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Rheumatoide Artritis - Muskel-und Sehnenschmerzen?
Reihenfolge 

Verfasst am: 09.06.2021, 17:44
Dabei seit: 09.06.2021
Beiträge: 2

Hallo zusammen,

meine Mutter hat ebenfalls Rheuma an Muskel und Gelenkpartien. Gegen die Schmerzen hat ihr der Arzt Kortison und MTX verschrieben.

Sie nimmt die Medikamente nun seit 2 Wochen und konnte nur leichte Verbesserungen feststellen. Nun möchte sie weniger Medikamente nehmen, weil sie eine grundsätzliche Abneigung gegen Medikamente hat und eher auf Naturheilpraxis setzt.
Um ihr zu helfen, habe ich etwas recherchiert und bei dieser Seite https://sauerkirsche.info/gesundheit/rheuma/ herausgefunden, dass Sauerkirschen sehr gut bei Rheuma und anderen Krankheiten helfen sollen.

Die Studien und Erklärungen sind ganz gut. Doch ich bin mir noch nicht ganz sicher. Was sagt Ihr dazu? Würdet Ihr das ganze ausprobieren?

Freue mich auf eure Antworten


Verfasst am: 25.03.2021, 12:59
Dabei seit: 25.03.2021
Beiträge: 1

Hallo Zusammen,

ich bin 43 Jahre alt und leide ebenso seit vielen Jahren an Rheuma. Von den Muskel/Gelenksschmerzen kann ich euch ein Lied singen.

Ich habe die Schmerzen allerdings endlich in den Griff bekommen durch den Besuch bei einem Heilpraktiker.
https://www.main-heilpraktiker-frankfurt.de/liebscher-bracht-frankfurt/

Bitte informiert Euch über diese Art der Therapieform.

Durch die Ernährungsumstellung und der Behandlung nach Liebscher&Bracht kann ich endlich wieder meinen Alltag meistern ohne Schmerzen zu haben.

Liebscher&Bracht Therapeuten gibt es mittlerweile deutschlandweit.

Über Eure Erfahrungen/Berichte darüber freuen wir uns alle hier.


Verfasst am: 25.10.2020, 15:55
Dabei seit: 25.10.2020
Beiträge: 1

Hallo, ich war 35 Jahre Stuckateur bei mir wurde das Rheuma 2006 von einem Allgemeinarzt festgestellt, da waren meine Hände schon um 90 Grad Verdreht und übereinander gewachsen ich kann meine Hände nicht schließen, da habe ich 6 Monate 50 mg Cortison und MTX und andere Medikamente bekommen, mit MTX sind die Haare ausgegangen und bekam dann Enbrel ,nach einem Jahr bekam ich am ganzen Körper jucken.Der Arzt wollte alles alleine machen und ich bekam keine Überweisung zu einen Facharzt. Durch das viele Cortison habe ich Osteoporose Bekommen. Von der LVA wurde ich in Reha geschickt, nach Bad Münster am Stein.5 Wochen. Da waren keine anderen Rheumapatienten, aber viele Hertzpatienten, das war für mich sehr schlecht, inzwischen habe ich schon sehr viele Medikamente 4 x Täglich Tramabetalong 200 mg, und 4x Täglich Tramabetalong 100 mg, sowie ein mal Täglich Naproxen AL 250 mg, und das 10 Jahre Lang. Ich nehme Jetzt die Tramabetalong nicht mehr, die haben nicht mehr gewirkt ,Jetzt nehme ich 2 x am Tag Hydromorphon je 8mg und Naproxen AL 250, 5 mg Lodotra, Alendron beta 70mg, und Leflunomid 10 mg sowie Humira 40 mg alle 14 Tage, und habe Trotzdem sehr starke Schmerzen, meine Zehen sind nach unten Verkrümmt und kann nur mit Ortopädischen Schuhen laufen, am linken Arm bis in die Hände Ameisenlaufen, in den Beinen ischiasschmerzen Rechts und Links, ich bin 100% Behindert ich kann Ihre Schmerzen sehr gut Verstehen, ich möchte nur sagen mit den 16 mg Hydromorphon Täglich habe ich noch sehr starke Schmerzen, auch physische, endschuldigen sie bitte die Schreibweise, wegen meinen Händen. Ich wünsche Ihnen ein gute Besserung


Verfasst am: 25.09.2020, 16:00
Dabei seit: 01.05.2020
Beiträge: 13

Hallo in die Runde,

das mich gerade mal wieder heftigste brennende und stechende Schmerzen im kompletten linken Arm sowie Hand/Finger und Halswirbelsäule plagen, ist mir zu dem Thema Schmerzen im Zusammenhang mit Belastung noch etwas Wichtiges eingefallen, was dem Einen oder Anderen in unserem Forum möglicherweise noch nicht so klar ist, weil die Erkrankung ziemlich frisch ist.

Zu Beginn meiner RA habe ich mich immer gefragt, wie erkenne ich denn eigentlich meine persönliche Belastungsgrenze, sprich bis wohin kann ich gehen und wann habe ich meinem Körper zu viel zugemutet. Anfangs dachte ich, okay wenn es weh tut, dann wird es wohl zu viel gewesen sein, bin inzwischen aber dank meiner Rheumatologin und meiner Psychotherapeutin schlauer.

Man darf durchaus mit der Belastung in den Schmerz gehen, denn gerade die Erhaltung der Mobilität ist ja extrem wichtig und bei mir tut momentan fast jede Bewegung mit den Händen weh...der Unterschied zwischen "positiver Belastung" und Überbelastung liegt in der Schmerzdauer....bedeutet in den Schmerz hinein belasten ist kein Problem, wenn dieser mit Beendigung der Bewegung dann aufhört bzw. nur kurz nachwirkt (einige Minuten), sollte der Schmerz mit der Bewegung jedoch schlimmer werden und dann auch längere Zeit (mehrere Stunden) nachwirken, dann ist der Level der Überbelastung erreicht, was unbedingt vermieden werden soll, wie mir erklärt wurde.

Hat Jemand ähnliche oder auch andere Info zu dem Thema? Ich würde ich mich sehr über den Austausch dazu freuen.

Viele Grüße,

Zwergi158


Verfasst am: 21.09.2020, 22:59
Dabei seit: 22.06.2020
Beiträge: 11

Hallo Sandra,

Ja, denke ich war etwas zu optimistisch mit der Reduktion. Im Grunde hatte es sich ja angekündigt, denn so toll war es ja auch mit 25 mg Kortison nicht. Also bin ich heute - nach nur 3 Tagen - wieder zurück auf 25 mg Kortison gegangen.
Mein Rheumatologe hatte mir bei Dosierungen bis 20 mg sein “okay” gegeben. Da aber mein Hausarzt danach empfohlen hatte bis auf 40 mg Kortison zu steigern, um die Symptomatik endgültig zu lindern, sind wir darüber hinaus gegangen und inzwischen (nach Rücksprache mit dem Rheumatologen)wieder in der Reduktion.
Mich beruhigt, dass du eine ähnliche Erfahrung mit einer zu vorschnellen Reduktion gemacht und insgesamt auch viel Kortison erhalten hast. In meinem Kopf spukt immer die Sorge um Diabetes und Osteoporose...
Ich belasse es jetzt erst einmal so und reduziere frühestens in 2 Wochen. Bis dahin hatte ich auch den Kontroll Termin beim Hausarzt.

Lieben Gruß, Lilliane


Verfasst am: 20.09.2020, 12:32
Dabei seit: 01.05.2020
Beiträge: 13

Hallo Lilliane,

das hört sich ganz danach an, als wäre die Reduktion des Kortisons noch zu früh, genau dieselbe Erfahrung hatte ich auch bei etwa 15/20mg gemacht, wir mussten wieder auf 50mg zurück.

Ich schlage ‚ganz altmodisch‘ Telefon.
Wir können via SMS ja nen Termin absprechen.

LG,
Sandra


Verfasst am: 20.09.2020, 10:57
Dabei seit: 22.06.2020
Beiträge: 11

Guten Morgen Sandra,

Mist, dass deine Widereingliederung nicht geklappt hat. Für uns Workoholics ist Arbeit ja einer der Dinge aus denen wir unseren Selbstwert und unsere Selbstzufriedebpnheit holen - zumindest so lange bis wir noch nicht gelernt haben den Schwerpunkt anders zu setzen. Ganz unabhängig davon lenkt arbeiten vom GedankenKarussell ab und hilft den Fokus zu wechseln.
Derzeit kämpfe ich mit der Reduktion des Kortisons. Vllt war es noch etwas zu früh, da MTX noch nicht hoch genug titriert ist, denn die bekannten ziehenden, kribbelnden Schmerzen in Arm und Schulter/ Rücken werden wieder deutlicher. Außerdem melden sich nun auch Gelenke, die in den letzten 2-3 Wochen unauffällig waren. Montagabends dokumentiere ich für mich immer den Gelenke/Schmerzstatus, um den Verlauf besser beurteilen zu können. Darum werde ich also tapfer bis Montag die Reduktion durchhalten und dann eine Entscheidung treffen.
Ab dem 1.10. gibt es ja hier das Expertenforum zum Thema Medikation. Da haben wir alle die Gelegenheit unsere Fragen zu adressieren. Ich hab da so ein paar im Sinn, die ich einstelle.

Ich bin weder bei Facebook noch WhatsApp zu finden, weil ich beide Medien ablehne. Sprich: ich gehöre zu diesen altmodischen Menschen, die möglichst wenig personenbezogene Daten im Netz austauschen. ABER, wenn du eine Idee hast wie wir dennoch außerhalb des Forums miteinander in Kontakt treten können, um die privateren Themen auszutauschen, bin ich dabei


Verfasst am: 18.09.2020, 20:53
Dabei seit: 01.05.2020
Beiträge: 13

Liebe Lilliane,
Deine Worte machen mir echt Mut, gleichzeitig denke ich....bei Dir ging es - im Vergleich zu mir- so schnell, dass Du wieder eingliedern konntest...wir haben es bei mir nach 3 Monaten probiert und nach 6 Wochen mussten wir abbrechen, was sehr frustrierend für mich war. Dies auch zumal ich bis zur Diagnose RA auch der Typ ‚Workaholic‘ war und immer top fit war - genau wie Du - bis zum ersten Schub. Die Gründe für den Abbruch möchte ich hier im Forum nicht erläutern, das wird zu persönlich....vielleicht können wir uns auf einer anderen Plattform weiter zu den individuelleren Themen austauschen...was meinst Du? Bist Du via Facebook auffindbar? Es freut mich jedenfalls sehr für Dich, dass Deine Wiedereingliederung in den Job so gut läuft und Du eine so verständnisvolle Chefin hast. Mir hatte die Rückkehr zu Anfang auch sehr gut getan, bis zu einem bestimmten Punkt dann aber leider nur. Ich weiß jeder Krankheitsverlauf ist unterschiedlich und ich brauche viel Geduld, nur ist das leider so überhaupt nicht Meins....jetzt werde ich dazu gezwungen und kann Jedem nur raten auf die Signale zu hören, die der Körper sendet!!! Ich wünsche Dir ein schönes und beschwerdefreies Wochenende und freue mich schon auf den nächsten Austausch. Liebe Grüße, Sandra


Verfasst am: 17.09.2020, 23:24
Dabei seit: 22.06.2020
Beiträge: 11

Huhu Sandra,

mache dich nicht verrückt mit deiner Arbeit und wie viel du dann noch schaffst. Erst einmal geht es darum die Erkrankung zum Stillstand zu bringen und derzeit hört es sich so an, als ginge es dir etwas besser. Ich kann Folgendes auch für mich selbst schreiben, aber möchte auch dir eine Perspektive geben:
- bleibe geduldig mit dir selbst
- akzeptiere, dass du eine chron. Erkrankung hast, die dir irgendetwas sagen will (zum Beispiel „kümmere dich jetzt endlich mal um mich/ den Körper, der dich bis hierin treu schweigend begleitet hat“).

Mir jedenfalls hilft diese Sichtweise und wenn die Schmerzen ganz schlimm werden, dann stelle ich mir immer vor, dass mein Körper stinksauer mit mir ist und mich sozusagen auf seine Art straft. Ich rede ihm dann innerlich immer gut zu und bin ganz lieb; koche ihm Lieblings-Tee, höre Lieblings-Musik, gehe spazieren mit ihm oder sonst was, was ich gerne tue und dann noch hin bekomme.

Leider finden aufgrund der Corona Pandemie keine Selbsthilfegruppen mehr statt - das würde mir sehr helfen, um mich auszutauschen. ABER, jetzt habe ich ja dich und damit eine Kontaktperson, die ähnliche Symptome hat. Bis ich deinen Ersten Beitrag gelesen hatte, fühle ich mich mit diesen komischen Schmerzen sehr allein.

Noch ein Buchtipp, über eine Patientin mit RA. Bestell dir bei Amazon das Buch „Die Krückenhüpferin“. Mir hat das für die Psyche gut getan, weil ich diverse Parallelen zu meiner kurzen Rheuma Karriere gesehen habe und feststellen musste, dass ich nicht alleine bin mit den Ängsten und Gedanken.

Freue mich auch von dir zu hören/ lesen.

LG, Lilliane


Verfasst am: 17.09.2020, 23:02
Dabei seit: 22.06.2020
Beiträge: 11

Liebe Sandra,

Ich bin inzwischen 54 Jahre alt und bis zur Diagnose PSA war ich niemals ernsthaft krank. Allerdings habe ich auch nicht gut auf mich selbst geachtet (ungesunde Lebensführung: Workoholic, schlechte Ernährung, Bewegungsmangel und leider auch Rauchen). Deswegen denke ich, dass die NICHT dominante familiäre Anlage zur Psoriasis Arthritis mit diesen Toxinen und den Wechseljahren nun ihren Ausbruch gefunden hat. Und habe die genannte Hoffnung mit der neuen Selbstfürsorge (die genannten Lebensführungsänderungen) irgendwann später ohne Medis auszukommen. Also durchhalten und Daumen drücken!

Meine Krankengeschichte startete im letzten Herbst mit unklaren Schmerzen im linken Handgelenk. Der Arm wurde ruhig gestellt und das HG hat sich massiv entzündet (inkl. Knochenmarködem und massiven Beugesehnen-Entzündungen). Während dieser Zeit war ich krank geschrieben, inkl. eines 5 tägigen Aufenthaltes in einer Rheumaklinik. Dort hat man nichts weiter mit mir gemacht, aber empfohlen die Armschiene nicht mehr zu tragen. Diese Änderung zusammen mit der Kühlung des HG führte zu einer deutlichen Verbesserung, sodass ich nach ca. 3 Monaten über das betriebliche Wiedereingliederungs-Management meine Arbeit mit zunächst 3 Stunden gestartet habe. Seit Ende Feb arbeite ich wieder 100%, aber dann kam Corona. So gesehen hat mir die Pandemie in der Phase geholfen, als ich noch keine Diagnose hatte, aber immer mehr Gelenke auffällig, meine Schmerzen immer schlimmer und meine psychische Belastung immer größer wurde. Von meiner Chefin erhielt ich in dieser Phase volle Unterstützung und habe kleinere Arbeitspakete erhalten. Dank Workoholic hatte ich sehr viele Überstunden, die ich ebenfalls in dieser Phase abgebaut habe.
Kannst du evtl. einen Werksarzt kontaktieren? Deren Hinweise hatten mir schon vor den BEM Gesprächen sehr geholfen. Meine Befunde habe ich offen mit den Werksärzten ausgetauscht und im BEM klar benannt. Diese Offenheit ist in meinem Fall sehr positiv aufgenommen worden.
Schmerztechnisch geht es mir eindeutig besser und ab der nächsten Woche werde ich wieder ein Kleineres, eigenes Projekt übernehmen. Mal schauen, ob ich das hinbekomme ohne mich zu viel zu stressen (Grenzen setzen, Nein sagen usw).
Kortison reduziere ich ab morgen auf 20 mg - ich muss runter von dieser hohen Dosierung und nehme in Kauf, dass es mir nächste Woche wohl schlechter gehen wird. Vllt. hilft aber auch die nun höhere MTX Dosierung (heute zum 6. Mal gespritzt)!?

—- ich sende schon mal den ersten Teil, nicht, dass es wieder schief geht —-




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