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Sjögren Syndrom, wie es sich bei mir darstellt
Reihenfolge 

Verfasst am: 09.12.2022, 19:23
Dabei seit: 07.01.2021
Beiträge: 5

Hallo da bin ich wieder.
In meinem langen Beitrag vom 12.01.2021 hatte ich die Anfänge des Sjögren Syndromes (SS) bei mir ausgiebig beschrieben. Nun bin ich mitten drin.
Die Erkrankung Sjögren Syndrom wurde klinisch bestätigt und hat sich mittlerer Weile voll „entwickelt“. Die vermeintliche „Oberaufsicht“ hat die Rheumatologin. Diese hatte auch die klinische Aufklärung des SS veranlasst. Von ihr wurde dann das wohl übliche Hydroxychloroquinsulfat 200mg 2x täglich verordnet. Was es nun bewirkt (oder soll), ist mir nicht so klar. Es soll aber netzhautschädigend sein und , so meine ich, macht es auch müde.
Bezüglich der Intensitätsstärke absteigend sind bei mir Augen, Mundhöhle und Nase betroffen.
1.Die Augen sind am stärksten betroffen und dabei das linke besonders. Als Medikamentierung ist mir augenärztlich HYLO GEL und zur Nacht Artelac NighttimeGel verschrieben. Ich wache nachts zwischen 2 und 5 mal wegen Brennen in den Augen auf und muss dann die Augen vom klebrigen Schleim reinigen und nachtopfen. Häufig sind die Lieder so verklebt, dass ich sie mit den Fingern öffnen muss. Vor allem im linken Auge ist es vor einer Woche zur bakteriellen Entzündung gekommen, die mit antibiotischen Gent-Ophtal- Augentropfen behandelt wird. Wenn gleich die Trockenheit der Augen am Tage allgemein erträglich ist, so wache ich beim Mittagsschlaf nach eine halben Stunde wegen brennender Augen wach, wenn ich nicht vorsorglich mit HYLO GEL getropft habe. Allgemein hat die Intensität mit den Augen in den letzten 3 Monaten merklich zugenommen und die Befürchtung wächst, dass es zur Hornhautschädigung kommen könnte. Bei Augenärzten ist man jedoch mit dem SS nicht gerade gut aufgehoben, weil es nicht so ernst genommen wird. Meiner Erfahrung nach diagnostiziert ein Augenarzt „Trockne Augen“ bei mindestens 1/3 aller Patienten, ob es stimmt oder nicht. Da wird jedoch (wie bei mir) die bakterielle Entzündung einfach übersehen!
Noch etwas zu dem klebrigen Schleim der sich in den Augen bildet. Nimmt man nämlich diesen Schleim zwischen Daumen und Zeigefinger und lässt das ein bisschen trocknen, hat man Mühe die beiden zu trennen!
2.Die Probleme in der Mundhöhle sind moderat. Die allgemeine Trockenheit hält sich am Tage in Grenzen. Auf der Zunge baut sich im Laufe des Abends ein weißer Belag (mit den Zähnen abstreifbar) auf. Der Abbau findet dann nachts allgemein selbsttätig bei recht trockener Mundhöhle statt. Den breiigen Schleim muss ich dann häufig mehrmals bei meinen nächtlichen „Augenpflegegängen“ ausspülen. Morgens und über den Tag zeigt sich die Zunge dann „normal“
3.Die wenig betroffene Nase wird durch „Syntaris“-Nasentropfen (HNO) behandelt. Es reicht, wenn ich die Nase morgens eine Wasserspülung verpasse, danach ein wenig von dem Spray (Syntaris) „einblase“ Die nächste Behandlung mit dem Spray findet vor dem Schlafen statt. Eigentlich hatte ich zeitlebens eine etwas trockene Nase.

Ich bin aktuell aber auch etwas froh. Sind doch meine parallel wirkenden Polyneuropathie und die Myalgien schwächer in Aktion.

Nun habe ich noch krätzeartige Hautveränderungen an den Fingern und brüchige Nägel. Kann man solche Erscheinungen auch mit dem SS in Verbindung bringen?




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