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Impfung vor Rituximab
Reihenfolge 

Verfasst am: 09.08.2022, 15:57
Dabei seit: 16.07.2020
Beiträge: 50

Ach so, die B-Zellen kann man messen mit einer Durchflusszytometrie (ich glaube so heißt das). Das allerdings, versteht beim Hausarzt keiner, so habe ich ebenfalls die Erfahrung gemacht....und es bringt dir nicht viel, wenn du die Infusion gerade bekommen hast, sind die B-Zellen platt, da misst du dann sowieso keine....

Und was du wissen musst, wenn es noch um die Corona-Impfung geht, dass du dir noch eine 4. Impfung holst, hat die Stiko für Immungeschwächte (wozu Rituximab zählt) schon seit Mitte Februar 2022 empfohlen. Es sei denn, du hattest es schon, dann werden wohl die 3 Impfungen reichen (nehme ich zumindest an). Erkundige dich auch hier mal in der Uni Rheuma....Hab Nr. 4 geholt, laut meiner Ärzte sind die Daten wohl so, dass unter Rituximab nicht so tolle Antikörper (logischerweise wegen der fehlenden/wenigen B-Zellen) aufgebaut werden und wie du gehört hast, bei manchen gar keine. Deshalb auch die Stiko-Empfehlung.


Verfasst am: 09.08.2022, 15:49
Dabei seit: 16.07.2020
Beiträge: 50

Hallo Karin 123,

der Hausarzt ist der falsche Ansprechpartner, was Rituximab angeht. Am besten Uniklinik Rheumatologie fragen.

Mir hat der Uni-Arzt gesagt, dass man frühestens 6 Monate nach der Infusion wirksam impfen kann (ging damals um Pneumokokken, Grippe und Corona-Impfung). Nach der Impfung sollte man, glaube ich noch 4 Wochen warten, bevor die Infusion los geht, damit du eine vernünftige oder halbwegs vernünftige Immunantwort auf die Impfung erhältst. Wenn du bisher noch kein Rituximab hattest, würde ich versuchen, die dringend anstehenden Impfungen noch vorher durchzuziehen. Da bist du mit der Immunantwort auf der besseren Seite.

Ja, die B-Zellen werden zerstört, das stimmt. Die T-Zellen nicht, diese Antwort auf die Impfung hättest du noch, aber ob das ausreicht, darauf habe ich mich nicht verlassen.....

Und es gibt noch Unterschiede: Lebendimpfstoffe darf man, so weit ich weiß entweder davor oder erst 12 Monate nach der letzten Infusion verimpfen....Rituximab ist mit der Impferei schwierig.

Frage nochmal bei dem Arzt, der dir Rituximab verordnen will. Am besten ist da die Uniklinik, die kennen sich - zumindest nach meiner Erfahrung - am besten aus.


Verfasst am: 09.08.2022, 08:25
Dabei seit: 08.08.2022
Beiträge: 2

Hallo Alexis,

ja ich fürchte auch, der Hausarzt ist nicht die richtige Adresse für RTX. Es war nur so, daß weder die Uniklinik noch der niedergelassen Rheumatologe impfen wollten, sondern meinten, das sei Hausarztsache.

Kann man evt. die B-Zellen messen, um festzustellen, ob eine zweite Impfung dann unter RTX überhaupt Sinn macht?

Grüße
Karin


Verfasst am: 09.08.2022, 07:51
Dabei seit: 17.08.2018
Beiträge: 157

Hallo Karin,
persönlich denke ich, dass ein Hausarzt nicht der richtige Ansprechpartner bzgl. rituximab ist.
habe 1 jahr rituximab ausgesetzt um mich 3mal gegen corona impfen zu lassen.... leider ohne impfantwort.

bespricht es besser mit deinem rheumatologen.
alles gute

alexis


Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!


Verfasst am: 08.08.2022, 12:52
Dabei seit: 08.08.2022
Beiträge: 2

Hallo zusammen,

ich stelle meine Frage mal hier rein, es geht aber allgemein um Impfung, nicht nur Corona.

Meine Medikation soll auf Rituximab umgestellt werden. Ich habe einen Morbus Wegener. Mir wurden vorher diverse Impfungen empfohlen. Ich habe das selber so verstanden, daß Rituximab die B-Zellen komplett zerstört und deshalb danach keine Impfung mehr möglich sei. Es soll wohl auch einige Zeit dauern bis die B-Zellen wiederkommen.

Da die Impfung der Hausarzt machen soll, war ich heute da, hab mich gegen Gürtelrose impfen lassen, wo ja die Impfung aus zwei Impfungen besteht, und gefragt, wie es denn mit der zweiten Impfung dann wäre, weil ich dann schon unter Rituximab stünde und dachte, eine Impfantwort wäre dann nicht mehr möglich. Ich soll im August beginnend, zunächst mal jede Woche eine Infusion bekommen und dann in sehr großen Abständen.

Der Hausarzt meinte, Impfung in der Zeit nach den vier Wochen und vor der nächsten Infusion wäre möglich und es würde da auch eine Impfantwort geben.

Bin ich jetzt ganz falsch informiert? Hab ich es noch nicht verstanden? Oder ist die Einschätzung des Hausarztes falsch?

Grüße
Karin




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