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Rinvoq 15 seit 4 Wochen
Reihenfolge 

Verfasst am: 10.05.2021, 20:05
Dabei seit: 10.05.2021
Beiträge: 1

Hallo,
ich bin seit 2000 "anerkannter" Rheumatiker mit RA. Seitdem habe ich etliche, gesteigerte Therapien durchlaufen. Sulfasalazin, MTX, Benepali, Hulio u. seit 1.3.21 Rinvoq.
Zum Ende der Huliospritzen wurde Antikörpertest gemacht, mit dem Ergbnis: keine Wirkung mehr feststellbar.
Vor Rinvoq-Start 2-fache Herpes Zoster-Impfung.
Die erhoffte Wirkung von Rinvoq begann bereits nach zwei Wochen.
Und das Resultat nach 9 Wochen Rinvoq...
VOLLSTÄNDIGE Remission! Kaum Nebenwirkungen (vermehrt Hautirritationen = Pickel), leichte Gewichtszunahme und sonst NICHTS!
Ich bin restlos begeistert und teste derzeit, die Dosis auf zweitäglich 1 Tbl. zu strecken. Diesen Rat gab mir mein Rheumazentrum in Meerbusch.
Ich hoffe, ich mache anderen Rheumatikern, die mit dem Wechsel zu dem JAK-1 Hemmer liebäugeln, Mut, es zu versuchen. Keine Spritzen mehr, täglich 1 Tbl. 15 mg und gut ist... ;-)


Verfasst am: 02.10.2020, 22:49
Dabei seit: 06.10.2010
Beiträge: 212

Liebe Offensichtlichich,
jede medikamentöse Therapie einer rheumatoiden Arthritis (ich gehe mal davon aus, dass das Ihre Diagnose ist) ist eine Entscheidung zwischen vermutetem Nutzen und Risiken der Therapie. Insbesondere trifft das zu für langjährig Betroffene mit einer langen Liste von mehr oder weniger erfolgreichen Therapieversuchen. 4 Wochen Therapie mit Upadacitinib (Rinvoq) sind noch zu früh, um über Effektivität der Therapie zu entscheiden, da brauchen Sie mehr Geduld. Üblicherweise wird man erst nach ca. 3 Monaten entscheiden, ob eine weitere Therapieänderung Sinn macht. Wie ausgeprägt und belastend die von Ihnen genannten möglichen Nebenwirkungen der Therapie sind, können nur Sie selbst zusammen mit Ihrem Rheumatologen beurteilen (gemeinsame Nutzen-Risiko Abwägung), wobei natürlich die Aktivität Ihrer Erkrankung, Laborwerte, sonstige Untersuchungsergebnisse und ihre bisherige Therapien berücksichtigt werden müssen. Die Impfung gegen Grippe ist auch unter dem Rinvoq möglich und sollte durchgeführt werden. Massive Gewichtszunahme hat nur bedingt mit dem Medikament selbst zu tun, sondern eher mit der Ernährung (Zufuhr von Kalorien) und mit der Möglichkeit zur Verbrennung von Kalorien durch Bewegung. Ist die Entzündung durch ein Medikament unterdrückt, wird der Körper auch weniger Kalorien zur Abwehr der Entzündung verbrauchen, bei gleicher Ernährung wird man dann zunehmen. Manche Medikamente wie Kortison beeinflussen zusätzlich das Hungergefühl, für Rinvoq ist mir das nicht bekannt. Da hilft nur eines: genau auf die Kalorien achten, sich mehr bewegen.
Ein harter Kampf, der aber erfolgreich geführt werden kann, viel Erfolg dabei,
S. Schewe


Verfasst am: 01.10.2020, 20:42
Dabei seit: 02.04.2020
Beiträge: 5

Macht es nach vier Wochen noch Sinn zu hoffen, dass diese lähmenden Druckkopfschmerzen und „Wackelbilder“ aufhören werden?
Wann kann ich mit Wirkungseintritt rechnen?
Im Moment überwiegt die bleierne Schwere und Belastung der Nebenwirkungen und Sorge... wieviel „darf“ ein Medikament zumuten?
Wieviel darf man als Rheumatikerin nach 39 Jahren und gefühlt hunderten Sorten u Arten Medikamenten erhoffen und erwarten und was muss man akzeptieren??? Sollte ich vier Wochen nach Ersteinnahme von Rinvoq Grippeschutz impfen lassen ????
Warum treten massive Gewichtszunahmen bei JAK- Hemmern ein???




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