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Diagnose RA
Reihenfolge 

Verfasst am: 12.07.2023, 15:50
Dabei seit: 17.08.2018
Beiträge: 229

Lisa,

schau mal, ob das was für dich wäre..... Selbstmanagement Kurs, das bietet die rheuma Liga an!

alexis


Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!


Verfasst am: 12.07.2023, 15:25
Dabei seit: 08.03.2023
Beiträge: 73

Hallo Lisa,

Dein Unbehagen gegenüber Spritzen kann ich verstehen. MTX gibt es aber auch in Tablettenform. Allerdings sollen die Nebenwirkungen wohl stärker sein.
Ich spritze Hyrimoz im Auto-Pen. Ist sogesehen sehr einfach in der Handhabung. Nebenwirkungen hatte ich davon noch nicht.

Du kannst parallel dir einen anderen Rheumatologen suchen aber die Therapie beim Alten beginnen und dann, solltest du den neuen Rheumatologen sympathischer finden gänzlich wechseln. Du hast ja das Recht auf freie Arztwahl und zweite Meinung.

Du hast sicherlich generell Angst vor Spritzen, oder?

Alles Gute
Radium


Verfasst am: 12.07.2023, 14:22
Dabei seit: 17.08.2018
Beiträge: 229

Hallo Lisa,
klar wenn du meinst dann Wechsel einfach. Persönlich habe ich viel mehr mit den Frauen in der Ambulanz/Praxis zutun, die Rezepte usw. bearbeiten, im Labor blutabnehmen oder wie bei mir im Infusionstützpunkt arbeiten. wenn diese empathisch sind, dann bin ich zufrieden, den Rheumatolgen sehe ich nur ein paar Minuten.
Alles andere, KG oder Rehaantrag, stationäre Einweisung, Überweisungen macht alles meine Hausärztin.
Einzig für die Basismedikation oder für cortisonspritzen in die Gelenke, ist der Rheumatologe zuständig.
Da ich in einer Uniambulanz in Behandlung bin, ist sogar der wechsel der Rheumatologen Alltag.

alles gute
alexis


Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!


Verfasst am: 12.07.2023, 09:34
Dabei seit: 27.06.2023
Beiträge: 6

Ja - ich verstehe das schon .
Klar wird da keine andere Diagnose rauskommen.
Ich weiß das die Fachärzte überlaufen sind und viel zu tun haben und dafür habe ich auch Verständnis . Aber wenn man das Gefühl hat der Arzt ist wenig emphatisch . Es gibt definitiv andere Ärzte die mit Menschen anders umgehen obwohl sie überfüllt sind. Ich wollte nur mal die Meinung anderer Menschen hören zu dem Thema.

Ich habe keine direkte Angst vor Medikamenten . Ich habe Hashimoto und nehme seit ca 10 Jahren Schilddrüsen Medikamente ein und habe keine Probleme damit!
Aber vor dem Spritzen und eventuellen Nebenwirkungen habe ich schon Angst.

Aber ehrlich gesagt- bin ich auch Wochen lang mit Schmerzen zur Arbeit . Und ich stehe 10 Stunden am Tag. Ich bin abends nach Hause gekommen und konnte mich teilweise garnicht mehr bewegen. Desswegen muss es ja auch behandelt werden .


Verfasst am: 11.07.2023, 15:21
Dabei seit: 08.03.2023
Beiträge: 73

Ich stimme da auch Alexis zu, deine Diagnose hast du und auch die Symptome. Da gibt es nicht viel Spielraum um es anders zu sehen.
Was deine Angst vor Medikamenten betrifft, sei froh dass es bei dir momentan noch nicht so schlimm ist, aber nach Monaten der Schmerzen wirst du am Ende glücklich sein, wenn die Therapie anschlägt. Ich würde mir da mehr Gedanken darüber mach als über ein paar Nebenwirkungen. Die Frage ist eher, hattest du schonmal negative Erfahrungen mit Medikamenten, falls nicht ist die Chance eher gering, starke und längere Nebenwirkungen zu erleiden.

Ich nehme auch MTX. Die erste Tablette war heftig. Unruhige Nacht, schwummrig aber danach gings und sonst keine Probleme.


Verfasst am: 11.07.2023, 08:26
Dabei seit: 17.08.2018
Beiträge: 229

Hallo Lisa,
vermutlich bringt dir eine 2te Meinung wenig, denn du hast ja bereits eine Diagnose und einen Therapie Vorschlag.
Rheumatologen sind Fachärzte die völlig überlaufen sind und daher für Patienten wenig Zeit investieren können und vielleicht auch wollen.
denke du solltest dir eher einen "netten" Hausarzt suchen und dann hast du 2 Ärzte, die jeder für sich, dich unterstützen.
ein gutes Verhältnis zu deinen behandelnden Ärzten entsteht nur, wenn du Vertrauen hast und wenn du dich mit deiner Erkrankung auseinandersetzt.

alles gute
alexis


Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!


Verfasst am: 10.07.2023, 20:11
Dabei seit: 27.06.2023
Beiträge: 6

Hallo!
Bei mir wurde vor ein paar Wochen die Diagnose RA festgestellt.
Ich habe seit einem guten halben Jahr immer mal wieder schmerzen in den Knien , Fußgelenken und Fingern .
Nachdem mein einer Finger dann über längere Zeit angeschwollen war und geschmerzt hat - bin ich zum Rheumatologen.
Er hat Ultraschall und Röntgen Aufnahmen gemacht und Blut abgenommen. Zwei Wochen später bin ich hin und es kam die Diagnose RA.Ich bekomme momentan Prednisolon und soll jetzt bald auf MTX umsteigen.
Meine Frage : macht es Sinn sich eine zweite Meinung einzuholen? Ich habe Angst vor dem Medikament und auch bei dem Arzt fühle ich mich menschlich nicht so gut aufgehoben .




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