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Ein Leben ohne Fleisch
Reihenfolge 

Verfasst am: 06.03.2021, 08:21
Dabei seit: 27.04.2018
Beiträge: 4

Hallo zusammen,

ich esse inzwischen auch kein Fleisch mehr. Mir geht es seitdem viel besser, ich würde das wirklich jedem Rheuma Patienten empfehlen. Fisch esse ich noch, allerdings auch nur noch reduziert. Omega 3 kann man auch gut durch andere Quellen bekommen.

Die basische Ernährung habe ich schonmal ausprobiert, allerdings muss ich sagen, dafür bin ich noch zu faul. Denn: Ich vertrage keine Milchprodukte und kein Gluten. Von daher wäre das eine zusätzliche Einschränkung. Allerdings fallen durch meine Ernährung so ohnehin schon viele saure Lebensmittel weg.

Alles gute und LG


Verfasst am: 21.01.2021, 14:12
Dabei seit: 21.01.2021
Beiträge: 1

Also meine Inspirationen zu Eurem Thema..
Wenn man KEIN Fleisch essen können sollte, auf Grund der rheumatischen Erkrankung, würde ich fragen: Wie gut hilft die Basistherapie ?!
Unter einer Basistherapie sollte es möglich sein, sich wie jeder Andere ernähren zu können und keinen rheumatischen Schub von einem Stück Fleisch zu erhalten! Natürlich sollte man sich sich ausgewogen ernähren und eher gesünderes Fleisch z.B Fisch bevorzugen. Hin und wieder mal etwas Fleisch, dass sollte kein Problem sein !

Wer sich mit veganer Ernährung beschäftigt, wird in der Pflanzenkunde sehr schnell belesen, dass Pflanzen ebenso eine Wirkung im Stoffwechsel haben.
Einige, die man als Rheumatiker gar nicht essen sollte. Und auch bei vegetarischen/Veganen Produkte müsste man die Zusatzstoffe berücksichtigen.

Ich bin jetzt selbst kein Fan von Fleisch, bin aber der Meinung, wenn man nichts mehr essen können soll, wozu hilft denn dann die Basistherapie?


Verfasst am: 07.11.2020, 22:15
Dabei seit: 02.09.2015
Beiträge: 16

Hallo zusammen,

Nach ein paar Jahren kann ich nur bestätigen, dass Fleisch die Entzündung im Körper fördert vor allem Schweinefleisch. Hähnchen oder Rind sind besser. Zucker fördert auch die Entzündung im Körper. Am besten sich zuckerfrei ernähren. Wenn ich ein Kuchen backe, dann greife ich zu Birkenzucker.
Es ist wichtig eine gesunde Ernährung und Kurkuma. Dann kann man mit der Krankheit gut leben ohne schmerzen. Natürlich nehme ich noch eine kleine Dosis an Medikamenten 5mg cortison und 200g quensyl. Ich lebe aber ohne Nebenwirkungen und konnte dadurch MTX absetzen. Durch MTX Einnahme hatte ich viele Nebenwirkungen gehabt.


Verfasst am: 02.11.2020, 10:40
Dabei seit: 22.10.2020
Beiträge: 2

Hallo ihr Lieben
Ich bin selber nicht erkrankt aber mein Bruder kämpft seit Jahren mit einer Rheumatoiden Arthritis. Ich selber ernähre mich fast ausschließlich vegetarisch und koche oft gemeinsam mit meiner Familie. Er selber hat mir schon wiederholt erzählt, dass er nach dem Essen von Schweinefleisch die nächsten Stunden und auch manchmal Tage Schmerzen hat. Seit dem er das so bewusst wahrnimmt hat er seinem Fleischkonsum stark reduziert. Wenn er dann doch mal Lust auf Fleisch hat, gibt es Pute oder Hühnerfleisch und manchmal auch Rind. Wir sind alle große Fischliebhaber und können in Gerichten viel variieren, sodass das Fleisch meinem Bruder kaum fehlt.
Ich denke ihm hat besonders das erleben am eigenen Körper geholfen um seine Ernährung um zu stellen.
Liebe Grüße
Babs


Verfasst am: 03.05.2018, 22:05
Dabei seit: 02.09.2015
Beiträge: 16

Ja, das stimmt. Ich esse fast kaum Fleisch und mir geht es besser. Du muss viel Gemüse und Obst essen. Fisch ist wegen OMega3 wichtig.
Die Ernährungsumstellung hat mir geholfen die Schmerzen zu reduzieren.


Verfasst am: 26.04.2018, 18:43
Dabei seit: 26.04.2018
Beiträge: 2

Ich lebe schon 10 Jahre ohne Fleisch!


Verfasst am: 29.11.2016, 22:10
Dabei seit: 29.11.2016
Beiträge: 4

Zitiert von: Pumalady200


Hallo ihr Leben,

nun ich bin 18. Jahre alt und bei mir wurde Athritis festgestellt im Handgelenk, Ellebogen & in den Knien. Nun wurde mir gesagt, dass wenn man kein Schweinefleisch isst, die Schmerzen niedriger bzw kaum sind. Stimmt das? Wie ist das denn bei euch? Nehme zwar nun das Medikament Resochin. Nun jedoch seit dem ich dies nehme habe ich sehr viel Haarausfall und Müdigkeit. Könnten das Nebenwirkungen sind? & ich habe trotz des Medikamenten Beschwerden. Zwar keine starken Schmerzen, doch es tut eben weh. Schwer zu erklären und ich glaube ich muss es euch auch nicht erklären. Ihr werdet wissen wovon ich rede. Bevor ich das Medikament genommen habe, hatte ich richtige Schmerzen so dass ich kaum laufen bzw mich bewegen konnte. Ich habe Angst das dies nochmal passiert. <!-- s:cry: --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_cry.gif" alt=":cry:" title="Crying or Very sad" /><!-- s:cry: -->
Hallo Pumalady,
will mir nicht anmassen,die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.Mein Rheumatologe empfahl mir "Rheuma und Osteoporose -Rezepte gegen Entzündung und Schmerz" Prof.Olaf Adam ISBN 978-3-7750-0577-7
DAs Buch ist meine Bibel geworden und ich bin als Mainfränkin sicher kein Mensch,der begeisterter Vegetarier ist..aber die GEsundheit geht vor.
Ohne Aufschnitt kann ich gut leben..ebenso nur mit 300g Fleisch pro Woche u.4 Eiern maximal.Meine Erfahrung,ich fühle mich seit dieser Ernährungsumstellung besser und..wenn ich über die Stränge schlage, habe ich mehr Gelenkschmerzen.Ebenso habe ich Raps- und Leinöl und nehm kaum mehr was Anderes..wenn ich was in die Pfanne lege.
Rheumatherapie braucht Geduld und möglichst ein vertrauensvolles Verhältnis zum Facharzt.Da hatte ich Glück.
Hab grad eine Ergänzung zur Basistherapie begonnen und..es geht..hoffentlich länger.Mal sehen ob die Entzündungsparameter runtergehen werden.
Sulfasalazin hab ich nicht vertragen.
ABer CELEBREX 200-1x täglich..damit komm ich gut klar.Ich muss einen extrem stressigen Tag haben,wenn ich abds noch ergänzend eine IBU 200 oder eine Novalgin.Tbl gegen SChmerzen benötige.MCP Tropfen dämmen Übelkeit ein..mit einer 2ten Celebrex 200 könnte ich nicht mehr Autofahren und das muss ich öfters.

Ich drück Dir die Daumen dass Du eine geeignete Therapie nach Rücksprache mit Deinem Haus-noch besser Facharzt für Rheumatologie,findest.
Hab etwas Geduld..es geht nicht immer schnell das was wirkt..aber..es gibt Therapien die greifen und den Alltag erleichtern.
DAs ist meine persönliche Erfahrung nac 6Jahren nach der Diagnose RA,Fibro samit Sjoegren,u.ca 11Jahren nach den ersten Beschwerden die lange nicht erkannt wurden.
VG
Bitte helft mir.

Schon mal danke im voraus!


Verfasst am: 19.08.2016, 10:48
Dabei seit: 19.08.2016
Beiträge: 1

Hallo! Ja, Sie haben Recht, jeder Organismus hat seine Besonderheiten. Was mich anbetrifft, ich esse kein Schweinefleisch seit 2 Jahren. Aber ich esse Fisch und manchmal Magerfleisch. Dadurch habe ich ganz geringe Schmerzen.


Verfasst am: 01.08.2012, 19:00
Dabei seit: 01.08.2012
Beiträge: 8

Hallo Pumalady!

Mein Arzt sagte mir damals, dass ich besser auf rotes Fleisch verzichten solle. Im roten Fleisch ist eine spezielle Säure, die Rheumaschübe hervorrufen KANN. (Das muss aber nicht sein... )
Und auch in den Büchern, die ich las, stand das so drin.
Es war nie nur beschränkt auf Schweinefleisch...

Nun esse ich seit Jahren - wenn ich Fleisch esse - nur noch Geflügelfleisch und eher seltener Fisch. (Mag nur Lachs...), da in Geflügelfleisch diese Säure (ich vergess immer den Namen...) nicht enthalten ist.
Und ich merk es auch. Zwar geht es mir nicht unbedingt deswegen besser - aber wenn ich dann außer der Reihe (zB Weihnachten ) doch mal rotes Fleisch esse, merke ich es in den meisten Fällen doch spätestens am nächsten Tag. Manchmal schlimmer, manchmal weniger schlimm.

Dieser Fleischverzicht fiel mir nie sonderlich schwer, da ich nicht unbedingt zu den Fleisch-Fans gehörte. Steaks & Co. schmeckten mir einfach nicht. Nur find ich es schade, dass ich nicht mehr so oft Frikadellen essen kann.
Aber die Gesundheit geht schließlich vor. Und danach lebe ich eigentlich auch seit meiner Diagnose. Und wenn ich mir dann doch mal rotes Fleisch gönne, dann schmeckt es gleich doppelt gut, eben weil ich es nur so selten esse.

Ich kann auch nur raten: Probier es aus.

Ganz liebe Grüße
Yuna


Verfasst am: 11.06.2012, 15:37
Dabei seit: 05.06.2012
Beiträge: 3

Hey Pumalady,

Ich kann dir nicht sagen, wie sich die Schmerzen nach dem Fleischkonsum verhalten, da ich seit gut 9 Jahren (ungefähr auch die Zeit, seit der ich JIA hab) Vegetarierin bin. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich nie, wirklich nie, groe Schmerzen hatte. Klar, nach der Synovektomie hätte ich schreien können, aber ansonten hatte ich nur leichte Bewegungsschmerzen. Ruheschmerzen hatte ich noch nie.

Ich hab mich schon ne Zeit lang mit dem Thema "Rheuma und Vegetarismus" beschäftigt und mir ist aufgefallen, das es jede Menge verschiedene Quellen dazu gibt. Manche sagen, man soll kein Fleisch essen, aber Fisch. Andere man soll komplett vegan essen. bzw es macht absolut nichts aus wenn man Fleisch ist
Meiner Meinung nach sollte jeder Essen was ihm gut tut. So esse ich kein Fleisch, Fisch, Gelatine, aber dafür Milchprodukte und manchmal Eier. Als ich noch Fisch gegessen habe, habe ich keine Besserung gemerkt, auch nicht nachdem ich literweiße dunklen Kirschsaft getrunken hab ( der soll ja auch gut sein )

Probier mal aus was dir gut tut




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