• Rheuma-Liga Bundesverband
  • Kontakt
  • A A STRG + STRG -

    Sie können die Seite mithilfe Ihres Browsers größer oder kleiner anzeigen lassen. Verwenden Sie dafür bitte STRG + und STRG - .
    Mit STRG 0 gelangen Sie wieder zur Ausgangsgröße.

menu

Schmerzen seit Oktober 2021,keine Besserung durch Cortison
Reihenfolge 

Verfasst am: 20.01.2022, 10:55
Dabei seit: 08.02.2019
Beiträge: 3

Danke Katharina, danke für deine Antwort.

Biologika hab ich vor einigen Jahre mal genommen, bis es dann irgendwann leider nicht mehr wirkte.
Novalgin hilft bei mir ebenfalls nicht, allerhöchstens gegen leichte Kopfschmerzen.
Nen neuen Rheumatologen hab ich mir schon gesucht, der Termin ist leider erst im April. Und mein Hausarzt ist leider überfordert, so jedenfalls mein Eindruck, er meinte zuletzt das er ja kein Rheumatologe sei und jetzt nicht einfach so was anderes verschreiben kann und will, da ein Rheumatologe da mehr Ahnung hat er.
Ich habe zurzeit zum Glück nur noch Spätdienst. So kann ich meinen Wecker auf 7 Uhr stellen und komme dann gegen halb neun bis 9 Ihr ganz gut aus dem Bett,das ich dann um 12 Uhr zur Arbeit fahren kann.
Ich muss echt sagen das es total anstrengend ist und das nicht nur körperlich, sondern auch psychisch.
Von anderen bekommt man zu hören das man noch jung ist und sich nicht so anstellen soll oder das man übertreibt, teilweise von Leuten die um die Krankheit wissen.
Ich bin nicht jemand der die ganze Zeit am jammern ist, aber klar in nem Gespräch sagt man dann vielleicht doch mal was.
Oder jemand fragt,wie es einem geht und wenn man dann die Wahrheit,wollen die das wahrscheinlich gar nicht hören und kommen deshalb mit so Sprüchen,von wegen man solle sich nicht anstellen.
Naja, kannste machen nix.
Ich hab die Tage jedenfalls nochmal n Termin beim Hausarzt. Vielleicht kann ich den ja doch noch davon überzeugen, mir zumindest bis zum Rheumatologen Termin was zu verschreiben oder so……
Ansonsten heißt es wohl einfach DUCHHALTEN!


Verfasst am: 18.01.2022, 17:47
Dabei seit: 17.03.2021
Beiträge: 2

Hallo Pauline,

hast Du die Möglichkeit eine andere Rheumatologin aufzusuchen? Vielleicht kann Dich Deine Hausärztin dabei unterstützen. Wurden mal Biologika probiert? Das mit Ibuprofen kenne ich selbst sehr gut. Bei mir hilft nur Novalmin gegen die Schmerzen, aber es wirkt leider nicht Entzündungshemmend.

Viele Grüße
Katharina


Verfasst am: 13.01.2022, 13:23
Dabei seit: 08.02.2019
Beiträge: 3

Hallo,
ich war lange nicht mehr hier,aber jetzt habe ich ein Problemchen und vielleicht kennt jemand Ähnliches.

Also ich war bis April 2020 bei einer Rheumatologin in Behandlung,doch da war ich eigentlich schon lange nicht mehr zufrieden mit der Praxis,doch das ist n anderes Thema. Seit Corona ist die Ärztin aber auch nicht mehr zu erreichen,weder bekommt man einen Termin für ein persönliches Gespräch,noch bekommt man sie ans Telefon,sondern wird in der Praxis abgewiesen. Um Rezepte zu holen,steckt die MFA nur ihren Kopf durchn Türspalt und gibt so die Rezepte raus.
Naja,ich wollte jedenfalls versuchen ohne Medikamente klarzukommen und hab mit dem Hausarzt abgesprochen das zu versuchen. Nach schrittweisen absetzen hat es auch super geklappt. Ich hab bis dahin glaube ich 5mg cortison täglich und 15mg mtx wöchentlich gespritzt. Bis ca. Oktober 2021 hat das ohne Medikamente wunderbar geklappt.
Ich bekam dann Schmerzen in der rechten Hand.
Und zwar wenn ich mich mit der Hand aufstütze,oder z.b. die Türklinke runterdrücke und ähnliche Bewegungen, habe ich einen Schmerz, in der Handfläche unter dem Zeigefinger,ziehend bis ins Handgelenk. Mittlerweile auch auf dem Handrücken. Ich war im Oktober beim Chirurg/Orthopäde,dieser diagnostizierte eine Sehnenscheidenentzündung. Ich bekam einen Salbenverband. Nach na Woche bin ich wieder hin. Ich bekam einen neuen Salbenverband und sollte 3mal täglich 800 Ibuprofen nehmen.
Ibuprofen wirkt bei mir schon seit Jahren nur noch bei leichten Kopfschmerzen. Hab ich ihm gesagt,er wollte das trotzdem.
Naja,hab ich gemacht. Brachte genau nichts.
Also nach gut zwei Wochen wieder hin. Diesmal bekam ich ne Gipsschiene für 2 Wochen. Nach den 2 Wochen war es genau wie vorher. Also für weitere 2 Wochen.
Ebenfalls keine Änderung. Dann meinte der Arzt, das könne nicht sein und ich soll es jetzt erstmal so lassen.
Vom Hausarzt hab ich dann Cortison bekommen,30 mg drei Tage und dann runterdosieren bis 3 Tage 5mg und dann weglassen.
Hat nichts gebracht.
Geröntgt wurde zwischenzeitlich übrigens auch,aber alles ok.
Einen Termin bei nem anderen Rheumatologen habe ich für April.
Seit 2-3 Wochen habe ich auch morgens wieder Probleme mit Gelenksteifigkeit in den Fingern,besonders rechts. Meine Finger sind auch geschwollen. Allgemein komme ich auch sehr schlecht aus dem Bett,mit tun die Beine weh wie verrückt, wie Muskelkater oder Muskelschmerzen bei na Grippe. Ich bin auch extrem müde.
Meine rheumatische Diagnose lautet rheumatoide Arthritis und ich habe das Raynaud-Syndrom.
Ich muss natürlich trotzdem arbeiten (Altenpflege) und kann langsam nicht mehr. Ich bin 29 Jahre alt und fühle mich gerade wie 80.
Mein Hausarzt will nicht großartig was machen,ich hatte ihn gefragt ob er mir nicht solange irgendein anderes Schmerzmittel verschreiben kann. Ich soll Ibuprofen nehmen, was ich ja schon gemacht habe,aber wie gesagt nichts bringt.

Habt ihr irgendwelche Tipps was ich machen kann?

Dankeschön schon im Vorraus!




Portalinfo:
Das Forum hat 14.545 registrierte Benutzer und 5.041 Themen.

Als größte deutsche Selbsthilfe­organisation im Gesundheitsbereich informiert und berät die Deutsche Rheuma-Liga Betroffene unabhängig und frei von kommerziellen Interessen. Sie bietet praktische Hilfen und unterstützt Forschungsprojekte zu rheumatischen Erkrankungen. Der Verband mit rund 270.000 Mitgliedern tritt für die Interessen rheumakranker Menschen in der Gesundheits- und Sozialpolitik ein.

Kennen Sie schon die Facebook-Seite der Deutschen Rheuma-Liga? 

Videos rund um Rheuma - Besuchen Sie unseren YouTube-Kanal!