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Schwierigkeiten mit Rheumatologen, Ärztekammer?
Reihenfolge 

Verfasst am: 18.02.2021, 12:18
Dabei seit: 18.02.2021
Beiträge: 1

Hey,
ich habe mich hier gerade erst angemeldet und dein Beitrag ist ja schon etwas älter.... Ich hoffe, du bist inzwischen zu einer guten und zufriedenstellenden Therapie gekommen.
Ich habe erst im Mai letzte Jahres die Rheuma-Diagnose erhalten und habe inzwischen auch schon festgestellt, dass man sich echt bemühen muss, in die eigene Behandlung überhaupt mit einbezogen zu werden .... frustran!
Wie gesagt, ich hoffe, du bist inzwischen wieder gesünder!
LG


Verfasst am: 20.07.2020, 13:29
Dabei seit: 20.07.2020
Beiträge: 1

Hallo zusammen,

als Rheumapatientin bin ich immer wieder frustriert über die Versorgungslage und Betreuung durch die Ärzte.
Ich habe nun seit 17 Jahren Psoriasis Arthritis und war fast 3 Jahre beschwerdefrei, aber habe nun seit kurzem wieder Entzündungen.
Während dieser beschwerdefreien Zeit bin ich nach Stuttgart umgezogen und habe hier zwar einen Rheumatologen, aber dieser interessiert sich nicht wirklich für meinen Gesundheitszustand, da Massenabfertigungsbetrieb ("Blutuntersuchungen sind Zeitverschwendung". Als ich nun wegen der neuen Entzündungen bei diesem Arzt war, hat er mir einfach Benepali (Biological) verschrieben ohne vorher zu prüfen, ob ein Tuberkulose-Risiko besteht bzw. Blut abzunehmen ("das Medikament haben Sie ja damals schon vertragen".
Aus diesem Grund bin ich zu meinem vorherigen Rheumatologen, mit dem ich bis zu meinem Umzug nach Stuttgart einigermaßen gute Erfahrungen gemacht hatte. Ich habe dort kurzfristig einen Termin erhalten. Vor Ort war seine Meinung, dass er auch wieder mit Benepali anfangen würde, aber vorher gerne das Blut untersuchen, Gelenke röntgen und einen Tuberkulose-Check machen möchte. Als ich nach ein paar Tagen bei ihm anrief, um meine Befunde abzufragen, konnte ich nicht mit dem Arzt sprechen, sondern erhielt lediglich Auskunft über die Sprechstundenhilfe. Diese meinte nur, dass alles soweit ok ist und ich nun mit der Therapie starten sollte. Auf weiteres nachfragen, ob ich nicht nun die Therapie mit dem Arzt durchsprechen könnte, wie wir es eigtl. bei der Untersuchung vor Ort gesagt hatten, meinte sie, dass der Arzt keine weiteren Auskünfte gibt und ich mich in Stuttgart nach einem anderen Rheumatologen umsehen soll. Wenn ich einen neuen Arzt gefunden habe, dann kann sich dieser gerne nach den Befunden erkundigen und mit dem Arzt sprechen.
Ist denn das zu fassen?? Was kann ich hier tun außer mich über beide Ärzte bei der Ärztekammer zu beschweren?
Seit Tagen versuche ich andere Rheumatologen in Stuttgart und Umgebung zu erreichen, aber entweder den ganzen Tag belegt, nur der Anrufbeantworter oder sie nehmen keine neuen Patienten auf. Langsam reicht es mir!
Solltet Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder eine Lösung für mich haben, würde ich mich freuen, von euch zu hören. Ich verliere wirklich langsam den Glauben an alles, da nicht nur die Krankheit mich fertig macht, sondern auch noch das ganze System inkl. Ärzte.




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