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Mysteriöse Knieschwellungen
Reihenfolge 

Verfasst am: 04.08.2019, 11:10
Dabei seit: 04.08.2019
Beiträge: 2

Zitiert von: fairy2219


Hallo, das Thema ist zwar schon etwas älter, aber ich bin gerade bei einer meiner vielen Internet-Recherchen darauf gestoßen. Habe nämlich das gleiche Problem mit wiederkehrender Knieschwellung, so wie auch von jeme3011 beschrieben. Kam denn heraus, was es war? Das könnte mir vielleicht helfen ...


Hallo, ich habe auch seit längerem immer mal wieder auftretende Knieschwellungen. Da mein Bruder "Bechterew hat" bin ich vor 8 Jahren getestet worden und HLA-B27 positiv. Außerdem hatte ich in den letzten Jahren mehrere Schübe von akuter Divertikulitis, hat mein Bruder auch mehrfach gehabt.
Nach Internet-Recherche bin ich nun darauf gestoßen, dass das HLA-B27 reaktive Arthritis auslösen kann. Hier könnte die Erklärung liegen.


Verfasst am: 24.06.2019, 12:22
Dabei seit: 15.01.2010
Beiträge: 317

@Wanderfalke
Vielleicht mal zur Diagnostik ein Knie MRT machen lassen?

Gute Besserung!


Zu wissen, man könnte, ist besser, als zu glauben, man muss.


Verfasst am: 24.06.2019, 09:56
Dabei seit: 07.01.2019
Beiträge: 1

Hallo,

bei mir, weiblich, 25, macht auch das Knie ärger, allerdings mit Vorgeschichte. Vermutlich habe ich Morbus Bechterew.

Meinen ersten Schub hatte ich 2015, nahezu alle großen Gelenke und die Wirbelsäule waren betroffen, besonders ein Ellenbogen. Cortison und 9 Monate MTX haben das geregelt (MTX dann wegen Nebenwirkungen, vor allem Depression und Verwirrung, abgesetzt).

Jetzt ging es Ende 2018 wieder los, vor allem das rechte Knie. Wieder Cortison und diesmal Sulfasalazin. Beides nehme ich immer noch (Cortison 5mg), aber das Sulfa scheint nicht anzuschlagen, vertrage ich aber super. Aber dieses eine Knie möchte einfach nicht aufhören, dick zu sein. Es tut immerhin nicht weh, aber es ist dick und warm und entsprechend habe ich Angst, es zu überlasten und dauerhaft zu schädigen.

Meine Ärztin, etwas Hardliner, empfiehlt mir eine Cortisoninjektion ins Knie, aber schon zwei Orthopäden, mit denen ich darüber gesprochen habe, lehnen das wegen Risiken und Spätfolgen ab. Ich suche jetzt nach Zweitmeinungen oder Alternativen, aber man wartet ja ewig auf Rheumatologen-Termine...


Verfasst am: 04.06.2019, 11:24
Dabei seit: 21.03.2017
Beiträge: 4

Hallo @fairy2219,

naja von meinem Rheumatologen wurde die Diagnose Rheumatoide Arthritis gestellt. Zuerst wurde ich dann mit Methotextrat 10 mg (in Form von Spritzen) behandelt. Die Schwellungen wurden dadurch zwar besser, aber hörten nicht ganz auf. Also wurde die Dosis auf 15 mg erhöht. Nach 4 Monaten musste ich die Behandlung aufgrund ständiger Übelkeit als Nebenwirkung abbrechen. Die Schwellungen waren zu dem Zeitpunkt allerdings völlig verschwunden. Daraufhin wurde die Therapie auf Tabletten umgestellt (auch MTX), welche ich jedoch noch weniger vertragen habe...
Bei meinem letzten Besuch beim Rheumatologen vor 2 Wochen bekam ich dann den Vorschlag eines neuen Therapieansatzes mit Leflunomid. Diese Tabletten muss man jeden Tag nehmen, wovon ich echt wenig begeistert bin und aus dem Grund auch noch nicht damit angefangen habe...

Sorry für den langen Text. Ich hoffe, es hilft dir in irgendeiner Weise


Verfasst am: 31.05.2019, 11:04
Dabei seit: 31.05.2019
Beiträge: 1

Hallo, das Thema ist zwar schon etwas älter, aber ich bin gerade bei einer meiner vielen Internet-Recherchen darauf gestoßen. Habe nämlich das gleiche Problem mit wiederkehrender Knieschwellung, so wie auch von jeme3011 beschrieben. Kam denn heraus, was es war? Das könnte mir vielleicht helfen ...


Verfasst am: 18.07.2017, 09:38
Dabei seit: 21.03.2017
Beiträge: 4

Hallo @franny26,

nein, ich war bislang in keiner Rheumaklinik. Es wurde damals zwar konkret überlegt mich dorthin zu überweisen, aber dann war plötzlich nicht mehr die Rede davon. Denn dann wollte der Arzt, dass ich zuerst eine Arthroskopie im Knie durchführen lasse, was ich aber nicht habe machen lassen. Alle waren sich sicher, dass es kein Problem am Gelenk oder den Bändern ist, also habe ich diesen Schritt nicht ganz nachvollziehen können und mich auch dagegen entschieden.
Aber wenn ich wie du die Möglichkeit hätte, in einer Rheumaklinik unterzukommen, würde ich das auf jeden Fall machen! Da wird glaube ich nochmal viel intensiver auf dich eingegangen. Und bevor du die Tabletten schluckst, die auch nicht ganz ohne sind, finde ich diesen Schritt deutlich sinnvoller.
Wäre schön von dir zu hören, wozu du dich letztendlich entschieden hast .

Liebe Grüße


Verfasst am: 17.07.2017, 17:04
Dabei seit: 17.07.2017
Beiträge: 1

Hi Jeme3011,

ich bin ganz neu hier und habe genau die selben Sympthome wie du, bin ebenfalls 27 weiblich und habe unregelmäßige Schwellungen in den Knien.
Nach mehreren Spritzen kommt die Flüssigkeit in den Gelenken immer wieder.
Auch im Finger und im Zeh habe ich aktuell eine Schwellung, sodass es also auch auf andere (kleinere) Gelenke übergreift Mein Rheumatologe hat mich jetzt vor die Wahl gestellt mich entweder in eine Rheumaklinik einzuweisen zu lassen, oder mit der Basistherapie (Sulfasalazin) + Cortison zu beginnen.

Nun habe ich hier gelesen, dass du auch über einen Aufenthalt in der Rheumaklinik nachdachtest und der Post auch bereits einige Monate her ist.
Darf ich einmal fragen, ob du bereits dort warst und was deine Erfahrungen dort sind?

Ich bin so wahnsinnig unentschlossen...

Ganz liebe Grüße!!


Verfasst am: 21.03.2017, 15:45
Dabei seit: 21.03.2017
Beiträge: 4

Ja, genau das ist das Problem, dass es eben auch diese "untypischen" Arten von Rheuma gibt. Ohne deutliche Veränderungen im Blutbild etc. Hat was von der Nadel im Hauhaufen .
Muss ich wohl wirklich mal den Besuch in einer Rheuma-Klinik in Betracht ziehen.
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort .


Verfasst am: 21.03.2017, 14:00
Dabei seit: 16.05.2015
Beiträge: 37

Hallo jeme3011,

Vorab: Wir hier sind alle keine Ärzte, sondern "nur" erfahrene, selbstbetroffene Laien sind, dürfen und könne daher keine Diagnosen stellen.

Es gibt aber erfahrungsgemäß Rheuma-Formen, die nicht unbedingt große Veränderungen im Blutbild machen. Insbesondere die kindliche Form des Rheumas (JIA) macht in der Regel kaum Veränderungen, ähnlich wie bei dir, und äußert sich zu erst an Großen Gelenken wie den Knien. Im Gegensatz zur Erwachsenen-Form, bei der ganz deutliche und typische Veränderungen im Blutbild zu finden sind und die an den kleine Gelenken wie den Fingern beginnt.

Der Weg zu einem internistischen Rheumatologen ist sicherlich ganz richtig. Da du vom Alter her natürlich zum Erwachsenen-Rheumatologen musst und sich die Kinder-Rheumatologen i.d.R. besser mit den kindlichen Formen des Rheumas auskennen, wäre auch ein Besuch in einer Rheuma-Klinik eine gute Idee. Viele haben Abteilungen sowohl für Kinder, als auch Erwachsene und stehen in engem Kontakt mit Kollegen.

Auf der Versorgungslandkarte kannst du beispielsweise nach internistisch-rheumatologischen Kliniken suchen: http://www.versorgungslandkarte.de/suche/

Alles Gute
MacGyver


Verfasst am: 21.03.2017, 10:09
Dabei seit: 21.03.2017
Beiträge: 4

Hallo! Ich, weiblich, 27 Jahre, 54kg, brauche Unterstützung bei einem Problem, das mich schon seit längerer Zeit quält.
Seit knapp 5 Jahren bekomme ich in unregelmäßigen Abständen und ohne erkennbare Ursache ein geschwollenes Knie. Manchmal alle 2-3 Monate, manchmal aber auch über 6 Monate nicht.
Beide Knie sind davon betroffen (jedoch nicht gleichzeitig).

Es wurden auch schon alle möglichen Untersuchungen gemacht, aber alle ohne ein wirkliches Ergebnis.
MRT und Röntgen war ohne Befund, Blutwerte sind in Ordnung, bis auf einen erhöhten Entzündungswert.
Das Knie wird meist so dick, dass ich es weder ganz ausstrecken, noch anwinkeln kann. Um die Schmerzen zu lindern, wurde das Knie jedes Mal punktiert, was eine deutliche Erleichterung schaffte.
Die Gelenksflüssigkeit wurde untersucht, mit dem Ergebnis einer erhöhten Zellzahl (1160) insbesondere bei den Lymphozyten (66%).
Ich war auch schon bei zwei Rheumatologen, die aber auch keine richtige Diagnose stellen konnten (einer äußerte den Verdacht auf rheumatoide Arthritis, was jedoch aufgrund fehlender anderer Symptome nicht weiter behandelt wurde). Die Untersuchung des Rheumafaktors war negativ.
Außer den wiederkehrenden Schwellungen habe ich keinerlei Beschwerden oder Schmerzen.

Ich verzichtete eine Zeit lang auf Hülsenfrüchte, und Alkohol wie Sekt (wegen der Säure), was das Problem allerdings auch nicht löste und mein Knie trotzdem angeschwollen ist. Ich vermute daher, dass es nichts mit der Ernährung zu tun hat.
Sport treibe ich auch nicht außergewöhnlich stark, dass es eine Überanstrengungsreaktion etc. sein könnte.

Ich arbeite außerdem als Aushilfe im Einzelhandel, was ich aber nicht wirklich in Zusammenhang mit den Schwellungen bringen möchte.
Ich hoffe, dass mir jemand helfen kann und bin dankbar über jeden Ratschlag .

Jenny




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