu. Ich sollte Novaminsulfon nehmen, aber das hilft mir leider überhaupt nicht.Ich bin auch am Überlegen, ob ich mir
noch einen Orthopäden oder Schmerztherapeuten suche.
Ich war im Dezember in BAd Kreuznach in der Rheumaklinik und dort wirklich sehr zufrieden mit den Ärzten usw., so eine Ambulanz würde ich mir hier in meiner Nähe wünschen, wir sind hier total unterversorgt mit solchen Fachärzten. Der normale Hausarzt kennt sich mit meiner Erkrankung so gut wie gar nicht aus. Hat mich anfangs wochenlang hängen lassen und als Simulant hingestellt, dabei hatte ich einen schlimmen Schub und landete dann als Notfall im KKH.

Viele Grüße
Leontina
Verfasst am: 20. 01. 2018 [10:45]
Themenersteller
Dabei seit: 20.01.2018
Beiträge: 6
Guten Morgen,
ich habe die folgende Frage, die mich zunehmend verzweifeln lässt.
Ich bin zur Zeit in Behandlung in einem Rheumazenztrum.
Ich habe vor ca. 2 Monaten zum 2. mal eine MTX Therapie begonnen.
Mir ist bewusst, das MTX erst nach 3 Monaten seine Wirkung entfalten kann, allerdings habe ich folgendes Problem:
Zunehmend habe ich Probleme mit den Fingern, den Füßen, dem Sprunggelenk mit der Wirbelsäule, dem Steißbein (kann nicht mehr schmerzfrei sitzen) etc.
Mein Problem besteht nun darin, das ich zum Rheumatologen gehe und dieser mir MTX verschreibt, was bereits in den letzten 3 Jahren nicht geholfen hatte, woraufhin ich es abgesetzt hatte. (Ich wurde damals von einem Orthopäden betreut) Nun, endlich bei einem echten Rheumatologen angekommen, wird mir auch lediglich MTX verschrieben und nichts weiter geschieht. Die Termin sind in einem 3 Monats Rhythmus und bei akuten Problemen wird dann immer mit einer Cortison Stoßtherapie gegengesteuert. Bei 20 mg Cortison bin ich plötzlich topfit und könnte Bäume ausreissen. Cortison wird wieder reduziert und die Probleme sind voll wieder da. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht ? Ist es empfehlenswert parallel auch beispielsweise bei einem Orthopäden in Behandlung zu sein ? Man hält es ja nicht mehr aus, weil stets etwas Neues hinzukommt und man kein Medikament außer Cortison (was langfristig nicht gut ist) mehr hat, was einen wirklich einmal in einen schmerzfreien Zustand versetzt.

Habt ihr ggf. einen Tipp was man noch tun kann ?

Eine Ernährungsumstellung habe ich bereits vorgenommen und in den letzten 2,5 Monaten dadurch 5 KG verloren.

Gruß

Christian_Unnel



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