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Diagnose Fibromyalgie und jetzt?
Reihenfolge 

Verfasst am: 05.12.2021, 15:38
Dabei seit: 05.12.2021
Beiträge: 1

Hallo zusammen.

Mein Name ist Lena, ich bin 41 Jahre alt und komme aus Hessen.
Anfang November hab ich von einem Rheumatologen die Diagnose Fibromyalgie bekommen.
Angefangen hat das ganze im Februar mit einer heftigen Sehnenscheidentzündung rechts, die dann plötzlich links auch auftauchte.
Die dauerhaften Gelenkschmerzen hab ich schon länger. Hab das immer auf Medikamentennebenwirkungen und Psyche geschoben.
Dazu seit Jahren stechende Schmerzen zwischen den Schulterblättern und schon seit Anfang 20 berührungsempfindliche Stellen an den Rippenbögen.
Aber seit Februar wird es immer schlimmer. Mittlerweile kann ich mich morgens kaum bewegen, laufen tut weh, mit den Armen kann ich fast nichts machen. Mir fallen Sachen aus der Hand, jede Bewegung tut weh.
Osteopath, Physiotherapie, Akkupunktur, biofeedback….nix hilft.
Ich war jetzt 5 Wochen am Stück krank. Wollte unbedingt wieder arbeiten, da ich das einfach psychisch brauche. Zuhause halte ich es nicht lange aus.
Ich entspanne nur beim werkeln und basteln, beim malen/zeichnen. Ich arbeite als Requisiteurin ….brauch also meine Arme zu allem, was mich bei Laune hält.
So langsam komm ich an meine absolute Grenze. War jetzt 1 1/2 Wochen arbeiten und dann wieder zwei Tage zu Hause. Ich weiß einfach nicht was ich morgen am Montag tun soll. Wieder zum Arzt? Krankschreiben lassen, Krankengeld und wieder zuhause in ein psychisches Loch fallen? Ich muss Physiotermine machen und am 15. Dezember hab ich ein erstgespräch in der Schmerztherapie.
Termine die noch obendrauf kommen und mich stressen. Dann soll ich eine Reha machen. Guter Plan. Nur habe ich hier zuhause einen Parkinson Kranken Vater den ich Pflege. Wie soll ich da Wochenlang weg. Von den Fehlzeiten auf der Arbeit ganz zu schweigen.
Dann will mir das Versorgungsamt meinen gDb 50 auf 30 senken, den ich aufgrund von Depressionen seit 2014 habe….gerade jetzt ?
Weil ich seit 2015 nicht mehr in Reha war und die Langzeitvergleiches abgeschlossen ist. Abgeschlossen weil die Krankenkasse einem eine Zwangspause verordnet….
Der Stress mit dem Corona Mist kommt noch dazu. Täglich wäre ich drauf das sie das Theater wieder dicht machen.
Was mir zumindest mit meiner Zwickmühle mit arbeiten gehen oder zuhause bleiben helfen würde.
Seit Monaten Dauerschmerzen zermürben unglaublich. Ich hab eine extrem dünne Zündschnur, was mir für meine Familiensomunendlich leid tut.
Wie kommt ihr mit all den Problemen zurecht? Was kann ich machen damit es besser wird? Wie behalte ich meine Laune? Wie schaff ich den Alltag?
Bin grade sowas von am verzweifeln.




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