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Behandlung ausschließlich mit Naturheilmethoden -gibt es irgendwo Gleichgesinnte ?
Reihenfolge 

Verfasst am: 28.11.2014, 22:16
Dabei seit: 02.02.2011
Beiträge: 19

Hallo rapunzel, ich kann nur unter stützen was meine Vorgänger gesagt haben. Entzündliches Rheuma braucht eine basistherapie. Naturheilkunde hilft dabei, kann das Rheuma aber nicht alleine aufhalten.entstandene Schäden kann man nicht rückgängig machen. Das Zusammenspiel ist sinnvoll, kein entweder oder.


Verfasst am: 25.11.2014, 09:28
Dabei seit: 09.10.2014
Beiträge: 10

Hallo Rapunzel,

ich möchte mich Herrn Hein anschließen. In der Klinik haben wir als Internisten und Ärzte für Naturheilverfahren langjährige Erfahrung in der Behandlung von chronischen Krankheiten. Unser Konzept ist grundsätzlich die Simultanbehandlung. Im ersten Schritt geht es immer darum, die Notbremse zu ziehen und als Rheuma-Patient entzündungsfrei zu werden. So können dauerhafte Schäden an den Gelenken vermieden werden. Natürlich ist man dann nicht geheilt, aber geschützt. Der Wunsch, mittelfristig vielleicht wieder mit weniger oder gar keinen Medikamenten leben zu können, ist verständlich. Deshalb rate ich zusätzlich zur Simultanbehandlung mit Methoden aus der klassischen Naturheilkunde: Ernährungsumstellung, vielleicht vorab sogar für kurze Zeit intensiv-diätetische Maßnahmen wie Rohkosternährung, homöopathische Konstitutionstherapie durch einen kompetenten und mit dem Krankheitsbild vertrauten Arzt und Maßnahmen, die das überaktive Immunsystem wieder ins Lot bringen sollen. Diese Immunmodulation versucht man in der Naturheilkunde durch gute ausgewählte, individuell angepasste Reize. Dazu gehören die Pflanzenheilkunde, die mikrobiologische Darmbehandlung und besondere Verfahren aus der Hydro-/Thermotherapie. Aber bitte nie "alternativ", sondern "sowohl als auch". Und in den Händen erfahrener Therapeuten. Am besten ist es, wenn der Rheumatologe und der Arzt für Naturheilkunde miteinander sprechen können.

Alles Gute für Ihren Sohn.


Verfasst am: 23.11.2014, 19:09
Dabei seit: 05.04.2004
Beiträge: 24

Guten Abend Rapunzel,
man spürt bei Ihrem Beitrag, das sie sich sehr um den Sohn kümmern und sich Gedanken machen und nicht alles unkritisch übernehmen, Das ist erstmal sehr gut so !
Wichtig für jede Therapie ist das Vertrauen zum Arzt. Zur Trennung von CAM und Schulmedizin habe ich im letzten Beitrag in der Antwort schon etwas gesagt. Sie müssen sich nicht entscheiden "entweder - oder" ! Ich bin persönlich davon überzeugt, daß Sie bei einem Spezialisten für Rheuma bei Kindern (Kinderrheumatologe(-in !) bleiben sollten, da diese Krankheiten recht selten sind und gerade die hoch spezialisierten Kinderrheumatologen über die hier nur schwer zu erlangende Erfahrung verfügen.Die Kinderrheumatologie ist sehr gut auch international vernetzt und hat in den letzten Jahren sehr große Fortschritte gemacht, die auch Ihrem Sohn zu Gute kommen könnten. Das heißt aber natürlich nicht, das Sie auf eine unterstützende naturheilkundliche Therapie verzichtem müssen ! Man kann Beides tun, wenn es abgestimmt geschieht!
Sprechen Sie daher mit allen Therapeuten und tun sich es nicht ohne Wissen der Ärztinnen , Ärzte beider Fachrichtungen.
Setzen Sie Medikamente nicht ohne Absprachen mit dem Spezialisten für Kinderrheumatologie ab !
Mit den besten Wünschen.


Verfasst am: 23.11.2014, 13:43
Dabei seit: 23.11.2014
Beiträge: 1

Wir sind die Eltern eines inzwischen 15 jährigen Sohnes mit juvereniler Polyarthritis seitdem er 2 Jahre alt ist, erkannt wurde es aber erst als er 11 war. Anfangs hat er Naproxen und anschließend 1 Jahr MTX (Spritzen) bekommen. Nachdem die Nebenwirkungen immer schlimmer wurden und der Arzt das ok gab haben wir alles komplett abgesetzt und behandeln seitdem komplett homöopatisch und kinesiologisch. Soweit geht es ihm meistens gut, er hat keine sichtbaren Schwellungen und im normalen Alltag kommt er gut klar. Es ist aber schon so das er nicht wirklich viel laufen kann ohne Beschwerden in den Füßen zu bekomm.Er ist ein fröhlicher Junge aber ab und zu ziept es schon mal hier und da....er ist insgesamt längst nicht so fit wie unsere anderen beiden Kinder. Die Rheumatologen drängen uns ständig Medikamente zu geben, während die Heilpraktikerin dringend davon abrät. Wir sind eigentlich komplett auf der Seite der Heilpraktikerin uns beschleichen aber auch ab und zu Zweifel und Ängste etwas falsch zu machen oder zu versäumen. Ich wäre sooo froh und dankbar mich mit jemandem austauschen zu können.....ich will doch nur das Beste für meinen Sohn.....das mit den Medis war eine totale Quälerei für alle. Gibt es Gleichgesinnte mit Erfahrung ?? Bitte meldet Euch !




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