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Verdachtsdiagnose SLE
Reihenfolge 

Verfasst am: 26.04.2012, 17:58

Hallo Patty,

wenn zu Deinen erhöhten ANA-Werten und den spezifischen Antikörpern nun auch noch Gelenkschmerzen und Hauterscheinungen kommen, dann bewegt sich Deine undifferenzierte Kollagenose evtl. langsam in Richtung Lupus. Aber es wurde eben ja schon geschrieben, es werden nicht Werte, sondern Beschwerden behandelt.

So wie Du die Dinge hier erzählst, musst Du Dir bestimmt keine Sorgen machen, denn die Diagnose ist ja nun bekannt und Du bist in ärztlicher Kontrolle.

Sollten Deine Gelenkbeschwerden aber weiterhin bestehen, dann sollten diese auch behandelt werden und auch bei Deinen Füßen wäre zu klären, woher die Flecken kommen (gerade an der Unterseite könnte es z.B auch auch ein Pilz sein). Sofern es sich bei beiden Dingen um Zeichen des Lupus handeln, gibt es sehr gut wirkende Medikamente, die auf beide Beschwerden meist sehr gut wirken.

Aus meiner Sicht daher aufgrund der neuen Beschwerden ein Grund, noch einmal bei dem Rheumatologen vorstellig zu werden.

Alles Gute weiterhin!

Borgi Winkler-Rohlfing
1. Vorsitzende Lupus Erythematodes Selbsthilfegemeinschaft e.V.


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 14.04.2008
Beiträge: 1

Hallo,

bei mir wurde die Verdachtsdiagnose SLE geäußert.

Festgestellt wurde ein erhöhter ANA Titer und DNS Antikörper sowie Histonantikörper bei einem Rheumatologen.
Dieser kann mir aber auch nicht mehr sagen.

Alle anderen bisher untersuchten Blutwerte inkl. Borreliose-AK, waren bis auf die Blutsenkung (leicht erhöht) in Ordnung.

Zum meinem Hausarzt Arzt bin ich gegangen wegen morgendlich geschwollener Finger und Schmerzen (Stiche) in den Fingern.
Die Beschwerden waren zwischenzeitlich schon einmal besser, sind aber wieder da. Röntgenbefund war o.k.. Weiter habe ich seit 3 Wochen rote Flecken auf der Fußsohle. Die Ärzte sagen es besteht keine akute Gefahr!?

Hat vielleicht jemand einen Rat, was die Diagnose festigt bzw. besser ausschließt.

Grüße
Patti


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 13.02.2008
Beiträge: 51

Hallo,
es ist leider so, dass bei vielen Kollagenosen die Diagnose nur sehr schwer oder bei manchen Patienten auch nie sicher gestellt werden kann. Bei vielen bleibt es eine Verdachtsdiagnose oder die "Undifferenzierte Kollagenose".
Im Gunde ist das aber gar nicht so ein Drama, denn die Behandlung orientiert sich bei allen Kollagenosen ohnehin an der individuellen Betroffenheit und nicht an einer Diagnose.
Bleib also einfach am Ball, sei aber nicht enttäuscht, wenn auch weiterhin nichts genaues dazu zu sagen ist.

Alles Gute
Ingrid




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