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Warum äussert sich die krankheit c.P. bei jedem anderst?
Reihenfolge 

Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 29.05.2007
Beiträge: 5

Ich hab jetzt schon so viele verschiedene berichte über c.P. erkrankte gelesen und der eine schreibt das es ihm besser geht jr mehr er sich bewegt und der andere schreibt wieder das es ihm schlechter geht je mehr er sich bewegt.Bei mir ist es so das ich vermehrt schmerzen habe je mehr ich mich bewege und je mehr ich meine gelenke belaste.Ich habe schmerzen überwiegend in beiden schulter und handgelenken und das sind ja nun mal Gelenke die man auch ständig bewegen muß.Ich versteh das alles nicht so richtig.ist c.P nicht gleich c.P. ?Der eine sagt er kann damit arbeiten und der andere sagt es geht garnichts mehr und er oder sie muß Rente beantragen.Bei mir ist es ja leider auch so das ich einen Rentenantrag stellen musste,obwohl ich mich anfangs sehr dagegen gesträubt habe.Wie kommt es das die krankheit bei dem einen so und bei dem anderen so verläuft?Es wär schön wenn mir das jemand beantworten könnte.Oder gibt es vieleicht doch ein Heilmittel von dem ich noch nichts weis,dann immer her damit,weil mir nichts lieber wär als das ich sagen könnte ich hab keine schmerzen mehr und ich kann wieder Arbeiten gehen und ich hab mein normales schmerz und sorgenfreies Leben wieder.


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 21.03.2006
Beiträge: 61

Was nimmst Du derzeit? Vielleicht ist es das falsche Medikament oder nicht ausreichend dosiert. Bei wem bist Du in Behandlung? Spezialist oder Hausarzt?
Sport in Maßen ist gut! Es hilft! Jedes zu viel belastet die Gelenke. Manchmal brauchen die Gelenke ein bißchen Schmerz - d. h. vor dem Aufbau der Muskeln gibt es Schmerzen - sollte sich nach kurzer Zeit aber legen, wenn die Muskeln und Bänder besser entwickelt sind. Beste Sportart ist Bewegung im warmen Wasser. Hast Du schon mal Bewegungsbad verschrieben bekommen? Damit solltest Du vielleicht anfangen.
Schon mal zur Kur gewesen?
Du kannst viel über richtige Ernährung erreichen.

Cassandra


Liebe Grüße und eine schmerzfreie Zeit
wünscht
Cassandra
[url=http://www.rheuma-info-forum.de:2fmxa685]Rheuma-Info[/url:2fmxa685]


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 29.05.2007
Beiträge: 5

Hallo Casandra
Danke für deine Antwort.Zur zeit nehme ich MTX 15 mg.einmal in der Woche.Es hilft mir
so das ich meine starken sehr bewegungseinschränkenden schmerzen nicht mehr(bis jetzt nicht mehr)
hatte.Ich hab immer gehofft das die schmerzen ganz weg gehen,bei mir hat alles im juli 2006 angefangen.Ich hab seit dem viele untersuchungen hinter mir,auch eine kur.Erkannt wurde die krankheit
bei mir in der Rheumaklinik Hagen-Haspe.Leider sind bei mir vor allen beide Schultergelenke und beide Handgelenke betroffen und die braucht man ja immer und bei allem was man tut.Ich habe in einer Firma
gearbeitet wo ich alles mögliche gearbeitet habe vor allem mit starkem gebrauch meiner Hände und Arme.Ich hab einen Rentenantrag gestellt der auch nach wiederspruch abgelehnt wurde und ich jetzt
mit hilfe einer Anwältin klage eingereicht habe.Die Gutachter der Rentenversicherung schreiben das
ich meine letzte tätigkeit nicht mehr ausführen darf aber leichte arbeiten schon,nur was für leichte
arbeiten das sagt mir keiner.Da ich immer nur Fabrikarbeiten gemacht habe und keinen Beruf
gelernt habe ist alles schwierig.Ich habe auch im moment probleme mit dem Arbeitsamt weil die nicht mehr zahlen wollen.Ich bin ganz schön verzweifelt.Wenn ich wüsste das die schmerzen und entzündungen nicht schlimmer werden wenn ich arbeiten gehe würde ich es einfach tun.So nun hab ich dir genug vorgejammert und du weist etwas mehr.Wenn du noch fragen hast melde dich,aber vieleicht hast du ja
auch einige tips für mich,ich würde mich freuen.Viele liebe grüsse und schmerzfreie Tage!


Verfasst am: 26.04.2012, 17:58
Dabei seit: 21.03.2006
Beiträge: 61

Hallo,

bei der Kur hätte man Dich auf die Möglichkeit einer Umschulung (berufl. Reha-Maßnahme) aufmerksam machen müssen. Dein Träger ist dafür zuständig! Mir sagte man, dass für mich nur leichte Tätigkeiten im Büro infrage kommen und da ich sowieso im Büro arbeite, ist es also nicht erforderlich mich umzuschulen und das Arbeitsamt wäre für meine Integration zuständig.

Also, bitte mache einen Beratungstermin mit Deiner BfA oder LfA aus, je nachdem wer zuständig ist.
Du könntest Dich als Buchhalterin umschulen lassen, die werden immer gebraucht. Lass Dich aber BITTE nicht überzeugen, dass das Arbeitsamt für Deine Umschulung zuständig ist. Die Sozialversicherungsträger erpressen gerne Hilfesuchende, dass sie auf die Unterstützung durch sie verzichten und unterschreiben, dass das Arbeitsamt zuständig ist. Das Arbeitsamt bietet Dir dann höchstens einen Kurzlehrgang an, der mit einer Umschulung nichts zu tun hat und dann bist Du bei Hartz IV - Endstation. Bestehe auf eine berufliche Ausbildung.

Du hast nicht gesagt, ob Du MTX oral nimmst oder als Injektion. Injektion ist besser, da sich der Wirkstoff anders verteilt. Mit ein bißchen Übung kann man sich selbst spritzen und ist von Arztbesuchen unabhängig.

Du solltest mit einem Rheumatologen über eine Ergänzung/Änderung der Therapie reden! MTX kombiniert man vielfach mit Enbrel. MTX wird in Österreich in Dosierungen von 20 mg gegeben! Auch geringe Gaben von Cortison helfen, aber das ist ein zweischneidiges Schwert. Hier in Österreich gibt man gar kein Cortison. Ich habe in Deutschland jahrelang 5 mg und mehr genommen, aber sobald ich (in Kombination mit MTX) unter 5 mg gegangen bin, fingen die Bescherden wieder an. Cortison ist nur ratsam, wenn die Beschwerden so stark sind, dass eine vorübergehende Linderung erwünscht ist.

Lass Dir vom Rheuma-Doc Bewegungsbäder verschreiben.

Lass Dich nicht vom Arbeitsamt verarschen, gehe zusätzlich zwecks Beratung zum Sozialverband.
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zwecks Beratung und Hilfe bei rechtlichen Fragen. Die vertreten auch im Falle von Rente - kostet weniger als ein Anwalt - es schadet nicht, auch deren Meinung zu hören. Du hast sicherlich jetzt ein Recht auf Bezug von Krankengeld von der Kasse, also irgendwo her muß das Geld für Deinen Unterhalt kommen.

Lass den Kopf nicht hängen, mit den richtigen Medikamenten / Beratung wird es schon klappen.


Liebe Grüße und eine schmerzfreie Zeit
wünscht
Cassandra
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