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Schonung von kranken Hüftgelenken?
Reihenfolge 

Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 02.08.2011
Beiträge: 3

Herzlichen Dank für de schnelle Beantwortung und die Ratschläge.
Injo


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 02.08.2011
Beiträge: 3

Mit 69 Jahren bin ich wohl eine Ausnahme hier im Forum. Dabei bietet gerade der PC alten Menschen die Möglichkeit nicht zu verkalken und ab und zu noch ein „Aha-Erlebnis“ zu haben.
Mein Problem ist, dass ich mich in einer Warteschlange für eine Hüft-Operation befinde und mich auf eine lange Wartezeit einrichten muss. Meine Frage ist: Wie muss ich mich verhalten, damit ich mir während der Wartezeit nicht noch weitere Probleme einhandele wie z. B. Osteoporose oder Muskelschwund. Sollte ich mich auf jeden Fall bewegen oder ist weitgehende Ruhe angesagt, um die Gelenke nicht noch weiter zu schädigen?
Meine Schmerzen sind so stark, dass ich ohne Krücken keinen Schritt mehr gehen kann – besteht da die Gefahr, dass ich mir wegen der Krücken auch noch die Schultergelenke verderbe? Gegen Schmerzen nehme ich morgens eine oder zwei Diclofenac-Tabletten und manchmal vorsorglich Omeprazol-Tabletten. Über die Risiken habe ich mich gut informiert.

Schon mal herzlichen Dank für Eure Bemühungen!
Inho


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 15.08.2006
Beiträge: 478

Hallo Inho,

was in Deinem speziellen Fall das Richtige ist, kann man Dir sicherlich über das Internet kaum raten, wenn auch Bewegung eigentlich meistens angesagt ist. Spreche doch Deinen behandelnden Azrt darauf an, sicherlich kann der Dich da gut beraten. Vielleicht kann er Dir auch Physiotherapie verordnen, die Dir evtl. mit passiven Übungen helfen kann, Schlimmerem vorzubeugen.
Auch stellt sich die Frage, ob Du nicht anderswo einen schnelleren OP- Termin bekommen kannst, wenn es Dir so schlecht geht. Entweder muss Dein Arzt sich da für Dich einsetzen, oder es gibt noch den Weg über die Krankenkasse, oft haben sie Verträge mit Kliniken, wo es dann ganz schnell geht, und auch die Anschluss- Reha bereits vor der OP geregelt ist.

Viel Erfolg und Grüße,

gamü


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 15.08.2006
Beiträge: 478

Hallo Injo,

kann Deine Anfrage leider erst heute beantworten, und das auch nur sehr unbefriedigend.

Deine Situation ist sicherlich nicht ganz einfach.

Ich würde die doch recht speziellen Fragen an einen ärztlichen Leiter einer Klinik stelllen, der regelmäßig Gelenkersatz vornimmt, vielleicht kann er weiterhelfen?

Vielleicht helfen auch Organisationen wie z.B. "Aktion Mensch", "Paritätischer Wohlfahrtsverband" o. ä. weiter, ich weiß es nicht, aber einen Versuch ist es wert.

Alles Gute und viel Erfolg,

gamü


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 02.08.2011
Beiträge: 3

Liebe(r) Gamü, liebe Leidensgenossen!

Ich sehe mich gezwungen, mich noch ´mal zu melden; denn es geht mir miserabel.
Aber bevor ich um Hilfe bitte, sollte ich wohl erst mal meine Situation erklären.
Ich bin zwar Deutscher, aber kein normaler. Vor fast 40 Jahren wurde ich nach Brasilien verkauft, bin jetzt Rentner und ohne Krankenversicherung – es sei denn, dass man die hiesige allgemeine Krankenfürsorge als Krankenversicherung ernst nimmt.
Es gibt auch hier gute Kliniken; wenn sie privat sind, sind sie sehr teuer, wahrscheinlich teurer als in Deutschland; wenn sie staatlich sind, sind sie entweder nicht vertrauenswürdig oder haben eine lange Warteschlange. Als ich im Dezember in die Warteschlange einer guten Klinik eingewiesen wurde, war ich auf Platz Nr. 1441.
Der Chirurg, der meine Antrag unterzeichnet hat, hat mich auch garnicht zu Gesicht bekommen – ein Assistent hat mich auf Grund eines vorliegenden Befundes abgefertigt.
Ich habe also auch keinen behandelnden Arzt.
Jetzt wird es verständlich, dass ich mich nach Hilfe und Alternativen umsehe. Das Internet ist für mich ein Strohhalm, an den ich mich klammere. Wer hat eine Idee?
Folgende Informationen können für mich hilfreich sein:
- Was kostet eine TEP-Operation in Deutschland?
- Gibt es eventuell wohltätige Einrichtungen für Menschen, die durch das soziale Netz hindurchgefallen sind?
- Ist es zu verantworten sich in einer entfernten Klinik einer TEP-Operation zu unterziehen?
- Kann man in Deutschland eine Hüftgelenksprothese kaufen und sie dann ausführen?
- Wie groß sind die Schmerzen im Endstadium einer Coxarthrose (ohne Operation)? Im Moment kann ich noch ohne große Beschwerden oder Schmerzen sitzen und liegen.
- Ist die Information richtig, dass bei einer fortgeschrittenen Coxarthrose nur eine Operation Erleichterung schafft?
Möglicherweise weisen mir diese Informationen einen Ausweg aus meiner Situation.

Danke für die Hilfe!
Injo




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