• Rheuma-Liga Bundesverband
  • Kontakt
  • A A STRG + STRG -

    Sie können die Seite mithilfe Ihres Browsers größer oder kleiner anzeigen lassen. Verwenden Sie dafür bitte STRG + und STRG - .
    Mit STRG 0 gelangen Sie wieder zur Ausgangsgröße.

menu

Wird Rheuma wirklich vererbt?
Reihenfolge 

Verfasst am: 17.04.2013, 14:12
Dabei seit: 15.04.2013
Beiträge: 10

Hallo Steffi,
danke für deine Antwort. Mich hat einfach interessiert, wie oft Rheuma vererbt wird.

Bei mir in der Familie kommt Rheuma häufiger vor: Meine Oma hat Rheuma (nicht altersbedingt) und von ihren Enkelkindern habe ich Rheuma, meine Cousine hat wohl so was in der Art (im Blut nicht nachweisbar und keine so großen Beschwerden, dass eine Behandlung erforderlich ist). Die Schwester meiner Oma hat ein Engelkind das Rheuma seit Kindesalter hat. In meiner Familie liegt der Prozentsatz wohl deutlich über 5%

Mein Freund und ich haben uns wie ihr auch für ein Kind entschieden. Denn bei rheuma-ähnlichen Beschwerden unserer Kinder wüssten wir doch gleich zu handeln. Außerdem weiß man auch nicht, was sich in der Medizin in den kommen Jahren noch so tut


Verfasst am: 17.04.2013, 11:37
Dabei seit: 13.01.2011
Beiträge: 85

Hallo Fips,

ich habe eine JIA. Meine Mama hat zwar eine Schuppenflechte, aber keinerlei Gelenkprobleme..mein Papa ist soweit gesund und meine Großeltern hatten auch keine rheumatischen Erkrankungen (wobei man natürlich dazu sagen muss, dass man ab einem gewissen Alter nicht mehr so fit ist und gewisse "Verschleiß"probleme hat).

Es git in weit entfernter Verwandschaft (mindestens über 5 Ecken verwandt!) ein Fall von Rheuma in der Kindheit....aber sonst gibts keinerlei Verbindungen und mein Bruder ist kerngesund.

Ob es Zufall ist oder nicht kann man glaub nicht sicher sagen, da man ja bis heute nicht genau erforscht hat, woher oder wieso und wer wann eine rheumatische Erkrankung bekommt oder eben nicht...denn soweit ich weiß, kann man gewisse Rheumafaktoren im Blut haben, obwohl man keinerlei Beschwerden hat und evtl auch nie bekommen wird...

Ich hatte immer große Angst daran zu denken, was passieren würde, wenn ich ein Kind bekomme, was dann auch Rheuma bekommt...irgendwann habe ich dann mal den Mut aufgebracht und meinen Mann gefragt..und der meinte ganz gelassen: wenns Rheuma hat, dann bist du ja die perfekte Beraterin, da du weißt wie es ist und was gut tut und so...

Seither mache ich mir darüber kaum noch Gedanken.

Grüße
Steffi


Verfasst am: 17.04.2013, 07:51
Dabei seit: 15.04.2013
Beiträge: 10

Ich habe mit 15 Rheuma bekommen und da hieß es juvenile idiopathische Arthritis - glaube ich.
Aber 5% Das ist ja nicht gerade viel! Da kann man ja fast von Zufall sprechen


Verfasst am: 16.04.2013, 19:11
Dabei seit: 11.04.2013
Beiträge: 127

Was für ein Rheuma haben Sie denn? Prinzipiell kann man die Veranlagung, Rheuma zu entwickeln vererben und es gibt eine leichte familiäre Häufung, d.h. bei etwa geschätzt 5 % aller Ra Pat. hat noch ein Familienmitglied die Erkrankung.


Verfasst am: 16.04.2013, 14:14
Dabei seit: 15.04.2013
Beiträge: 10

Hallo!
Meine Frage steht bereits oben.
Also bei mir in der Familie würde das mit dem Vererben hinkommen. Dabei wurde immer eine Generation ausgelassen. Ist das immer so?




Portalinfo:
Das Forum hat 14.531 registrierte Benutzer und 5.039 Themen.

Als größte deutsche Selbsthilfe­organisation im Gesundheitsbereich informiert und berät die Deutsche Rheuma-Liga Betroffene unabhängig und frei von kommerziellen Interessen. Sie bietet praktische Hilfen und unterstützt Forschungsprojekte zu rheumatischen Erkrankungen. Der Verband mit rund 270.000 Mitgliedern tritt für die Interessen rheumakranker Menschen in der Gesundheits- und Sozialpolitik ein.

Kennen Sie schon die Facebook-Seite der Deutschen Rheuma-Liga? 

Videos rund um Rheuma - Besuchen Sie unseren YouTube-Kanal!