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erst cP jetzt Arthrose?
Reihenfolge 

Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 26.04.2004
Beiträge: 23

Lara12 bist du noch da?

War heute beim Arzt wegen einer Stelle am Ellenbogen. Er vermutet dort einen Rheumaknoten, ich soll zum Hautarzt.

Im I-net habe ich gelesen, wer einen Rheumaknoten hat, auch auch zwei...

Mein Fuss schmerzt wieder, wie damals. Wahrscheinlich ist es doch ein Rheumaknoten, wie du gesagt hast.

Obwohl ich es damals mit Retterspitz wegbekommen habe. Aber beide Sachen jetzt zeitgleich? Bei der Verbindung? Ich glaube mittlerweile du lagst richtig.

Dann bin ich aber zornig auf meinen Rheumalogen, der das damals nicht festgestellt hat.

LG Basis


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 03.09.2009
Beiträge: 16

Hallo Basis,

jetzt ist mir doch glatt der Computer abgeschmiert. Und das nachdem ich schon ewig viel geschrieben habe. Also nochmal von vorn:
Ich habe Deine Nachricht gerade erst gelesen. Ich kann es kaum glauben, was ich da lese. Was soll das, mit dem Rheumaknoten zum Hautarzt??? Tickt Dein Arzt noch ganz richtig? Wechsel doch bitte Deinen Arzt und geh in eine nahegelegene Klinik in die Rheumaambulanz. Die verstehen dort wesentlich mehr von der ganzen Sachlage. Du gehörst unbedingt behandelt. Sonst wird alles nur noch schlimmer.
Meine Ärztin hat wegen meinem Knie einige Untersuchungen veranlasst. Jetzt steht fest, dass durch das jahrelange Rheuma eine Arthrose entstanden ist. Meine Rheumaärztin ist wirklich ein wahrer Glücksfall!! Sie ist sehr sorgsam und auch besorgt. So was muss man erst einmal finden.
Ich muss diese Woche zum Nuklearmediziner zum Aufklärungsgespräch. Mein rechtes Knie soll mit einem radioaktivem Mittel gespritzt werden. Hört sich schrecklich an, aber das Zeug soll die Entzündung auffressen und mir die Schmerzen nehmen. Das ist allerdings kein Spaziergang. Ich muss danach zwei Tage liegen, damit das Mittel dort bleibt und sich nicht verteilt.
Rheumaknoten habe ich selbst mehrere. Ein paar an den Füßen und auch an den Händen. Manche machen gar keine Probleme. Der operierte Rheumaknoten am Fuß ist durch den Retterspitz wieder zurück gegangen. Zum Glück! An den Fingern hat mich meine Rheumatologin schon mehrmals gespritzt. Das ist irgendwas mit Kortison. Es wird direkt ins Gelenk gespritzt(tut ganz schön weh). Aber ich kann meine Finger jetzt mit weniger Schmerzen wieder bewegen.
Also nochmal: such Dir doch bitte einen anderen Arzt. Das ist ganz wichtig, um die Spätfolgen zu minimieren. Wenn gar nichts passiert, breitet sich das Rheuma immer weiter aus.
Meld Dich auf jeden Fall nochmal bei mir. Ich schau jetzt auch wieder öfters rein.
Liebe Grüße

lara


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 26.04.2004
Beiträge: 23

Hallo lara,

also es gab eine komische Hautveränderung am Ellenbogen und es hätte ein Tumor sein können oder ein Rheumaknoten, weil die (neue) Hausärztin eben von mir gehört hatte, daß ich Rheuma habe. Sie war also nicht sicher und hat mich zum Hautarzt geschickt. Zum Abklären.

Es war dann auch prompt ein (gutartiger) Tumor, der sofort ambulant entfernt wurde.

Dein Hinweis, daß dein Rheumaknoten am Fuss durch das Retterspitz weg gegangen ist, ist sehr wertvoll für mich. Denn: Meine Rheumatologin sagt diese Stelle hätte nichts mit Rheuma zu tun. Du und ich sind beide der Meinung, daß es ein Rheumaknoten sein könnte. Ich habe auch Retterspitz genommen und er ist weggegangen, schmerzt aber noch etwas. Werde mit Retterspitz noch mal dran gehen.

Aber ich bin gerade dabei mir eine andere Rheumatologin zu suchen, weil die das mit dem Fuss als Spinnerei abtut. Und es nicht auf das Rheuma bezieht. Sie hat Ultraschall gemacht und hat nichts gefunden. Ebenfalls tun mir regelmässig die Achillessehnen weh und auch das tut sie als "nicht Rheuma" ab, weil sie bei Ultraschall nichts sieht.

Ich kann das alles natürlich nicht beurteilen, tippe aber vom Gefühl (auf Grund deiner ZurWortMeldung) auf Rheumaknoten. Weil er immer mit einem Schub entsteht. Genau wie die Schmerzen in den Achillessehen. Außerdem sind es klassische Stellen (wie es auch der Ellenbogen gewesen wäre).

Suche also eine andere Rheumatologin. Die alte war 37 Kilometer entfernt, die Neue suche ich in 20 km Entfernung. Ist ja schon mal ein Fortschritt. Rheumaambulanz wäre auch eine Alternative fürs erste. Damit das mal erkannt wird. Bei uns im Bereich gibt es keine Rheumatologen und ein Krankenhaus, 33 Km entfernt. Man sucht sich hier einen Wolf. Meine neue Rheumatologin suche ich in einem anderen Landesbereich, der an unseren Grenzt, da gibt es einfach mehr Rheumatologen. Hier ist nichts. Ödland.

Würde gerne weiter mit dir in Kontakt bleiben.

Dich hat es ja schon stärker erwischt? Mit dem radioaktiven Mittel musst du wohl auch alleine in einem Raum bleiben? Hab ich mal gehört. Damit andere deine Dosis nicht abbekommen und umgedreht.

Ach, wie hältst du es mit der Schweinegrippenimpfung? Die einen sagen man solle sich impfen lassen, als Rheumatiker, der andere sagt, lass es bleiben, kann ein neuer Schub werden. Im Moment bin ich bis auf den Fuss schmerzfrei.

LG
Basis


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 03.09.2009
Beiträge: 16

Hallo Basis,
also Du solltest wirklich bald Deine Rheumatologin wechseln. Das ist ja die Inkompetenz pur. Wenn sich meine Rheumatologin nicht sicher ist oder etwas nicht weiß, zieht sie ihre Kollegen zu rate. Rheumaknoten sind ja hauptsächlich an den Füßen und Händen. Wieso sollte das dann so ungewöhnlich sein? Versteh die Frau nicht. Lass Dich bloß nicht verunsichern.
Ich muss übrigens auch sehr weit zu meiner Rheumaambulanz fahren. Das sind ca. 50km. Aber da ich mich dort superklasse aufgehoben fühle, nehme ich die Umstände gern in Kauf. Obwohl das für mich ziemlich viel Planung erfordert. Seit ich das neue Rheumamittel (tocilizumab) bekomme, muss ich alle vier Wochen zur Infusion dorthin. Ich darf seit meinem schweren Verkehrsunfall, den ich vor Jahren hatte, nicht mehr Auto fahren. Deswegen bin ich immer darauf angewiesen, dass mich jemand fährt. Das ist natürlich ziemlich umständlich, aber da das Mittel in der Zwischenzeit gut anschlägt, lohnt sich der weite Weg.
Mein letzter Rheumatologe hat mir immer nur vorgejammert, was ich doch für hohe Kosten für die Krankenkasse verursache. Von ihm habe ich immer nur die letzten miesesten Medikamente bekommen. Als ich mich verbal dagegen wehrte, hat er mich niedergebrüllt und fertig gemacht. Daraufhin hab ich ihn zum Teufel geschickt und bin dann in die Ambulanz gegangen. Ich hab das nie bereut.

Toll, dass der Retterspitz auch bei Dir geholfen hat. Ich nehme ihn immer noch ab und zu, damit die Schwellung wegbleibt. Wenn ich natürlich zu viel stehe oder laufe, schwillt der Fuß wieder an und schmerzt.

Das radiologische Mittel ist nicht ganz so schlimm, wie Du Dir das vorstellst. Es strahlt natürlich nicht ab, das wäre ja übel. Aber ich musste zwei Tage liegen, damit die Flüssigkeit dort bleibt, wo sie ist und nicht woanders Schaden anrichtet. Jetzt darf ich eine Woche lang nur ab und zu aufstehen. Der Arzt hat mir auch erlaubt, eine Weile zu sitzen. So kann ich wenigstens ein bisschen am Computer sitzen und mailen. Es dauert ungefähr ein paar Wochen bis zu ein paar Monaten bis eine Wirkung eintritt. Die hält dann allerdings ein paar Jahre an. Das klingt ganz gut. Vor allem, nachdem mir meine Ärzte eröffnet haben, dass ich als Alternative nur ein künstliches Kniegelenk in Aussicht habe. Darauf bin ich natürlich überhaupt nicht scharf.

Zum Thema Schweinegrippe hab ich mich auch kundig gemacht. Und festgestellt, dass sich niemand wirklich einig ist. Ich habe beschlossen, mich nicht impfen zu lassen. Da mein Immunsystem durch das Rheumamittel sehr stark herunter gefahren wurde, hab ich die Befürchtung, dass ich davon erst recht krank werde. Bei der Impfung wird einem ja ein Teil des Virus eingespritzt, damit sich dagegen Antikörper bilden können. Ich denke, mein Körper schafft das nicht, sich dagegen zu wehren. Auch die Nebenwirkungen sind ja noch nicht genügend erforscht. Ich hab mich auch noch nie gegen die normale Grippe impfen lassen. Und bin trotzdem dieses Jahr noch kein einziges Mal erkältet gewesen.
Das Risiko ist mir einfach zu hoch. Allerdings muss das jeder für sich selber entscheiden. In dem Fall kann man nur seine eigene Meinung kundtun.
Jetzt hab ich Dich ziemlich zugetextet. Sorry.
Ich wünsch Dir alles Gute bei der Arztsuche. Sag mir doch bitte Bescheid, wie es mit Dir weiter geht.
Es tut gut, mit einer Leidensgenossin zu reden.

Viele Grüße
lara


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 26.04.2004
Beiträge: 23

Hallo Ihr,

ich habe seit Jahren chronische Polyarthritis. War natürlich ein Schock damals. Aber ich habe mich drauf eingelassen und bis jetzt komm ich klar.

Seit einiger Zeit habe ich Probleme mit dem linken Fuß. Er war von der Sohle her geschwollen und ich lief "über eine Beule". Auf dem Spann habe ich ziehende und stechende Schmerzen. Mußte regelrecht humpeln. Ich tippte auf eine rheumatische Entzündung im Fuß und sagte das immer wieder dem Rheumatologen. Dieser schob das immer wieder beiseite. Das wäre kein Rheuma. Irgendwann kriegte ich zumindest ein eine Überweisung zum Orthopäden. Der sagte erst was von Zehengelenkbruch und Entzündung im Gelenk. Im Arztbericht stand aber ganz eindeutig etwas von beginnender Arthose.

Gibt es einen Zusammenhang von Arthritis und Arthrose? Hat sich aus einer rheumatischen Entzündung im Fuß eine Artrose gebildet, weil sie niemand drum gekümmert hat, trotz meiner Klagen?

Ich bin schon etwas geschockt, muß ich sagen. Immerhin muß ich noch Jahrzehnte auf meinen Füßen gehen. Wißt Ihr was ich tun kann dageben? Schmerzmittel? Behandlungen?

Ich stehe jetzt ziemlich kalt da. Vom Orthopäden habe ich Einlagen bekommen. Der Hausarzt bedauert nur und beim Rheumatologen war ich noch nicht.

LG Basis


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 26.04.2004
Beiträge: 23

Oh Mann, jetzt ist der Text weg.... also noch mal alles in etwa von vorne:

seufz:

Das Problem ist: Sie ist sich sicher <!-- s;-) --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_wink.gif" alt=";-)" title="Wink" /><!-- s;-) -->. Es ist so, ich bin bei ihr in Behandlung, weil ich speziell eine Rheumatologin gesucht habe. Ich wollte zu einer Frau. Du hattest seinerzeit einen schweren Unfall und ich habe eine schwere Gewalttat erlitten. (Weshalb ich übrigens auch einen Fahrer brauche ,-).

Weibliche Rheumatologen gibt es noch weniger als Rheumatologen überhaupt. Weshalb ich erstmal an ihr kleben blieb. Besser das als nichts. Dachte ich.

Dabei gab es noch mehr Probleme mit ihr. Sie nahm dann plötzlich keine Überweisungen mehr von anderen Internisten an (mein Hausarzt war Internist) Sie halt auch. Das heisst sie hätten sich die Pauschale teilen müssen, das wollte sie nicht. Verdient sie ja nur halb soviel. Außerdem haben sie und mein Hausarzt hinter meinem Rücken lustig mit einander telefoniert und sich darüber ausgetauscht, daß ich unbedingt wollte, daß das unter Fuss Rheuma sei (!).

Lustig ist auch, daß sich die Zehen die oberhalb der Beule sich befinden, seit Jahren auseinanderdrifften.... Oh Wunder! Das Auseinanderdrifften läge durchaus an dem Rheuma. Die Beule aber nicht.

So, da ich jetzt aber unbedingt bei einer Frau bleiben wollte, musste ich das alles in Kauf nehmen, erstmal. Aber jetzt ist Feierabend und bei der Gelegenheit suchte ich mir halt auch eine neue Hausärztin. Den alten konnte ich dann (wegen der Anrufe) auch nicht mehr gebrauchen.

Aber der Wunsch nach weiblichen Ärztin hindert mich daran in eine Ambulanz zu gehen. Die, die hier sind, haben möglicherweise keine Ärztinnen und möglicherweise kann ich sie mir nicht aussuchen, wenn ich vor Ort bin, sondern bekomme den freien Arzt zugeteilt. Keine Ahnung. Aber das ist das Problem. Gut finde ich an Ambulanzen, daß man die ganze Infrastruktur dann mitbenutzen kann (röntgen, Labor..).

Ja das macht die Sache für mich so schwierig eine Entscheidung zu fällen. Ich muss die Termine auch immer nur für freitags, ab 14.00 Uhr haben, damit der Fahrer mich dahin bringen kann. Alles blöde.

Ich habe übrigens die aggressivere Form der cp, aber seit einiger Zeit geht es mit - ausgenommen von den Füssen - ganz gut und ich kann eigentlich nicht klagen. Deshalb habe ich erstmal alles so hingenommen und nach Auswegen gesucht... Aber seid den Anrufen und den Überweisungen ist für mich da Feierabend.

Bei der Schweinegrippe habe ich mich für eine Impfung entschieden, Termin habe ich schon. Zum einen, weil ich im Moment ohne Schübe bin, zum anderen, weil ich die normale Grippe-Impfung vor 6 Wochen super überstanden habe, zum dritten, weil wir keine Angehörigen vor Ort haben und wir uns im Krankheitsfalle auf uns alleine verlassen müssen. Keine Versorgung hätten. Zum vierten, weil je mehr Leute sich impfen lassen um so weniger findet das Virus Angriffsmöglichkeiten und es mutiert nicht.

Das sind so meine Gedanken dabei. Ob die richtig sind, weiß ich nicht. Ich machs jetzt einfach und hoffe, daß mich das Gebiet der Schweinegrippe dann nicht mehr tangiert.

Dir wünsche ich gute Besserung mit dem Knie. Dich hat es insgesammt schwerwiegender getroffen als mich, zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt.

Kannst du mir mal deine Erfahrungen mit der Ambulanz schildern? Also Terminflixibiliät, Wartezeiten vor Ort, welcher Arzt, gibt es Frauen. Wo machst du Labortermine? Nimmst du die Laborergebnisse mit zur Ambulanz. Machst du sie dort? Wie oft fährst du zu Ambulanz? Kannst du dort auch sofort Röntentermine wahrnehmen? Erzähl mal.

Ich finds übrigens auch super, dich getroffen zu haben und mich mit dir austauschen zu können.

Liebe Grüße und gute Knie-Besserung

Basis


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 03.09.2009
Beiträge: 16

Hallo Basis,
ich habe auch seit 7 Jahren cP. Vor zwei Jahren schwoll mein linker Fuß genauso an wie deiner. Ich hatte einen großen Ballen unten am Vorfuß. Die Schwellung drückte sich mit der Zeit durch die Zehen nach oben durch. Meine Rheumatologin hat mir zuerst Einlagen verschrieben. Sie dachte wohl, dadurch wird es besser. Ich konnte zwar wieder einigermaßen laufen, aber die Schwellung wuchs weiter und die Schmerzen wurden unerträglich. Die Rheumatologin konnte bei Ultraschall keine Entzündung feststellen. Sie war aber so gescheit, mich in die nahegelegene Klinik mit chirurgischer Rheumatologie einzuweisen. Dort wusste man sofort Bescheid. Ich hatte einen riesigen Rheumaknoten am Fuß. Er war so groß wie ein Hühnerei und wurde sofort operiert. Zuerst freute ich mich natürlich riesig, die Schmerzen waren weg und ich konnte wieder gut laufen. Doch jetzt ein Jahr nach der OP wächst die Schwellung wieder an und alles ist beim Alten. Ich muss wahrscheinlich nochmal operiert werden. Das hat aber mit Arthrose nichts zu tun. Allerdings besteht sehr wohl ein Zusammenhang zwischen Arthritis und Arthrose. Ich habe ständig Schmerzen im rechten Knie. Meine Ärztin kann meistens gar keine Entzündung feststellen. Sie tippte auch auf Arthrose. War dann beim Orthopäden. Der bestätigte zwar die Arthrose, konnte oder wollte aber nicht weiter helfen. Meine Rheumatologin erklärte mir, dass durch das Rheuma durchaus eine Arthrose ausgelöst werden kann. Ich muss jetzt Quarkumschläge und Salbenverbände machen. Es ist ein bisschen besser geworden, aber noch nicht allzu sehr. Mal sehen wie es weiter geht. Meld dich doch mal was bei dir so rausgekommen ist.

Alles, alles Gute
lara


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 26.04.2004
Beiträge: 23

Hallo Lara, wie klug von dir, mir eine pn zu schicken, da ich hier kaum mehr reinschaue <!-- s;-) --><img src="{SMILIES_PATH}/icon_wink.gif" alt=";-)" title="Wink" /><!-- s;-) -->

Ja also ich war dann auch beim Rheumatologen und der hatte dann - nach Ultraschall-Untersuchung und genauer Untersuchung des Röntenbildes noch eine dritte Diagnose parat: Ein Sesambein war Schuld.

Nun, ihm vertraute ich am ehesten und stellte zu Hause fest, daß das, was der Rheumaarzt auf dem Bild gesehen hatte am völlig anderen Zeh war und überhaupt nichts mit meinen Beschwerden zu tun hatte. 3 Fachärzte - 3 Meinungen - alles Blödsinn.

Ich besann mich auf mich selber und machte das, was du auch gerade machst. Für mich war es eine Entzündung, die bei Überbelastung am auftrat und das behandelte ich mit: guten gesunden Schuhen, die extra auf Fussprobleme eingestellt sind mit Einlagen, sehen auch noch ganz gut aus. Und ich zog mir des nachts 4 Wochen lang Socken an, die ich zuvor mit Retterspitz getränkt hatte.

Beides bewirken, daß die Beschwerden zurückgingen und ich nun wieder laufen kann. Manchmal ein Stechen, aber kein Vergleich mit vorher. Sind die Beschwerden mal mehr, ziehe ich wieder die Retterspitz-Socken (äußerlich) an und nach ein zwei Wochen ist es weg. Das ist das gleiche fast, wie Quarkumschläge.

Deinen Hinweis auf Rheumaknoten finde ich wichtig. Dankeschön. Ich werde dem nachgehen. Ansonsten glaube ich, das es bei mir eher eine Art Überbelastung ist durch Fuss-Bett-Probleme.

Die Ärzte haben jedenfalls nur murks gemacht.


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 03.09.2009
Beiträge: 16

Hallo Basis,

als ich deine Zeilen gelesen habe, musste ich ganz schön schlucken. Du hast ja schon Schlimmes erlebt. Wenn du drüber reden willst, kontaktiere mich doch über meinen privaten Bereich mit pn. Dann kanns keiner ausser mir lesen.

Das Theater mit deinem Fuß finde ich langsam ganz schön witzig (wenns nicht so traurig wär). Du wirst dirs sicher schon denken können, was jetzt kommt: Meine Zehen sind auch auseinander gedriftet. Schuld daran war der Knoten, der sich seinen Platz suchte. Jetzt ist er weg, und meine Zehen stehen wieder beieinander.

Dass du nur zu einer Ärztin willst, macht deine Suche natürlich ganz schön schwierig. Sie sind wirklich ziemlich selten. Ich kann dir was über Rheumaambulanzen erzählen. Allerdings ist nicht jede gleich.
Als mein Rheuma anfing, bin ich in einer Uniklinik zur Behandlung gewesen. Dort gab's stundenlange Wartezeiten und ganz schlecht Termine. Ausserdem wechseln dort die Ärzte jährlich, um dann in eine andere Station zu gehen. Das wusste ich am Anfang natürlich nicht. Als dann plötzlich ein fremder Arzt vor mir saß, der zu allem Überfluss gar nichts über mich wusste, bin ich nicht mehr hin gegangen. Ich tu mir schwer mit fremden Menschen. Und wenn ich dann so einem jedes Jahr von Neuem alles über mich erzählen muss, dann geht das einfach nicht.

In meiner jetzigen Klinik ist das anders. Dort habe ich meine Ärztin auf Dauer. Sie kennt mich, das Personal kennt mich. Sie sind alle sehr lieb und nett zu mir. Ich kann meine Ärztin anrufen, wenn was ist. Sie ruft dann zurück, sobald sie Zeit hat. Mit den Terminen ist es natürlich auch schwierig. Sie sind Monate voraus ausgebucht. Ich bekomme aber immer einen Nottermin, wenns sein muss. Als ich noch eine andere Rheumatherapie hatte, musste ich ca. zweimal im Jahr kommen. Die restliche Zeit hat der Hausarzt meine Blutuntersuchungen gemacht. Die Ergebnisse hab ich dann mitgenommen. Jetzt wird mir jedesmal, wenn ich komme, Blut und Urin abgenommen. Die Ergebnisse kommen ziemlich schnell und werden gleich mit mir besprochen. Auch die Röntgenuntersuchung wird im Haus gemacht. Das ist natürlich ziemlich praktisch. Und Wartezeiten hab ich so gut wie keine. Ich lass mir immer gleich in der Früh einen Termin geben. Da bin ich dann die erste oder zweite Patientin. Später muss man aber auch nur höchstens eine Stunde warten.

Du könntest dich vorher erkundigen, ob in der entsprechenden Klinik eine Rheumatologin arbeitet, bei der du bleiben kannst. Dann ersparst du dir Enttäuschungen.

Ich drück dir jedenfalls die Daumen bei deiner Suche.
Also meld dich bitte. Ich bin für dich da.

Liebe Grüße
lara


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 03.09.2009
Beiträge: 16

Hallo Basis,
das mit dem Retterspitz ist eine gute Idee. Den hab ich glatt vergessen. Ich werde das jetzt auch an den Füßen ausprobieren. Vielleicht bleibt mir dann eine weitere OP erspart.
Ansonsten kann ich nur sagen (auch aus eigener leidvoller Erfahrung): die meisten Ärtzte kann mann echt den Hasen geben, sprich sie taugen alle nichts!!! Zum Glück habe ich nach langer Suche eine wundervolle Rheumatologin gefunden. Darüber bin ich echt glücklich. Mein letzter Arzt jammerte mir ständig etwas über die hohen Kosten vor, die ich verursache mit meinen teuren Medikamenten (Bioligicals).
Ich hoffe, du bist in der Zwischenzeit gut aufgehoben.

Viele liebe Grüße
lara




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