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Missempfindungen in Händen und Füßen nach 1. Impfung mit BioNTech - bei Sjögren-Syndrom
Reihenfolge 

Verfasst am: 25.05.2021, 20:58
Dabei seit: 10.02.2016
Beiträge: 344

Das sollte neurologisch geklärt werden. Dass es sich um eine Sjögren-Neuropathie handelt, halte ich für sehr unwahrscheinlich, aber nach der Impfung neu aufgetretene Missempfindungen sollten sicherheitshalber untersucht werden, denn bei anderen Impfungen gibt es sehr selten solche Phänomene. Ohne zu wissen, wo das Problem liegt, ist auch die Frage, ob die zweite Impfung bei Ihnen ausnahmsweise ein Problem darstellen könnte, nicht seriös zu beantworten.

Alles Gute und herzliche Grüße

Martin Aringer


Verfasst am: 25.05.2021, 10:47
Dabei seit: 25.05.2021
Beiträge: 1

Ich leide seit 25 Jahren am Sjögren-Syndrom. Meine Symptome sind trockene Augen (sehr stark ausgeprägt), Mundtrockenheit und starke Erschöpfung.
Ich nehme keine Medikamente ein, es liegen z.Z keine Entzündungswerte vor. Es wird die Symptomatik der Trockenheit behandelt.
Am 03.05.21 erhielt ich die 1. Impfung mit BioNTech.
In den ersten Tagen hatte ich die typische Nebenwirkung Muskelschmerz im Impfarm.
Ende der 1. Woche bekam ich Missempfindungen in beiden Händen und Füßen.
Ich habe mich der Hausärztin letzte Woche vorgestellt, leider kannte sie diese Nebenwirkung nicht.
Gestern, 24.05.21, hätte ich meine 2. Impfung erhalten müssen. Der Impfarzt in Dresden/Messe hat aufgrund meiner benannten Nebenwirkung erst mal von der 2. Impfung abgeraten und mich gebeten bei einen Neurologen sich vorzustellen.
Zusätzlich möchte ich noch ergänzen, dass ich letztes Jahr nach einer Pneumokokken-Impfung auch diese Missempfindungen mehrere Monate hatte und erst nach einer Sauerstofftherapie nicht mehr auftraten.
Meine Frage an Sie: ist diese Nebenwirkung nach der 1. Impfung mit BioNTech
bekannt? Sind diese Missempfindungen nur zeitweise und kann ich später noch geimpft werden? Oder soll ich lieber davon ablassen, damit sich keine Neuropathien manifestieren, welche ja beim Sjögren-Syndrom möglich sind?
Soll ich mich beim Neurologen oder Rheumatologen, vielleicht im Uniklinikum in Dresden, vorstellen?
Vielen Dank
Petra Schulz




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