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Teilhabe oder vllt. Rente
Reihenfolge 

Verfasst am: 20.11.2019, 11:49
Dabei seit: 14.02.2013
Beiträge: 53

Hallo Kuschel, ich möchte noch etwas ergänzen: Einen Anspruch auf eine volle Erwerbsminderungsrente hätten Sie nur, wenn Sie auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, also nicht nur in Ihrem bisherigen Beruf, nur noch unter 3 Stunden arbeiten können. Das ist aber bei Ihnen nicht der Fall, so dass ich davon ausgehe, dass ein Anspruch auf eine volle EM- Rente nicht besteht. Vielleicht erhalten Sie aber auf Grund der nachfolgenden Reha eine teilweise EM- Rente und könnten hier im Rahmen Ihrer individuellen Hinzuverdienstgrenzen (s. Versicherungsverlauf DRV ) in einem Teilzeitjob hinzuverdienen. Derzeit erhalten Sie Krankengeld (längstens 78 Wochen), so dass Sie abwarten können, wie es weiter geht. Vielleicht ist durch eine Umgestaltung des Arbeitsplatzes oder eine betriebsinterne Versetzung auf einen leidensgerechten Arbeitsplatz eine Verbesserung Ihrer Situation möglich. Wenn Sie schwerbehindert sind, könnte Kontakt mit dem Integrationsamt wegen technischer Arbeitshilfen aufgenommen werden. Die Rentenversicherung würde ebenfalls eine technische Ausgestaltung des Arbeitsplatzes mit Stuhl/ höhenverstellbarem Schreibtisch etc. finanzieren.


Verfasst am: 20.11.2019, 09:56
Dabei seit: 09.11.2017
Beiträge: 17

Hallo Kuschel2014,
zu einem Jobwechsel können Sie nicht gezwungen werden.

Eine (volle)Erwerbminderungsrente greift grundsätzlich, wenn man unter 3 Stunden arbeitfähig ist.

Die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben können Sie immer beantragen. Der Grundsatz ist "Reha geht vor Rente", und die LTA ist eine Reha-Leistung. Vielleicht ist es möglich, mit der Umgestaltung des Arbeitsplatzes und weiteren Maßnahmen doch dort verbleiben zu können.

Die medizinische Reha würde ich auf alle Fälle in Anspruch nehmen.


Verfasst am: 19.11.2019, 17:41
Dabei seit: 05.07.2019
Beiträge: 1

Hallo,ich habe bis zum 19.9. noch gearbeitet,war dann in einer orthopädischen Reha (neben div. BSV seit ca. 15 Jahren kamen nun noch psoriatische Artritis(auf bildgebeb´nden Verfahren nie nachzuweisen... und derVerdacht auf Fibromyalgie hinzu. Eine Entzündung eines Schleimbeutels wurde seit Jahren nur sehr oberflächlich von seiten Orthopäde behandelt. Dies würd sich mit den Biologica und div. Schmerzmitteln geben).Aus der Reha wurde ich AU entlassen mit der Aussicht unter 3 Stunden im Beruf aber 6Stunden und mehr in einem anderen Beruf. Das soll abhängig gemacht werden nach Prüfung,ob sich noch ein psychosomatische Reha anschliessen soll. Ich hab dort auch einen Antrag auf LTA stellen sollen.
Nun bin ich aber zu einem Jobwechsel nicht bereit (nach 33Jahren nochmal umsatteln und das Mitte 50halte ich für nichtzielführend) Mein AG hat voraussichtlich keine neue Stelle. Ich würde lieber die LTA dahingehend durchführen,dass ich schaue,welche materiellen Veränderungen und evtl. Reduzierung der Arbeitszeit möglich sind ,also Schaffung eines leidensgerechten Arbeitsplatzes am alten Arbeitsort. Kann ich mich damit auch über die Einschätzung der DRV hinwegsetzen und meinen Weg so einschlagen? Die psychosomatische Reha würde ich natürlich machen. Davon soll dann abhängig gemacht werden,ob ich eine Erwerbsminderung /Teilerwerbsminderung erhalten soll. Jahrelange Schmerzen und die plötzliche "Aussicht "auf BU haben meiner Psyche geschadet.
Hier zu Hause bin ich weiterhin in Behandlung und mrke eine deutliche Verbesserung meiner Leiden...




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