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Woran erkenne ich eine positive Wirkung von MTX bei SLE
Reihenfolge 

Verfasst am: 05.03.2022, 17:44
Dabei seit: 10.02.2016
Beiträge: 344

Die ehrliche Antwort ist in diesem Fall ein "zum Teil". MTX ist gut gegen entzündliche Manifestationen und kann diese in der Regel unterdrücken. Es ist aber keine immunsuppressive Therapie, was auf der Risikoseite Vorteile hat, aber bedeutet, dass es das Immunsystem nicht so breit dämpft. Das Argument für die Behandlung ist daher besser als das Argument, denkbare neue Probleme zu vermeiden.

Ich hoffe, das hilft in der Einschätzung dennoch etwas weiter.

Herzliche Grüße

Martin Aringer


Verfasst am: 05.03.2022, 17:35
Dabei seit: 04.03.2022
Beiträge: 2

Vielen Dank für Ihre Antwort. Gerne hätte ich noch Ihre Einschätzung gewusst, ob MTX der Entwicklung von Organbeteiligungen vorbeugen kann. Beste Grüße


Verfasst am: 04.03.2022, 19:00
Dabei seit: 10.02.2016
Beiträge: 344

Insgesamt klingt das schon eher danach, als würde MTX etwas bewirken. Während die Übelkeit wirklich ein Thema sein kann, brauchen Sie sich im Übrigen vor Langzeitnebenwirkungen eigentlich nicht zu fürchten. Viele Patientinnen haben über etliche Jahrzehnte MTX, und wenn die Laborkontrollen ok sind, passiert da auch nichts.

Was Sie allerdings gemeinsam mit Ihrer Rheumatologin klären müssen, ist die Frage, ob die Gelenke noch entzündet sind. Das erkennt man unter Umständen besser in der Ultraschalluntersuchung. Besteht weiter eine Gelenkentzündung, dann muss die Therapie besser werden - durch Wechsel oder Ergänzung.

Alles Gute und herzliche Grüße

Martin Aringer


Verfasst am: 04.03.2022, 10:29
Dabei seit: 04.03.2022
Beiträge: 2

Guten Tag, ich habe seit 2 Jahren die wahrscheinliche Diagnose SLE im Initialstadium durch eine niedergelassene Rheumatologin erhalten. Seit einem Jahr erhalte ich neben Quensyl 15mg MTX pro Woche. Persönlich merke ich durch MTX keine positive Verbesserung bei meinen Gelenkbeschwerden (Entzündungen an Zehen und Fingern, stets wandernd). Ich beobachte eine Verbesserung an der Haut (Ausschlag Kopfhaut, was aber auch auf eine Neurodermitis zurückgehen kann). Aufgrund der unveränderten Gelenkbeschwerden überlege ich die Absetzung von MTX. MTX hat schon Nebenwirkungen, die mich beeinträchtigen, von den Langzeitnebenwirkungen mal ganz abgesehen.
Die Blutwerte haben sich aber mit der Einnahme von MTX verbessert (ANA 1:160 sank auf 1:80; dsDNA sank von 17 auf 14 IU/ml), weshalb die Ärztin die Fortsetzung von MTX empfiehlt.
Meine Frage: kann MTX die Entwicklung einer Organbeteilligung aufhalten oder hinausziehen? Noch habe ich keine Organbeteiligung und will eine solche unbedingt vermeiden.
Vielen Dank




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